TopPodcast.com
Menu
  • Home
  • Top Charts
  • Top Networks
  • Top Apps
  • Top Independents
  • Top Podfluencers
  • Top Picks
    • Top Business Podcasts
    • Top True Crime Podcasts
    • Top Finance Podcasts
    • Top Comedy Podcasts
    • Top Music Podcasts
    • Top Womens Podcasts
    • Top Kids Podcasts
    • Top Sports Podcasts
    • Top News Podcasts
    • Top Tech Podcasts
    • Top Crypto Podcasts
    • Top Entrepreneurial Podcasts
    • Top Fantasy Sports Podcasts
    • Top Political Podcasts
    • Top Science Podcasts
    • Top Self Help Podcasts
    • Top Sports Betting Podcasts
    • Top Stocks Podcasts
  • Podcast News
  • About Us
  • Podcast Advertising
  • Contact
Not in our directory?
Add Show Here
Podcast Equipment
Center

toppodcastlogoOur TOPPODCAST Picks

  • Comedy
  • Crypto
  • Sports
  • News
  • Politics
  • True Crime
  • Business
  • Finance

Follow Us

toppodcastlogoStay Connected

    View Top 200 Chart
    Back to Rankings Page
    Natural Sciences

    1000 Antworten

    Woher stammt die “Quarantäne”? Wie entsteht ein Schwarzes Loch? Warum fallen Wolken nicht vom Himmel? SWR Redakteur Gábor Paál und Gäste aus der Wissenschaft erklären im Wechsel jeden Tag ein kleines Stückchen Welt. Texte unter http://1000-antworten.de
    Viele Episoden dieses Podcasts stehen unter einer Creative-Commons-Lizenz. Ihr könnt diese Episoden unter Angabe der Quelle und der Lizenz unverändert in Eurem eigenen Digitalangebot dauerhaft veröffentlichen. Die Episoden dürfen dabei nicht verändert oder kommerziell genutzt werden. Die Lizenz lautet CC BY-NC-ND 4.0.

    Advertise
    • Apple Podcasts
    • Google Play
    • Spotify

    Latest Episodes:
    Warum werden Haare grau? Dec 19, 2023
    Show notes

    Melanin wird in speziellen Zellen der Haarwurzel gebildet. Mit zunehmendem Alter produziert die Haarwurzel immer weniger davon und irgendwann stell sie die Melaninproduktion ganz ein. In welchem Alter das passiert, ist stark genetisch bedingt.

    Wodurch entsteht die graue oder weiße Haarfarbe, wenn keine Farbpigmente mehr in den Haaren enthalten sind?

    Graue Haare sind tatsächlich nur eine optische Täuschung. Einzelne graue Haare gibt es an sich gar nicht, denn sobald die Haarwurzel keine Pigmente mehr produziert, sind Haare farblos und erscheinen weiß. Anstelle der Pigmente werden nämlich winzige Sauerstoffbläschen im Haar eingelagert. Diese Bläschen streuen das Licht; dadurch sehen Haare weiß aus. Wenn aber zwischen den weißen Haaren noch farbige Haare auf dem Kopf sind und durchscheinen, wirkt das Haar in seiner Gesamtheit grau oder silbrig.

    Der Mythos vom "grauen Haar über Nacht"

    Der Mythos "graue Haare über Nacht" durch ganz viel Stress stimmt nicht. Zum einen passiert das nicht auf einen Schlag, sondern nach und nach, Zelle für Zelle. Und selbst wenn Haarzellen plötzlich die Farbstoffproduktion einstellen, dauert es ja Monate, bis die dann farblosen Haare rausgewachsen sind. Es gibt aber tatsächlich Forschung dazu, inwiefern Stress und graue Haare zusammenhängen. In einer kleinen US-amerikanischen Studie wurde gezeigt, dass graue Haare, die während einer stressigen Phase entstanden sind, bei Entspannung wieder zu ihrer ursprünglichen Farbe zurückkehren können. Wir können uns das bildlich an einem Haar vorstellen, das unten ein paar Zentimeter braun ist, dann einige Zentimeter grau und am Ansatz wieder farbig. Derzeit ist es nicht möglich, komplett zu verhindern, dass Zellen altern. Das sagt auch die Forschung: Ein 70-Jähriger bekommt durch Entspannung nicht plötzlich wieder die alte Haarfarbe. Früher oder später werden alle Haare grau und dieser Prozess lässt sich dann – nach jetzigem Kenntnisstand – auch nicht mehr umkehren.

    Gibt es Ideen, wie man das umkehren könnte?

    Dazu gibt es Forschung aus den USA. Ein Forschungsteam hat z. B. die Vermutung, dass die Haare nicht deshalb ausbleichen, weil die Farbzellen keinen Farbstoff mehr produzieren, sondern weil gar keine Farbzellen an sich da sind. Die müssen nämlich erstmal aus sogenannten Stammzellen entstehen und in die Haarwurzel wandern. Und das funktioniert irgendwann wohl nicht mehr so gut. Wenn man diese Bewegung wieder anregen könnte, wäre es vielleicht möglich, das Ergrauen rückgängig zu machen. Damit das aber wirklich funktioniert, ist noch eine Menge Forschung nötig.

    Warum bekommt man im Alter noch Locken oder Wellen? Dec 19, 2023
    Show notes

    Haarfollikel verändern sich im Alter

    Die Struktur unserer Haare kann sich im Lauf des Lebens verändern: Glatte Haare können mit der Zeit lockig werden und umgekehrt. Die Struktur des Haars wird maßgeblich in den Haarfollikeln bestimmt, und die verändern sich mit dem Alter. Diese Veränderungen sind erblich bedingt. Sie können aber auch von inneren oder äußeren Faktoren beeinflusst sein: Kopfhauttinkturen oder ein neues Shampoo können beeinflussen, wie sich Haare auf dem Kopf legen. Auch Hormone spielen eine Rolle. Das merkt man daran, dass manchen Menschen ihre Locken erst in der Pubertät bekommen. Außerdem können im Alter Hormonpräparate einen Einfluss haben. Das hat uns der Hautarzt Frank-Matthias Schaart verraten.

    Wirbel und Locken sind Zeichen für kräftiges Haar

    Generell liegen dünnere Haare eher an der Kopfhaut an, während Haarwirbel und Locken ein Zeichen für kräftigeres Haar sind. Bekommt man also mit zunehmendem Alter welliges Haar, ist das nichts Schlimmes – eher im Gegenteil.

    Ist Tee immer handgepflückt oder kommen auch Erntemaschinen zum Einsatz? Dec 19, 2023
    Show notes

    Tee wird meist von Hand gepflückt

    Der meiste Tee auf der Welt wird per Hand gepflückt. Und zwar deshalb, weil man beim Tee an jedem Zweig nicht mehr als zwei bis drei Blätter abpflückt. Das können professionelle Pflückerinnen und Pflücker sehr gut, während es sehr schwer ist, diese Feinheiten einer Maschine beizubringen – welche Blätter gepflückt werden müssen, ohne gleich den ganzen Zweig abzuschneiden.

    Japan setzt auf Maschinen – dort sind Arbeitskräfte zu teuer

    Aber vor allem in Japan erfolgt die Teeernte tatsächlich weitgehend maschinell. Deshalb sehen die Sträucher auf einer japanischen Teeplantage meist auch so akkurat geschnitten aus, im Gegensatz zu den handgepflückten Teesträuchern etwa in Indien oder China. Wenn man das so sieht, könnte man denken, dass dieses Akkurate der japanischen Ästhetik entspricht, aber der Grund ist ein ganz anderer: Arbeitskräfte sind dort im Verhältnis einfach viel teurer als in China, Indien oder den meisten anderen Teeanbaugebieten. Würden die japanischen Teeplantagen die Blätter von japanischen Arbeitskräften pflücken lassen, wäre der Tee so viel teurer, dass er auf dem Markt kaum eine Chance hätte. Deshalb wird der meiste Tee in Japan mit Maschinen geerntet.

    Spezielle Züchtung der Teepflanzen macht Maschinenernte möglich

    Aber wie lösen die jetzt das Problem, dass diese Maschinen wirklich nur die äußersten Blätter jedes Zweigs pflücken? Das geht, weil die Teepflanzen so gezüchtet sind, dass die Zweige gerade nach oben wachsen und nicht wie bei einem normalen Strauch in alle Richtungen. So kann die Erntemaschine millimetergenau eingestellt werden, sodass sie die obersten Blätter gerade gut erwischt. Tee-Erntemaschinen werden auch im inzwischen größten Tee-Exportland Kenia eingesetzt. Allerdings wird auch dort noch der meiste Tee per Hand gepflückt.

    Ist grüner Tee "natürlicher" als schwarzer? Dec 12, 2023
    Show notes

    Grüner und schwarzer Tee stammen beide von "Camelia sinensis"

    Das kann man so nicht sagen. Erstmal vorweg: Viele Leute glauben noch, bei grünem und schwarzem Tee handelt es sich um unterschiedliche Pflanzen. Das haben tatsächlich auch früher die europäischen Botaniker geglaubt, bis ein schottischer Spion, Robert Fortune, der Mitte des 19. Jahrhunderts in China unterwegs war, die Wahrheit ans Licht brachte: dass nämlich grüner und schwarzer Tee aus derselben Pflanze gewonnen werden ("Camellia sinensis") und sich ausschließlich in der Verarbeitung unterscheiden. Heute wird oft gesagt, schwarzer Tee sei im Gegensatz zum Grünen "fermentiert", und daraus schließen manche, dass grüner Tee ursprünglicher oder eben "natürlicher" wäre. Das ist aber ein Trugschluss.

    Grüner Tee enthält noch viele Catechine

    Richtig ist: Grüner Tee hat noch die Farbe der grünen Blätter und er enthält noch viele der im Teeblatt enthaltenen Catechine – das sind die Substanzen, die für viele angeblich gesundheitsfördernde Wirkungen des Grünen Tees verantwortlich gemacht werden. Ich sage "angeblich", weil in den meisten Fällen die wissenschaftlichen Belege fehlen – dieser Frage widmen wir uns hier ausführlich: Beim Schwarzen Tee wiederum haben sich diese Catechine in andere Substanzen verwandelt, der Tee wird dadurch braun.

    Schwarztee: rohe Teeblätter trocknen und oxidieren

    Doch auch wenn das oft so bezeichnet wird, handelt es sich bei diesem Vorgang nicht um eine echte Fermentierung. Das wäre nur dann der Fall, wenn Mikroorganimen im Spiel wären, die man extra hinzugibt, wie etwa bei der Herstellung von Käse oder Sauerkraut. Das passiert beim schwarzen Tee gerade nicht. Der entsteht vielmehr von selbst, indem man die rohen Teeblätter bis zu einem gewissen Grad trocknen lässt, dann oxidieren die von selbst und werden braun – ähnlich wie ein angeschnittener Apfel, der der Luft ausgesetzt ist. Dieses Oxidieren ist also auch ein "natürlicher" Vorgang, wenn so will.

    Beim grünen Tee wird das Oxidieren verhindert

    Will man dagegen grünen Tee erhalten, muss man einen zusätzlichen Zwischenschritt einbauen, um das Oxidieren zu verhindern. Das macht man, indem man die Blätter nach dem ersten Welken bei hohen Temperaturen dämpft oder röstet. Dieser Schritt deaktiviert die Enzyme, die andernfalls das Oxidieren einleiten. Insofern ist es Ansichtssache. Man kann sagen: Der grüne Tee ist "natürlicher", weil er in seiner Zusammensetzung mehr dem des ursprünglichen Blatts entspricht. Aber, um ihn zu erhalten, muss man die Blätter einem zusätzlichen Verarbeitungsschritt unterziehen. Man könnte also auch umgekehrt sagen: Der schwarze Tee ist auf eine "natürliche" Weise oxidiert, die beim grünen Tee verhindert wird. Das ist letztlich Wortklauberei.

    Pu-Erh-Tee wird fermentiert

    Es gibt auch Tee, der wirklich fermentiert ist – wo also Mikroorganismen mit im Spiel sind. Das ist der berühmte Pu-Erh-Tee. Bei ihm werden die Teeblätter in Form gepresst und getrocknet. So bleibt der Tee jahrelang haltbar und bekommt durch die Mikroorganismen – vor allem Pilze sind hier beteiligt – im Laufe der Zeit eine eigene Geschmacksnote, die den Tee ganz anders schmecken lässt als Grüntee oder Schwarztee.

    Kann man im Winter Vitamin D durch Tageslicht tanken? Dec 07, 2023
    Show notes

    Im Winter weniger UV-Licht

    Das ist ganz einfach: Vitamin D bildet unser Körper vor allem aus UVB-Strahlen – und davon kommen im Winter nur kleine Mengen bei uns an. Zwischen Oktober und März landen die Sonnenstrahlen bei uns in Nordeuropa in einem viel flacheren Winkel als im Sommer – der Weg durch die Ozonschicht ist länger, deshalb wird im Winter mehr UV-Licht rausgefiltert.

    45 bis 180 Minuten auf 500 m Höhe mit freiem Gesicht, Armen und Händen ...

    Eine Untersuchung aus der Schweiz hat berechnet, dass Menschen mit mittelheller Haut im Februar mindestens eine Dreiviertelstunde in die pralle Mittagssonne gehen müssten, um zumindest einen Teil ihres Tagesbedarfs damit zu decken. Das gilt aber nur auf 500 m Höhe und wenn Gesicht, Arme und Hände unbedeckt sind – also kein Programm für Frostbeulen. Je nach Alter können auch zweieinhalb Stunden nötig sein – denn je älter man ist, desto schlechter klappt die Vitamin-D-Produktion.

    Vitamin-D-Spiegel im Zweifelsfall vom Arzt untersuchen lassen

    Wer bei sich einen Mangel vermutet, kann einfach einen Bluttest beim Arzt machen lassen – dann weiß man, ob es sinnvoll ist, Vitamin-D-Pillen zu schlucken oder nicht. Für gesunde Menschen ist es ganz normal, dass die Werte im Winter niedriger sind – wenn man im Sommer viel draußen ist, füllen sich die Vitamin-D-Speicher von selbst wieder auf.

    Was ist das Münchhausen-Syndrom? Nov 27, 2023
    Show notes

    Münchhausen-Syndrom: Ärztehopping mit erfundenen Leiden

    Wer krank ist, tut normalerweise alles dafür, schnell wieder gesund zu werden. Bei Menschen mit dem Münchhausen-Syndrom ist es genau umgekehrt: Sie wollen krank sein und ziehen mit erfundenen Leiden durch die Arztpraxen. Um glaubwürdig zu wirken, verletzen sie sich auch selbst; schlucken giftige Substanzen oder sorgen dafür, dass Wunden sich immer wieder infizieren. Sie haben also echte, teils bedrohliche Symptome – und werden daher oft mit großem medizinischem Aufwand behandelt; bis hin zu komplizierten Operationen. Für Ärztinnen und Ärzte ist es kaum möglich, diese Krankheits-Hochstapler zu erkennen. Denn körperlich geht es ihnen ja tatsächlich schlecht. Und wenn doch mal jemand Verdacht schöpft, verschwinden Patienten mit Münchhausen-Syndrom und bitten einfach anderswo um Behandlung. Ständiges Ärztehopping gehört zum Krankheitsbild.

    Unterschied zu Simulanten: Finanzielle Vorteile sind nicht das Ziel

    Es gibt einen wichtigen Unterschied zu Simulanten: Die täuschen auch Krankheiten vor. Aber Simulanten tun es nur, weil sie sich davon zum Beispiel finanzielle Vorteile versprechen. Psychisch sind sie gesund.

    Schwere psychische Störung mit zwanghaftem Lügen

    Das Münchhausen-Syndrom ist dagegen eine schwere psychische Störung. Betroffen sind überwiegend Männer. Sie leiden oft auch unter Narzissmus oder Borderline-Störungen und sind unfähig zu engen Bindungen. Zwanghaftes Lügen gehört für sie in allen Bereichen zum Alltag. Psychotherapie könnte helfen, aber dazu sind Betroffene fast nie bereit.

    Wie kann man vom Knochenfragment auf den ganzen Dinosaurier schließen? Nov 20, 2023
    Show notes

    Knochenfragmente erleichtern den Blick ins Innere

    Man zieht möglichst mehrere komplette Fossilien zusammen. Wenn man aber nur fragmentierte Stücke hat, erkennt man an den Fragmenten oft mehr als an einem vollständigen Skelett. Der Grund: Wenn das Skelett zerfällt, kann man die Knochen von Seiten erkennen, die man bei einem vollständigen Skelett so nicht erkennen könnte. Bei einem Schädel zum Beispiel, der komplett ist, kann ich ja nicht reinsehen. Wenn der aber zerfallen ist, sehe ich auch die Knochen, die innen liegen.

    Modelle mithilfe bildgebender Verfahren erstellen

    Mit modernen bildgebenden Verfahren kann ich diese Knochen dreidimensional rekonstruieren und im Computer zusammenbauen. Das sieht richtig toll aus und man erkennt, wie dieser Schädel einmal ausgesehen hat. Man kann dort auch nachkorrigieren, sodass alles passt. Das Schönste ist: Man kann das Modell bewegen und die Muskulatur drumherum rekonstruieren.

    Paläontologie erfordert auch Fantasie

    Wenn man die nackte Kontur hat – Muskeln und Haut ohne Quaddeln – bekommt man zumindest eine Vorstellung von der Form und der Größe eines solchen Tiers. Das macht die Paläontologie so schön: Man hat nicht alles – und wenn man Rekonstruieren will, braucht man ein bisschen Fantasie.

    Waschlappen und Handtücher: Wie oft wechseln und wie heiß waschen? Nov 18, 2023
    Show notes

    Handtücher alle zwei bis drei Tage wechseln

    Alles, was direkt mit der Haut des Menschen in Kontakt kommt – also etwa Handtücher und Waschlappen – muss regelmäßig gereinigt werden. Das heißt, dass zu Hause bei normalem Gebrauch ein Handtuch alle zwei, drei Tage in die Wäsche gehört. Es kommt aber auch darauf an, ob jemand Sportler ist, sehr aktiv ist und zwei oder dreimal am Tag duscht. Handtücher sind feucht, haben direkten Kontakt mit der Haut und da können sich Mikroorganismen durchaus vermehren.

    Bei Hautkrankheiten auf Hygiene achten

    Einen gesunden Menschen haut es nicht um, wenn er sich eine Woche mit demselben Handtuch abtrocknet; das kennt man auch vom Camping. Schwierig wird es aber, wenn man Hauterkrankungen hat, gereizte Haut oder Neurodermitis. Da muss man stärker auf Sauberkeit achten.

    Baumwollhandtücher bei 60°C mit Pulver-Vollwaschmittel waschen

    In der Regel sind die Handtücher aus Baumwolle. Die wäscht man bei 60°C. Wichtig ist, dass man Vollwaschmittel in Pulverform verwendet. Dann ist eigentlich alles tot. Nur Vollwaschmittel enthält Bleiche. Also kein Colorwaschmittel nehmen.

    Waschlappeneinsatz "unterhalb der Hüfte": nach jeder Benutzung waschen

    Das gilt letztlich auch für Waschlappen. Wenn man den Waschlappen oberhalb der Hüfte benutzt, ist es nicht ganz so kritisch. Waschen Sie sich allerdings unterhalb der Hüfte mit dem Waschlappen, sollten Sie ihn nach jeder Benutzung waschen.

    Wie misst man "Schärfe" und warum sind Chilis "anders" scharf als Senf oder Wasabi? Nov 13, 2023
    Show notes

    Tatsächlich gibt unterschiedliche Arten von "Schärfe". Bei den paprikaverwandten Gewächsen wie Chili, Peperoni oder Cayenne-Pfeffer gibt es seit knapp 100 Jahren eine Maßeinheit für Schärfe. Das sind die sogenannten Scoville-Einheiten, benannt nach dem amerikanischen Chemiker Wilbur Scoville. Scharf wird die Chili durch bestimmte chemische Stoffe – Capsaicine. Beim Kontakt mit der Schleimhaut im Mund täuschen sie dem Nervensystem eine Verletzung vor; deswegen haben wir das Gefühl, dass es "brennt". Wie scharf eine Chili ist, hängt deshalb von der Capsaicin-Konzentration im Fruchtfleisch ab. Zu den schärfsten Chili-Sorten gehört die Habanero; da ist die Capsaicin-Konzentration am stärksten. In der konventionellen Gemüsepaprika dagegen sind gar keine Scharfmacher mehr enthalten – die wurden rausgezüchtet.

    Wie kann man Schärfe messen?

    Wilbur Scoville hat aus der Capsaicin-Konzentration eine Maßeinheit gemacht, und zwar mithilfe von Testpersonen. Dazu hat er Chilis püriert und dann so lange mit Zuckerwasser verdünnt, bis die Versuchsperson nichts Scharfes mehr geschmeckt hat. Je mehr Capsaicin in der Probe war, desto mehr musste er verdünnen. Auf diese Weise erhielt er eine Skala von 0 bis 16 Millionen. 16 Millionen wäre reines Capsaicin. Das heißt, wenn man ein Gramm reines Capsaicin hat, müsste man 16 Millionen Gramm – 16.000 Liter – Wasser dazugeben, damit man die Schärfe nicht mehr schmeckt. Allerdings ist es ein bisschen unpraktisch, im Alltag eine Skala zu verwenden, die von 1 bis 16 Millionen reicht. Deshalb wurden diese 16 Millionen Scoville-Einheiten bald in einer Skala von 0 bis 10 zusammengefasst. In dem Fall ist also Gemüsepaprika auf der Stufe 0 und besagte Habanero-Chilies liegen in der Scoville-Skala bei 10.

    Wie scharf eine Chili ist, hängt doch auch vom subjektiven Empfinden ab – die einen vertragen mehr, die anderen weniger …?

    Das ist der andere Grund, warum das ursprüngliche Messverfahren unpraktisch war. Bei manchen Versuchspersonen musste mehr verdünnt werden als bei anderen, bis sie die Schärfe nicht mehr schmeckten. Deshalb war das ungenau. Heute haben die Chemiker objektivere analytische Methoden, um die Konzentration von Capsaicin genau zu bestimmen.

    Bei der Schärfe von Senf oder Meerrettich geht das nicht

    Komplett anders ist es zum Beispiel bei Senf. Hier ist nicht Capsaicin, sondern Senföl für die Schärfe verantwortlich. Dieses Senföl kommt nicht nur im Senf vor, sondern auch in Radieschen, Meerrettich oder Kresse. Da schmeckt man ja auch, dass das eine ganz andere Art von Schärfe ist als bei Chili. Die Senföl-Schärfe kommt von den ätherischen Ölen, die im Senföl enthalten sind. Der Haken dabei ist: Ätherische Öle sind flüchtig; die Schärfe lässt mit der Zeit nach, weil die Öle verdampfen. Daher verliert Meerrettich nach einer Weile an Würze und schmeckt lasch. Im Gegensatz zum Chili, der scharf bleibt, auch wenn er lange an der Luft hängt und trocknet. Bei den paprikaverwandten Gewächsen lässt sich deshalb der Schärfegrad leichter bestimmten als beim Senf oder bei Radieschen.

    Was hilft Brustkrebs-Patientinnen in den Wechseljahren? Nov 13, 2023
    Show notes

    Brustkrebsmedikamente können große Beschwerden hervorrufen

    Wir sehen sehr viele Frauen mit Brustkrebs, die erhebliche Beschwerden haben, zum Teil ausgelöst durch Tamoxifen oder das andere wichtige Medikament, das eingesetzt wird: der Aromatasehemmer. Beide haben das Ziel, dass möglichst wenig Östrogen da ist, um einen hormonabhängigen Tumor in seinem Wachstum zu fördern bzw. um sicherzustellen, dass sie möglichst kein Rezidiv ihrer Erkrankung bekommen. Ein typisches Problemen von Frauen, die diese Medikamente bekommen ist, dass sie starke Hitzewallungen, klimakterische Symptome bekommen. In so einer Situation kann man zum Beispiel bestimmte Antidepressiva einsetzen. Man kann auch bestimmte Antiepileptika oder Verhaltenstherapie einsetzen. Damit habe ich selbst aber nicht viel Erfahrung, ich bin Hormondoktorin. Aber mit den anderen Sachen habe ich viel Erfahrung.

    Fezolinetant — der erhoffte Gamechanger?

    Es gibt jetzt etwas tolles Neues, eine spannende neue Substanz. Wir sind frohgemut, dass die wahrscheinlich demnächst, im Verlauf der nächsten Monate, in Deutschland auf den Markt kommen wird. Die Substanz heißt Fezolinetant – ein sogenannter NK3-Inhibitor. Die Substanz verhindert direkt im Gehirn das Entstehen von Hitzewallungen. Das ist, als würde ein Traum wahr. Wir benutzen in der Gynäkologie dauernd den Begriff Gamechanger, aber das verändert wirklich ganz viel. Zehn Prozent aller Frauen in Deutschland bekommen Brustkrebs. Die können keine Hormone nehmen. Aber die haben natürlich auch Beschwerden. Und diesen Frauen werden wir demnächst was anbieten können und auch allen anderen, die aus irgendwelchen Gründen keine Hormone nehmen können oder wollen. Die Substanz ist schon von der EMA geprüft und die haben gesagt: jawohl, ist alles prima. – Jetzt muss das noch in Deutschland zu Ende verhandelt werden. Aber sieht extrem gut aus. Und ich freue mich wirklich sehr, dass wir demnächst in der Lage sein werden, Patientinnen etwas effektiv Wirksames anbieten zu können. Das ist eine wirklich gute Nachricht. Stand: Oktober 2023

    Previous 1 59 60 61 62 63 72 Next

    Related Podcasts

    Science Friday

    1

    Science Friday Astronomy
    Radiolab

    2

    Radiolab Documentary
    BrainStuff

    3

    BrainStuff Natural Sciences
    StarTalk with Neil deGrasse Tyson

    4

    StarTalk with Neil deGrasse Tyson Games & Hobbies
    Radiolab

    5

    Radiolab Documentary
    Stuff To Blow Your Mind

    6

    Stuff To Blow Your Mind Life Sciences
    footer-logo

    Contact Us

    Toll Free: 844-670-7747

    Links

    • Home
    • Top Charts
    • Networks
    • Apps
    • Independents Podcasts
    • Podcast Advertising
    • Podcast News
    • Contact Us
    • About Us
    • Analytics & Insights

    Stay Connected

      Privacy, Terms of Use & Our Code of Ethics Protecting Content Creators Copyrights