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Es gilt als eine der bedeutendensten Erfindung in der Menschheits-geschichte - das Rad. Als Transportmittel öffnete es den Handel zwischen Kulturen, als Streitwagen führte es zur Bildung von mächtigen Großreichen, als Idee führte es zu Zahnrädern und Uhren und langfristig zur globalen Mobilität. Lange Zeit ging man davon aus, dass die Welt im altorientalischen Mesopotamien ins Rollen kam. Heute gilt die alteuropäische Tipolye-Kultur auf dem Gebiet der heutigen Ukraine vor 6.000 Jahren als wahrscheinlicher Ursprungsort des Fahrens. Autor: Geseko von Lüpke CreditsAutor dieser Folge: Geseko v. LüpkeRegie: Irene SchuckEs sprachen: Berenike Beschle, Andreas Neumann, Benjamin StedlerTechnik: Wolfgang LöschRedaktion: Thomas Morawetz Im Interview:Stefan Burmeister, Archäologe, Frühgeschichtler;Asko Parpola, Finnischer Paläo-Linguist und Historiker;Elke Kaiser, Prof. für Frühgeschichte an der FU Berlin;Harald Haarmann, Linguist, Historiker, AutorCarola Metzner-Nebelsick, Historikerin, LMU München;Norbert Oberschmidt, Rad-Entwickler, Autor Diese hörenswerte Folge von radioWissen könnte Sie auch interessieren: Der Beginn der Landwirtschaft - Zivilisation und RisikoJETZT ANHÖREN Linktipps: Noch mehr Interesse an Geschichte? Dann empfehlen wir:ALLES GESCHICHTE - HISTORY VON RADIOWISSENSkurril, anrührend, witzig und oft überraschend. Das Kalenderblatt erzählt geschichtliche Anekdoten zum Tagesdatum. Ein Angebot des Bayerischen Rundrunks.DAS KALENDERBLATT Frauen ins Rampenlicht! Der Instagramkanal frauen_geschichte versorgt Sie regelmäßig mit spannenden Posts über Frauen, die Geschichte schrieben. Ein Angebot des Bayerischen Rundfunks.EXTERNER LINK | INSTAGRAMKANAL frauen_geschichte Und noch eine besondere Podcast-Empfehlung der Redaktion: Das Tagebuch der jungen Undercover-Journalistin Paula Schlier gibt uns heute, 100 Jahre später, einen seltenen Einblick in die Anfänge des Nationalsozialismus in München. Aber wer war diese Frau, was hat sie motiviert, war sie überhaupt eine Heldin? Die BR-Reporterin Paula Lochte begibt sich auf Spurensuche.Paula sucht Paula | Folge 1/3 | Alles Geschichte - History von radioWissenJETZT ANHÖREN Literaturtipps: Burmeister, Stefan: Der Mensch lernt fahren – zur Frühgeschichte des Wagens, Mitteilungen der Anthropologischen Gesellschaft in Wien (MAGW), Band 142, 2012, S. 81-100 Burmeister Stefan: Die drei großen W: Waren – Wagen – Wege. Überlegungen zum Überlandverkehr in prähistorischer Zeit, mit besonderem Blick auf Nordwestdeutschland, aus: Bartelheim, Martin( Hrsg.): RessourcenKulturen, Band 8, Tübingen University Press Haarmann, Harald: Die Erfindung des Rades. Als die Weltgeschichte ins Rollen kam. Beck-Verlag, München 2023 Kaiser, Elke: Die frühen Räderfahrzeuge im nordpontischen Raum. Die archäologische Überlieferung und das protoindoeuropäische Wagenvokabular. Mitteilungen der Berliner Gesellschaft für Anthropologie, Ethnologie und Urgeschichte 43, 2022, 13–25 Kaiser, Elke: Räderfahrzeuge in der frühen Bronzezeit Osteuropas. In: B. Nessel, D. Neumann, M. Bartelheim (Hrsg.), Bronzezeitlicher Transport. Akteure, Mittel und Wege. Ressourcenkultur 8 (Tübingen 2018) 139–165. Metzner-Nebelsick, Carola: Charriots and Horses in the Carpathian Lands during the Bronze Age, Published in: B. Baragli, A. Dietz, Zs. J. Földi, P. Heindl, P. Lohmann and S. P. Schlüter (eds.), Distant Worlds and Beyond. Distant Worlds Journal Special Issue 3, Heidelberg, Propylaeum 2021, 111–131. DOI: https://doi.org/10.11588/propylaeum.886.c11954 Parpola, Asko: Proto-Indo-European Speakers of the Late Tripolye Culture as the Inventors of Wheeled Vehicles: Linguistic and archaeological considerations of the PIE homeland problem. Pp. 1-59 in: Karlene Jones-Bley (eds.), Proceedings of the Nineteenth Annual UCLA Indo-European Conference, November 2-3, 2007. (Journal of Indo-European Studies Monograph 54.) Washington, D.C.: Institute for the Study of Man, 2008 Oberschmidt, Norbert: Das Rad. Eine bewegte Geschichte; ifu-verlag für regionalkultur, Heidelberg 2015 Wir freuen uns über Feedback und Anregungen zur Sendung per Mail an radiowissen@br.de.RadioWissen finden Sie auch in der ARD Audiothek:ARD Audiothek | RadioWissenJETZT ENTDECKEN Das vollständige Manuskript gibt es HIER. Lesen Sie einen Ausschnitt aus dem Manuskript: SPRECHER Lang, lang, ist‘s her. Ungefähr zu jener Zeit, als der ‚Mann vom Tisenjock‘, ein dunkelhäutiger jungsteinzeitlicher Wanderer mit dem modernen Namen ‚Ötzi‘ die Alpen überqueren wollte; und 3.356 Jahre vor unserer Zeitrechnung von einem Pfeil getroffen in eine Gletscherspalte stürzte. Runde 5.380 Jahre. Der glatzköpfige Mann, der weit nach seiner Zeit als ‚Mumie von Similaun‘ weltberühmt werden sollte, mag das Geräusch schon gekannt haben: Das Knarzen der sich drehenden Holzräder, das harte Rumpeln der archaischen Achsen, die sich ächzend reibenden Holzbohlen des klobigen vierrädrigen Wagens. Musik 2 Titel 08 - Album: The Garden of Mirrors - Komponist und Ausführender: Stephan Micus - Länge 0'41 SPRECHERIN Und der Eindruck wird sich tief in sein steinzeitliches Bewusstsein eingeprägt haben. Denn die Erfindung von Rad und Wagen – das wissen wir heute – war eine höchst ungewöhnliche und bis heute täglich wirksame Erfindung. In dem Zeitalter, das wir gewöhnlich die ‚Graue Vorzeit‘ nennen – dem Neolithikum oder der Jungsteinzeit, in dem sich der Übergang von Jäger- und Sammlerkulturen zu Hirten- und Bauernkulturen vollzog. Über Jahrzehntausende war der Mensch zu Fuß gelaufen. Und plötzlich begann er zu fahren! Der Archäologe Stefan Burmeister versucht sich auszumalen, wie groß damals das Staunen gewesen sein mag. ZUSPIELUNG Wort 1 (Stefan Burmeister) Man muss sich vorstellen, wie der Mensch sich bis dahin selbst fortbewegt hat. Also eben immer nur auf seinen eigenen Füßen. Mit dem Wagen taucht plötzlich eine ganz andere Art von Fortbewegung auf. Man sitzt oder steht über den Dingen und schwebt, auch wenn es vielleicht ein bisschen ruckelig ist. Aber man gleitet ja im Grunde so dahin und muss sich selbst nicht mehr bewegen. Das ist natürlich eine ganz andere Form der Automobilität, die ja schon eher sowas von ‚Erscheinen‘ hat, als von Gehen oder sich fortbewegen. ZUSPIELUNG Atmo 2 Mischung: (Hupen eines Oldtimers, Stampfen einer Dampf-Lokomotive, Quietschende Reifen eines Sportwagens) SPRECHER ‚Auto-Mobilität‘ – wer sich das Wort auf der Zunge zergehen lässt, erahnt die Jahrtausende der Kulturentwicklung, die von den rustikalen Konstruktionen der Jungsteinzeit, über elegante Streitwägen der Ägypter und Griechen, herrschaftlich kaiserliche Prunkkarossen, Planwägen im Wilden Westen, verspielte Hochzeitskutschen, erste Automobile, mächtige Lokomotiven bis hin zum hochgezüchteten Formel-Eins-Rennwagen reichen. Erfindungen, die die Welt zum Dorf machten, den globalen Handel begründeten, Geschwindigkeit und Zeitmessung nach sich zogen – und zu dem führten, was heute als privater PKW oder mächtiger 40-Tonner unseren Alltag im 21. Jahrhundert prägt. Doch wie begann das alles? Wo und wann kam die Weltgeschichte ins Rollen? Musik 3 Titel: "Jd021" - Album: Derrida - Komponist und Ausführender: Ryuichi Sakamoto - Länge: 0'50 SPRECHERIN Der Blick zum Himmel – zum Rund von Sonne und Mond – hatte den Menschen wohl schon immer gezeigt, dass es mit den über den Himmel ziehenden Kreisen etwas Besonderes auf sich hatte. Auch als mythisches Symbol für den Lauf der Jahreszeiten war der Kreis schon lange ein Begriff, nicht jedoch als bewegliches Rund. Lange Zeit gingen die Historiker davon aus, dass die Idee zum Rad zum ersten Mal in den legendären Reichen im Urstromland aufblitzte, die als Wiege der Zivilisationen galten. Denn im sumerischen ‚Uruk‘ auf dem Gebiet des heutigen Irak hatte man im Grab eines Königs alte Schrifttafeln gefunden, deren Zeichen und Piktogramme bereits 3.400 vor Christus vierrädrige Wagen zeigten – also stolze 5.400 Jahre alt sind. Doch der finnische Paläo-Linguist und Historiker Asko Parpola vermutet einen noch älteren und ganz anderen Ursprungsort des Rades: ZUSPIELUNG Wort 2 (Asko Parpola /männl. Overvoice) It has been an accepted theory for a long time that the Sumerians invented wheeled Lange Zeit galten die Sumerer als Erfinder von Rad und Wagen rund 3.400 vor Christus. Aber in den letzten zwei Jahrzehnten hat man in Europa mehr und mehr Funde gemacht, die aus ungefähr der gleichen Zeit stammen. Deshalb wird die ‚sumerische Theorie‘ heute in Frage gestellt. Ich glaube, dass Rad und Wagen im Gebiet der zentralen Ukraine erfunden wurden, nahe der heutigen Stadt Kiew, rund 3.600 Jahre vor Christus oder etwa zu der Zeit. …. in that time scale. Musik 4 Titel 08 - Album: The Garden of Mirrors - Komponist und Ausführender: Stephan Micus - Länge 0'46 SPRECHER Denn in Ost-Europa hat die Archäologie erstaunliches zu Tage befördert: Spuren sogenannter ‚Mega-Sites‘ – riesiger stadtähnlicher Strukturen mit zigtausend Einwohnern, Tausenden von Häusern und Werkstätten schon aus dem fünften vorchristlichen Jahrtausend: Jungsteinzeitliche Großstädte der sogenannten ‚Tripolye-Kultur‘, in denen wunderschön verzierte Terrakotta-Vasen gefunden wurden, für die schon das Töpferrad erfunden worden sein musste - bei der das erste Mal das Prinzip der Drehung angewendet wurde. Zeugnisse einer noch umstrittenen ‚alt-europäischen Hochkultur‘, in denen man zwar noch keine Wägen, aber entsprechende tönerne Spielzeuge gefunden hat, erzählt Elke Kaiser, Professorin für Archäologie an der Freien Universität Berlin: ZUSPIELUNG Wort 3 (Elke Kaiser, 0:40) Und dort haben wir schon Mitte des vierten Jahrtausends vor Christi Geburt Hinweise in Form von so kleinen Tierchen aus Ton, die durchlochte Beine haben. In der Nähe sind dann auch Ton-Räder gefunden worden. Und man nimmt an eben, dass in diesen horizontal durchlochten Beinen dieser Tierfiguren dann wahrscheinlich ein Hölzchen gesteckt hat, quasi wie eine Achse und auf beiden Seiten dann Räder befestigt waren. Das sind keine richtigen Wagen, aber spielzeug-ähnliche Figuren, die von den Menschen damals irgendwie bei irgendwelchen Ritualen benutzt worden sind. SPRECHERIN Spielzeuge, die natürlich darauf schließen lassen, dass solche Dinge schon im praktischen Gebrauch waren, bevor Kinder damit symbolisch hantierten. Richtige Räder und Wägen fand man aber nicht. Solche großen archäologischen Fundstücke gibt es erst aus osteuropäischen Gräbern, die ein paar Hundert Jahre später datieren, rund 3.100 vor Christus. Und jüngste Ausgrabungen haben aus etwa der gleichen Zeit Rad- und Spurenfunde aus ganz verschiedenen Regionen und Kulturen von der Nordsee bis zum Hindukush zu Tage gebracht. Musik 5 "Part 1 - Resonating Stone, Shakuhachi" - Album: Music Of Stones - Komponist und Ausführender: Stephan Micus - Länge: 1`18 SPRECHER So fanden sich in Norddeutschland 3.450 Jahre alte Räderspuren aus der bäuerlichen ‚Trichterbecher‘-Kultur, an Schweizer Bergseen zerbrochene Vollholz-Räder, deren Gebrauch der ‚Ötzi‘ erlebt haben mag, etwas später ganze Holzwägen als Grabbeilagen im Ural und am Schwarzen Meer, sowie Wagenreste am Persischen Golf und im Gebiet des heutigen Pakistan. Archäologen standen vor einem Rätsel, wieso scheinbar fast gleichzeitig an so weit voneinander entfernten Orten in völlig unterschiedlichen Kulturen die gleiche Innovation auftauchte. Waren es gleichzeitige Entdeckungen, waren es frühe Handelskontakte, oder gab es Ideenexport durch wandernde Handwerker? Wie in einem Puzzle versuchen heute die Altertums-Forscher den Ort und die Verbreitung der Erfindung zu rekonstruieren. Theorien gibt es so manche, Beweise wenige. Musik 6 Titel 08 - Album: The Garden of Mirrors - Komponist und Ausführender: Stephan Micus - Länge 0'33 SPRECHERIN Doch so manches spricht dafür, dass tatsächlich im Zusammentreffen der mehr als 6.000 Jahre alten und handwerklich wohl hochentwickelten ukrainischen Tripolye-Kultur und migrierenden Steppen-Nomaden aus dem Osten sich der kreative Impuls formte, mit dem Wagen etwas ganz Neues zu probieren. Denn dafür bestand vielerlei Bedarf: In den frühen osteuropäischen Städten für den Transport von Getreide und Material, bei den Steppen-Nomaden und Viehhirten für Handelsgüter und Material-Transport. Der Linguist und Historiker Harald Haarmann ist aber davon überzeugt, dass es eine Kultur des Friedens und der Kooperation brauchte, um eine so weltverändernde Innovation erst möglich zu machen. ZUSPIELUNG Wort 4 (Harald Haarmann) In Europa sind die Funde deutlich älter. Das Töpfer-Rad ist erfunden worden vor Rad und Wagen. Also die primäre, die Verwirklichung der Idee des Rades für praktische Zwecke hängt zusammen mit der Arbeit in der Töpfer-Werkstatt und das war das Töpferrad. Und dann sekundär kam man natürlich schnell drauf nachzudenken, wie man das umsetzen kann für Transportmöglichkeiten. Das technische Know How und die Möglichkeiten, da weiterzukommen, die lagen bei den Alt-Europäern. Die ‚Tripolya-Kultur‘ oder ‚Tripoli‘, wie man sie Russisch auch nennt, war der östliche Ausläufer dieses Komplexes Alt-Europas oder der ‚Donau Zivilisation‘. Und diese Großstädte waren für die Hirten-Nomaden weiter im Osten interessant, denn mit diesen Leuten standen sie in regen Handelsbeziehungen. Rad und Wagen sind erfunden worden, so wie ich das sehe, in friedlicher Kooperation: In interkultureller Kooperation unter Einbringung von Ressourcen und Know-How von beiden Seiten - da konnte es gelingen, so eine wichtige Erfindung zu machen. SPRECHERIN Von der wohl matriarchalen und sehr egalitären - Donau-Kultur wird angenommen, dass sie 6 bis 4.000 vor Christus gut zwei Jahrtausende ohne Krieg und soziale Hierachien auskam – perfekte Voraussetzung für Kreativität und neue Ideen, glaubt Harald Haarmann. Zur Erfindung des Rades kam es, als die kreativen Siedler auf Nomaden stießen, die Hartholz als Ressource mitbrachten. Er ist überzeugt, dass die bahnbrechende Erfindung sich von dort durch wandernde Handwerker und Händler schnell in alle Richtungen verbreitete. Vielleicht nicht mit den klobigen, ohne bewegliche Vorderachse auf Wanderpfaden kaum lenkbaren Wägen. Dafür waren die ersten leicht brechbaren Vollholz-Räder nicht geschaffen. Aber zu Fuß als wandernde Handwerker und Ideenträger der Rad-Erfindung. Und so mag es kaum 100 oder 200 Jahre gedauert haben, bis die Idee des Wagens bis nach Sibirien und Mesopotamien, nach Persien, Pakistan und China reichte. Musik 7 Titel o3 - Album: The Garden of Mirrors - Komponist und Ausführender: Stephan Micus - Länge: 1'02 SPRECHER Vor Ort mögen die einfachen Kastenwägen vielerlei Funktionen erfüllt haben: Als lokales Transportmittel für Laubheu und Ernten, als Planwagen für Nomaden und Viehzüchter, als sakrales und rituelles Symbol – viel später auch als Kriegsgerät. Vielleicht auch mal als archaischer LKW für den Handel mit begehrten Metallen in der beginnenden Kupferzeit. Aber immer wieder zunächst auch als Prestige-Objekt und Prunkwagen mächtiger lokaler Herrscher oder reicher Händler. Denn das Fahrzeug als Statussymbol ist keine neue Idee. Der Mythos der Mobilität reichte sogar über das Leben hinaus. Bedeutende Persönlichkeiten wurden ab 3.100 vor unserer Zeitrechnung mit ganzen Wägen begraben. Das war, als wenn man heute seinen Porsche mit ins Grab nähme, bemerkt lächelnd der finnische Historiker und Linguist Asko Perpola. ZUSPIELUNG Wort 5 (Asko Perpola, // engl. mit männl. OV) Usually the graves exhibit the status of the dead person. So if he was a Das Grab spiegelte den Status des Toten. War er ein mächtiger Mann, wurde er reich begraben. Und da das Gefährt ein Zeichen von Macht und Wohlstand war, kam es mit ins Grab. Und dazu kam die symbolische Bedeutung. Besonders 1000 Jahre später, als der Streitwagen erfunden wurde. Da mag man sich vorgestellt haben, dass der Tote vielleicht auf dem Wagen zu den Himmels-Göttern fuhr. Dann hätte er ihn für die Reise in die Anderswelt schon mal dabei! …. he would have it. SPRECHERIN Weil außer den Grabfunden und vereinzelten zerbro…
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