Show notes
Katzen galten bisher als pflegeleichte Einzelgänger, die man stundenlang alleine lassen kann. Neue Forschungen haben indes gezeigt, dass ihr Bindungsverhalten dem von Kleinkindern gleicht und sie auf vielfältige Art mit dem Menschen kommunizieren. Von Brigitte Kramer CreditsAutorin dieser Folge: Brigitte KramerRegie: Frank HalbachEs sprach: Xenia TilingTechnik: Andreas LuckeRedaktion: Bernhard Kastner Im Interview: Dennis Turner, Biologe, ZürichWilla Bohnet, Biologin, Tierärztliche Fakultät der Hochschule Hannover Diese hörenswerten Folgen von Radiowissen könnten Sie auch interessieren: Als das Tier zum Freund wurde - Geschichte des HaustieresJETZT ENTDECKEN Hauskatze mit Nebenwirkungen - Alles NaturJETZT ENTDECKEN Heiler auf vier Pfoten? - Tiere als TherapeutenJETZT ENTDECKEN Und noch eine besondere Empfehlung der Redaktion: WirTierFolge 3 - Underdogs Hannah studiert BWL. Bis ihr Hund Schoki einen schweren Unfall hat und danach an Epilepsie leidet. Hannah beschließt, Tierärztin zu werden. Um Hunden zu helfen, die krank oder verhaltensauffällig sind und die sonst keiner mehr haben will. WirTier-Host Vici im Hundehimmel – oder doch nicht so ganz? HIER geht es zum Podcast Literatur: Schötz, Susanne: „Die geheime Sprache der Katzen“, Ecowin Verlag. Erlebnisse und Erkenntnisse der schwedischen Wissenschaftlerin, die mit fünf Katzen lebt. Turner, Dennis C.: Turners Katzenbuch: Wie Katzen sind, was Katzen wollen, Kosmos Verlag. Ein Klassiker und hilfreicher Ratgeber für Katzenhalter. Linktipps: Website von Susanne Schötz mit Lautbeispielen HIER Telefonische Beratung von Willa Bohnet HIER gehts zur Website Portal der US-amerikanischen Katzenforscherin Kristyn Vitale HIER gehts zur Website Website von Dennis C. Turner HIER Wir freuen uns über Feedback und Anregungen zur Sendung per Mail an radiowissen@br.de. Radiowissen finden Sie auch in der ARD Audiothek:ARD Audiothek | RadiowissenJETZT ENTDECKEN Das vollständige Manuskript gibt es HIER. Lesen Sie einen Ausschnitt aus dem Manuskript: SPRECHERIN drüber Sie können sich jetzt entspannen. Genießen Sie die kommenden 21 Minuten! O1 ATMO Katzen hoch SPRECHERIN drüber … vorausgesetzt, Sie mögen Katzen?! O1 ATMO Katzen SPRECHERIN drüber Wenn Sie eher zur Hundefraktion gehören oder Katzen sogar lästig und schädlich finden, weil sie ihr Geschäft in Ihren Vorgarten machen und Singvögel jagen … O1 ATMO Katzen hoch SPRECHERIN drüber … oder sie unsympathisch finden, wegen ihrer angeblichen Unnahbarkeit, Unberechenbarkeit und Gleichgültigkeit – dann sollten Sie vielleicht trotzdem – oder gerade deshalb - zuhören. Denn Katzen ... MUSIK ENDE 02 ATMO Katzen Katze sauer hoch, dann weg SPRECHERIN … sind gar nicht so, wie wir immer dachten! Neue Forschungen zeigen ein ganz anderes Bild unserer Katzen: Sie sind gesprächig, anhänglich, sensibel, passen sich dem Leben ihrer Menschen an – ja, sie haben sogar eine eigene Sprache für ihre Betreuungsperson entwickelt … – Und: viele Katzen eigenen sich sogar gut für tiergestützte Therapie. MUSIK privat Take 13 ”The Pink Panther Theme”; Album: Fascinating Rhythm; Label: Signum – SIG X76-00; Interpret: Ensemble Clarinesque; Komponist: Henry Mancini; ZEIT: 00:13 SPRECHERIN drüber Katzen jagen Vögel und Mäuse, machen ihr Geschäft gerne auf weichem, lockerem Untergrund, sind eigenwillig. Das stimmt alles. MUSIK ENDE SPRECHERIN Und das ist auch ganz natürlich so, findet Dennis Turner (Englisch aussprechen), schweizerisch-amerikanischer Biologe: 01 Zsp. Katzen – Dennis Turner Wir haben im Prinzip ein Wildtier, das freiwillig bei uns bleibt und interagiert mit uns. SPRECHERIN Es gibt inzwischen so genannte Rassekatzen, die sich in Felllänge und Farbe unterscheiden…–, aber die Unterschiede betreffen hauptsächlich das Äußere: Genetisch haben sich Hauskatzen, zu denen auch die Europäische Kurzhaar zählt, kaum verändert, seitdem die Ägypter sie in ihre Häuser gelassen haben. Unsere Hauskatzen stammen nicht von der Europäischen Wildkatze ab, sondern von der Falbkatze, einer afrikanischen Wildkatze. Sie ist zierlich, hat kurzes, hell-rötliches Fell - und sieht aus wie eine von Millionen Hauskatzen. Sie alle gehören zur Gruppe der Kleinkatzen: 40 Arten, zu denen unsere Hauskatze, ihre afrikanischen, asiatischen und amerikanischen Verwandten zählen, aber auch Geparden, Pumas oder Luchse. Den Unterschied zu Großkatzen wie Löwe, Tiger, Jaguar und Leopard macht nicht die Körpergröße, sondern die Beschaffenheit des Zungenbeins: Das ist ein kleiner, runder Knochen, der unterhalb des Munds an Sehnen und Bändern hängt. 03 ATMO Katzen Brüllender Tiger / oder Löwe hoch, dann weg SPRECHERIN drüber Großkatzen können brüllen … BLENDE O3 ATMO 3 / 04 ATMO Schnurren laut SPRECHERIN drüber … dafür aber nur beim Ausatmen schnurren. Kleinkatzen können nicht brüllen … 04 ATMO Schnurren laut SPRECHERIN drüber … dafür aber beim Aus- und Einatmen schnurren. 04 ATMO Katzen Schnurren laut SPRECHERIN drüber, dann weg Sicherlich eines ihrer Erfolgsgeheimnisse an der Seite des Menschen. SPRECHERIN Hunde begleiten den Menschen seit etwa 60.000 Jahren – Katzen „erst“ seit etwa 10.000 Jahren. Sie leben seit neun Millionen Jahren auf der Erde, von Asien breiteten sie sich auf der ganzen Welt aus. Mit der Sesshaftigkeit des Menschen kamen uns die Katzen näher, zunächst als Abfallvernichter, später als Mäusejäger in den Kornkammern … heute sind sie weltweit die beliebtesten Haustiere. Trotz ihres „Erfolgs“ haben Katzen in den letzten Jahrzehnten erheblich weniger wissenschaftliche Aufmerksamkeit erhalten als Hunde. Doch das ändert sich gerade. 02 Zsp Katzen – Dennis Turner Es gibt sicher eine Veränderung in unserer allgemeinen Haltung gegenüber Katzen. Früher waren Katzen vor allem auf Bauernhöfen gehalten als Nagetiervertilger, das ist klar. Und zunehmend, in den letzten, sagen wir 100 Jahren, werden sie effektiv als sozialer Begleiter von Menschen aufgenommen. SPRECHERIN Sie rücken uns buchstäblich näher. Und diese vermehrte Zuwendung bringt mehr Forschung mit sich. Bislang durchgeführte Studien deuten darauf hin, dass wir die sozial-kognitiven Fähigkeiten von Katzen – also ihre Fähigkeit, Informationen der Umgebung aufzunehmen, gedanklich und emotional zu verarbeiten und infolge zu handeln – unterschätzen. Zusammenfassend kann man sagen, dass Katzen sich stark auf ihre Bezugsperson einstellen. Vorausgesetzt, sie haben in ihren ersten Lebenswochen Umgang mit Menschen. Dennis Turner: 03 Zsp Katzen – Dennis Turner Neuere Studien auch von mir zeigen, dass Katzen auch ein echte Bond mit den Menschen machen. Sie hat Probleme, wenn sie getrennt sind zu lange von uns. Die sind eben wirklich von Bindungstheorie her sind Katzen vielleicht nicht ganz so stark gebunden an den Menschen wie Hunde ... SPRECHERIN … aber die Bindung ist da. Sie ist sogar mit der eines Kleinkindes vergleichbar! Kristyn Vitale (sprich: Kristinn Waitäli), US-amerikanische Forscherin, versetzt sich seit vielen Jahren in Katzen hinein. Vitale hat nachgewiesen, dass Katzen unterschiedliche Bindungsstile gegenüber menschlichen Bezugspersonen aufweisen, ähnlich wie Säuglinge. 05 ATMO Katze lieb hoch, dann weg SPRECHERIN Kristyn Vitale hat 2019 eine Studie zum so genannten „Sichere Basis-Effekt“, durchgeführt. Der Effekt stellt sich in der Eltern-Kind-Beziehung ein, wenn die Bezugsperson den Kindern Sicherheit vermittelt. Bei Hunden wurde dieser Effekt schon 2013 nachgewiesen. Nun ist er auch bei Katzen belegt. Die Tierwissenschaftlerin hat 79 Katzenjunge zwischen drei und acht Monaten einzeln zwei Minuten lang mit ihrer Betreuungsperson in einem unbekannten Raum platziert, gefolgt von einer 2-minütigen Alleinphase und dann einer zweiminütigen Wiedervereinigungsphase. Nach der Rückkehr der Betreuungsperson zeigten knapp 65 Prozent der Kätzchen ein Verhalten, das auf sichere Bindung schließen lässt: Reduzierte Stressreaktion und sowohl Kontakt- als auch Erkundungsverhalten. Der Rest zeigte unsicheres Bindungsverhalten: Die Kätzchen blieben gestresst, suchten entweder übermäßige Nähe, vermieden die Person oder verfielen in einen Annäherungs- Vermeidungskonflikt. Dahinter stecken die drei bei Menschen bekannten, unsicheren Bindungstypen: vermeidend, ambivalent oder desorganisiert. Bei der Fortführung der Versuchsreihe über ein Jahr belegten Kristyn Vitale und ihr Team dann, dass die Katzen auch im Erwachsenenalter ihren Bindungstyp beibehalten und sich dabei ähnlich verhalten wie Kinder MUSIK „Everybody wants to be a cat”; ZEIT:00:33 SPRECHERIN drüber Katzen mit sicherem Bindungsverhalten, also die Mehrheit, können sogar mehr sein als „soziale Begleiter des Menschen“, wie Dennis Turner das nennt. Sie können Menschen heilen, oder zumindest ihre Heilung fördern. Dennis Turner hat in Zürich viele Jahre zu tiergestützter Therapie mit Katzen geforscht: MUSIK ENDE O4 Zsp Katzen – Dennis Turner Was sie sehr speziell macht, ist, dass sie akzeptieren die Menge an sozialen Interaktionen, die der Mensch haben will. Entweder der Mensch will viel Kontakt mit Ihrer Katze oder wenig Kontakt mit Ihrer Katze, und das akzeptieren die Katzen. Sie bleiben in der Nähe oder im Haushalt. SPRECHERIN Treue Seelen sozusagen, die zugleich zurückhaltend sind, was gerade bei Menschen mit Stimmungsschwankungen, die nicht immer gleich viel Kontakt zu ihrem Haustier halten wollen oder können, gut funktioniert. Katzen wollen im Gegensatz zu Hunden, so Dennis Turner, „nicht immer sofort alle Probleme des Menschen lösen.“ Turner hat in Zürich unter anderem das Mensch-Katze-Verhältnis bei Paaren untersucht, die mit einer Katze leben. Er hat festgestellt, dass in diesem Setting Katzen positiver auf Frauen als auf Männer wirken. Das heißt, bei Paaren, die Katzen haben, empfinden die Frauen die Katze und den fürsorglichen Partner als vergleichbar positiv. Für Männer ist allerdings die Frau wichtiger als die Katze, wenn es um seelische Leiden geht. O6 ATMO Katze / Miauen („genau“) falls nicht zu ‚kindisch‘ O5 Zsp Katzen – Dennis Turner Allerdings es gibt eine Ausnahme, wenn wir vergleichen die Wirkung von Katzen auf Stimmungen von alleinlebenden Frauen mit alleinlebenden Männern. Die Katze hat genau die gleiche Wirkung auf beide Geschlechter. Es ist ganz interessant. SPRECHERIN Keine der Testpersonen hatte eine psychische Störung diagnostiziert, viele litten aber unter Stimmungsschwankungen: O6 Zsp Katzen – Dennis Turner Insbesondere konnte mein damaliger Masterstudent zeigen, dass mit Katzen negative Stimmungen wie Deprimiertheit, Ängstlichkeit und Introvertiertheit reduziert werden, also verbessert werden. SPRECHERIN Immer mehr Psychotherapeuten und Psychiater wissen das und halten sich Katzen in der Praxis und beziehen diese auch in die Therapie ein. Bei Menschen, die Erfahrung mit Tieren haben, können sie als emotionale „Eisbrecher“ wirken, sie sind wie eine Brücke zwischen Patienten und Therapeut. Tiergestützte Therapie, also wenn Tiere als Co-Therapeuten dienen, funktioniert mit Katzen besonders gut: O7 Zsp Katzen – Dennis Turner Wenn man ein Tier in tiergestützte Therapie hinzufügt, muss die Wirkung vom Tier noch stärker sein, über die Wirkung von Psychotherapie oder medikamentöse Behandlungen haben. Und das ist inzwischen bewiesen. Und wir wissen auch, wieso Katzen funktionieren. SPRECHERIN Katzen tun im Grunde dasselbe, wie wohlgesonnene Menschen, die einen psychisch Kranken in der Familie haben: O8 Zsp Katzen – Dennis Turner Sie ändert ihr Verhalten bei deprimierten Stimmungen, sie streichelt viel mehr um die Beine. Und da hilft die Katze. Und das ist genau das, was der gesunde Partner in Menschen macht bei chronisch depressiven Personen. 01 ATMO Schnurren konstant SPRECHERIN drüber Katzen interagieren mehr, zeigen mehr Zuneigung und Interesse, wenn ihre Besitzer depressiv verstimmt sind. 01 ATMO stehen lassen, dann BLENDE MUSIK „Everybody wants to be a cat”; ZEIT:00:50 SPRECHERIN drüber, dann weg Die französische Verhaltensforscherin Charlotte de Mouzon (sprich: Scharlott dö Musó) hat die innerartliche Kommunikation zwischen 18 Hauskatzen und Besuchern und Betreuern in zwei Katzencafés in Bordeaux und Toulouse untersucht. Sie hat dabei unter anderem festgestellt, dass Menschen oft ein bestimmtes Sprachregister verwenden, um mit Haustieren zu sprechen, nämlich eine höhere Tonlage. Das ist aber nur bedingt wirksam: Die Katze versteht zwar, dass sie gemeint ist, vor allem, wenn sich ihre Bezugsperson an sie wendet, aber noch besser versteht sie uns, wenn wir „bimodal“ kommunizieren, also visuell und stimmlich. Das gleiche gilt umgekehrt: Wir verstehen Katzen besser, wenn sie sich uns mittels Stimme und Körpersprache mitteilen: MUSIK ENDE 06 ATMO verschiedene Katzengeräusche (falls vorhanden) SPRECHERIN drüber, evtl Atmo dazwischen hochfahren, sodass eine Art „Sprechen“ entsteht Gurren, Miauen, Schnattern, Keckern, Knurren, Zischen oder Fauchen kombiniert mit hin- und her wedelndem Schwanz, angelegten oder weggedrehten Ohren, Buckel oder steil aufgestelltem Schwanz mit gebogener Spitze … Katzenhalter wissen, was los ist. 06 ATMO nochmal hoch, dann weg MUSIK privat Take 13 ”The Pink Panther Theme”; Album: Fascinating Rhythm; Label: Signum – SIG X76-00; Interpret: Ensemble Clarinesque; Komponist: Henry Mancini; ZEIT: 01:32 SPRECHERIN Und welche visuellen Signale sollten wir Menschen den Katzen senden, damit sie uns besser verstehen? Bei Erstkontakt nie direkt in die Augen blicken, das wirkt herausfordernd. Dann: Sich in Katzenhöhe begeben, also in die Hocke gehen oder auf den Boden setzen; eine Hand ausstrecken und unterhalb des Kopfes der Katze platzieren, damit sie schnüffeln kann; beobachten, ob die Katze gestreichelt werden will oder nicht, also ihr die Initiative überlassen. UND: Von schnellen Bewegungen ist abzuraten, wenn man Vertrauen aufbauen will. Abgesehen davon kennen Katzen ihre Besitzer oder Betreuer genau, das hat Charlotte de Mouzon auch herausgefunden. Sie haben sich sozusagen auf uns Menschen spezialisiert: Sie können beispielsweise unsere Zeige-Gesten lesen, um verstecktes Futter zu finden und dem menschlichen Blick folgen, um wichtige Informationen zu erhalten, zum Beispiel wo die Spielmaus liegt – unterm Sofa etwa. Katzen blicken auch schnell zu ihrem Besitzer, wenn sie ein potenziell beängstigendes Objekt sehen. Darüber hinaus können sie menschliche Gefühlsausdrücke, Aufmerksamkeitszustände und Stimmungslagen unterscheiden: Sie können genau wie Hunde und Pferde visuelle und akustische Signale aufnehmen und „deuten“, um unsere Emotionen zu erkennen, und ihr Verhalten daran anzupassen. MUSIK ENDE 06 ATMO Katze "genau" hoch, dann weg SPRECHERIN Zur Kommunikation Katze-Mensch hat auch Susanne Schötz geforscht. In ihrem Buch „Die geheime Sprache der Katzen“ unterscheidet die schwedische Phonetikerin zwischen mit geschlossenem Maul erzeugten Lauten ... 01 ATMO Schnurren konstant SPRECHERIN drüber … allen voran das Schnurren, das Katzen übrigens nicht nur bei Zufriedenheit, sondern auch bei Schmerzen, Geburt und sogar beim Sterbeprozess erzeugen. Es bedeutet so etwas wie „Von mir geht keine Gefahr aus“. 01 ATMO Schnurren weg SPRECHERIN Katzen können mit geschlossenem Maul auch kurz Trillern, Murren, Grunzen oder Brummen, oft in Kombination mit einem Miau oder während des Schnurrens. 07 ATMO Gurren (Archiv? auf der Webseite von Susanne Schötz sind Klangbeispiele, leider so schlecht aufgenommen, dass man sie nicht senden kann) SPRECHERIN Diese knappe Lautäußerung wird oft zur Begrüßung, bei der Annäherung und beim Spielen eingesetzt. Manchmal klingt sie höher, manchmal tiefer. Zu den Lautäußerungen mit offenem Maul gehört natürlich das Miauen, und hier gibt es ein breites Register. Katzenbesitzer können ein „Ich habe dich vermisst“... 07 ATMO Katze Ich habe dich vermisst hoch, dann weg SPRECHERIN … von einem „Futter her!“ 08 ATMO Futter her! hoch, dann weg SPRECHERIN ... und einem „Vorsicht Freundchen“- Miauen eindeutig unterscheiden: 09 ATMO Vorsicht Freundchen! hoch, dann weg SPRECHERIN Beim Kämpfen zeigen sich Katzen von ihre…
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