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    Latest Episodes:
    Es ist AUS, Schluss! Trennung als Herausforderung Aug 09, 2024
    Show notes

    Eigentlich sollte die Liebe ewig halten, und dann platzt der Traum vom gemeinsamen Leben. Trennungen - egal wie einvernehmlich und friedlich sie verlaufen - tun einfach weh. Aus Angst vor diesem Schmerz verharren manche in freudlosen Beziehungen. Dabei können Trennungen auch heilsam sein. Von Karin Lamsfuß CreditsAutorin dieser Folge: Karin LamsfußRegie: Irene SchuckEs sprachen: Andreas Neumann, Berenike BeschleTechnik: Simon LobenhoferRedaktion: Bernhard Kastner Im Interview:Bettina von Kleist, Autorin; Stephan Potting, Familientherapeut; Dr. Johanna Müller-Ebert, Dipl. Psychologin; Torsten Geiling, Coach und AutorPeter, Verlassender; Margret und Werner, Verlassene Und noch eine besondere Empfehlung der Redaktion: Wie wir ticken - Euer Psychologie PodcastWie gewinne ich die Kraft der Zuversicht? Warum ist es gesund, dankbar zu sein? Der neue Psychologie Podcast von SWR2 Wissen und Bayern 2 Radiowissen gibt Euch Antworten. Wissenschaftlich fundiert und lebensnach nimmt Euch "Wie wir ticken" mit in die Welt der Psychologie. Konstruktiv und auf den Punkt. Immer mittwochs, exklusiv in der ARD Audiothek und freitags überall, wo ihr sonst eure Podcasts hört.ZUM PODCAST Literaturtipps: Torsten Geiling: Ich will mich trennen, Verlag Goldegg, 2024 Bettina von Kleist: Das Jahr danach. Wenn Paare sich trennen. Ch. Links Verlag, Berlin, 2011 Johanna Müller-Ebert: Trennungskompetenz in allen Lebenslagen: Vom Loslassen, Aufhören und neu anfangen, Kösel Verlag, 2007 Wir freuen uns über Feedback und Anregungen zur Sendung per Mail an radiowissen@br.de. Radiowissen finden Sie auch in der ARD Audiothek:ARD Audiothek | RadiowissenJETZT ENTDECKEN Das vollständige Manuskript gibt es HIER. Lesen Sie einen Ausschnitt aus dem Manuskript: O-Ton 1 Bettina von Kleist: Ich weiß, wie es ist, wenn die ganze Haut so brennt und man sich selbst auch nicht aushält. So eine Unruhe, weil alles so unklar ist, ich konnte nur Ruhe in der Bewegung finden. Das war wirklich wie ein Loch! Es ist so ein Aufruhr. Es ist erst mal ein ungeheurer Schmerz, ein Schock, ein Aufschrei. Ich denke, es ist Angst. Mittags mach ich manchmal so zehn Minuten Schlaf, und das hab ich nicht gemacht, weil wenn ich aufwachte, war so ein ganz großes Erschrecken: Ich bin allein in der Wohnung! O-Ton 4 Stephan Potting: Diese traumatischen Trennungen haben auch dramatische Auswirkungen auf das physische und psychische Gleichgewicht, Krankheiten drohen, das Immunsystem wird geschwächt etc. und es sollte wirklich eine Hilfestellung gesucht werden, damit man ein bisschen von dem verarbeiten kann, was da einem widerfahren ist. Sprecher: Eine Trennung kann einer Naturkatastrophe gleichen: zerstörerisch wie ein Erdbeben, überflutend wie ein Tsunami, gewaltig wie ein Orkan. So oder so ähnlich beschreiben Paare diesen tiefen Einschnitt in ihrem Leben. Vor allem dann, wenn ihm viele gemeinsame Jahre vorausgegangen sind. Erzählerin: Die Ehe der Autorin Bettina von Kleist endete nach 25 gemeinsamen Jahren. Ihr Mann wandte sich plötzlich von ihr ab und verkündete, er wolle nun eigene Wege gehen. Bettina von Kleist zog es den Boden unter den Füßen weg. O-Ton 5 Bettina von Kleist: Es reißt alles mit sich. Man überzeichnet den Verlust. O-Ton 6 Bettina von Kleist: Und dann hat sich das gelegt, und dann dachte ich: Es ist genug Boden, um einen Schritt zu machen. Und dann plötzlich hab ich gesehen: Es ist genügend Boden um zwei Schritte zu machen. Sprecher: Es gibt Trennungen, die sind erlösend. Etwa wenn die Beziehung von körperlicher oder seelischer Gewalt geprägt war. Doch wenn Partner nach Jahren oder Jahrzehnten guten gemeinsamen Lebens auseinandergehen – aus welchen Gründen auch immer - brauchen sie viel Zeit, um wieder Boden unter den Füßen zu gewinnen. Und das, so der systemische Coach Torsten Geiling, gilt für beide Partner: O-Ton 7 Torsten Geiling: Beide müssen eben durch den Trauerprozess durch, und das finde ich auch wichtig, dass der, der geht, trauert, und diese Trauerphasen können mehrere Wochen und Monate dauern und sogar mehrere Jahre. Musik 2 "Twin Decks" - Album: Nordheim Transformed - Komponisten und Ausführende: Deathprod & Biosphere - Länge: 0'27 Erzählerin: Sie war seine ganz große Liebe. Peter lernte seine Frau mit Ende 20 kennen. Sie heirateten, bekamen zwei Söhne und waren 25 Ehejahre lang glücklich. Dann schlich sich irgendwann ein Gefühl notorischer Unzufriedenheit ein. Irgendetwas hatte sich aus dem Staub gemacht. Fast unmerklich. O-Ton 8 Peter: Ich habe einen schweren Beruf gehabt, meine Frau hat diesen Beruf mit mir getragen, meine Frau hat die Familie zu Hause gemacht, und irgendwann sind wir vielleicht müde geworden. Das kann sein. Irgendwann ist es so, dass wir nicht mehr so das Gefühl hatten. Meine damalige Frau hat das Gefühl des Grauens gehabt, und ich hab das Gefühl des Grauens auch gehabt. Musik 2 "Twin Decks" - Album: Nordheim Transformed - Komponisten und Ausführende: Deathprod & Biosphere - Länge: 0'21 Sprecher: Laut einer großen Untersuchung aus dem Jahr 2019 sind die häufigsten Trennungsgründe: Erzählerin: „Ich war unglücklich in der Beziehung“ Sprecher: „Ich hatte keine Gefühle mehr für den Partner oder die Partnerin“ Erzählerin: „Wir haben uns auseinandergelebt“ Sprecher: „Es gibt eine andere“ O-Ton 9 Peter: Ich hatte damals das Bild, dass im Vorgarten plötzlich ne Blume wächst. Ne schöne große Blume, die da überhaupt nicht hingehört. Aber die so wunderschön ist, dass man sie auch nicht ausreißen kann. Das heißt: Ich hab mich verliebt! Peng, bum. Erzählerin: Die Frau, in die sich Peter verliebt hatte, war 26 Jahre jünger als er. Gegen diese frisch entfachten und überwältigenden Gefühle konnte – und wollte - er sich damals nicht wehren. Trotzdem fiel ihm dieses Geständnis seiner Frau gegenüber ungeheuer schwer. Im gemeinsamen Urlaub fasste er sich ein Herz und legte alle Karten auf den Tisch: O-Ton 10 Peter: Wir haben beide geweint. Ich sehe die Szene heute noch wie in einem Kino vor mir. Das war eine Urlaubssituation am Strand einer wunderschönen südfranzösischen Stadt, ich habe den Horizont geguckt, das Meer flimmerte, meine Frau lag neben mir, und dann sind wir anschließend auf die Alpen hochgefahren, und im Nebel an einem Rosenstrauch mit Hagebutten haben wir es noch mal durchgesprochen, es gab viele Tränen, und die mittlerweile schwarz gewordenen Hagebutten von dem Strauch liegen immer noch auf meinem Schreibtisch. Musik 3 "Lofi Opium" - Album: Apr 70 - Künstler: Dictaphone - Länge: 1'11 Sprecher: Torsten Geiling hat einen Trennungsratgeber geschrieben. „Ich will mich trennen“, so der Titel. Aus seiner Beratungspraxis weiß er: Obwohl die Scheidungsquote bei knapp 40 Prozent liegt, fällt es Paaren keinesfalls leicht, sich zu trennen. Der Trennung – egal, wer sie initiiert, geht eine lange Phase des Zögerns voraus. O-Ton 11 Torsten Geiling: Viele sagen dann „ah, ich kann gerade nicht, wir haben schon den Urlaub gebucht, danach hat die Schwiegermutter Geburtstag, dann hat die Tochter Abschlussprüfung …“ und dann sag ich auch immer: „Ich kann ja auch sagen: Ich krieg’s gerade noch nicht hin zu gehen, also probiere ich noch mal eine Paartherapie“, und wenn ich feststelle: Die allerletzte Chance Paartherapie hat auch nicht funktioniert, dann geh ich halt erst dann. Sprecher: Bleiben oder gehen? Das ist immer die zentrale Frage, wenn es kriselt. Erzählerin: Peter zögerte: Sollte er wirklich seine Ehefrau, mit der er zwei Söhne hatte, wegen einer Jüngeren verlassen? War es nur die typische Midlife-Crisis? Oder wirklich was Ernstes? Um das zu klären, suchten er und seine Frau einen Paartherapeuten auf: O-Ton 12 Peter: Wir wollten einen Weg finden, zusammen zu sein. Zusammen zu bleiben. Wir hatten uns das ja vorgenommen. Und ich erinnere mich noch, wie wir da auf einem Platz einer nordrhein-westfälischen Großstadt waren, und wir warteten auf den Beginn des Termins und guckten uns ein bisschen fragend an, und ich dachte, ich bin in nem schlechten Film, das kann doch nicht sein! Die Bilanz war, dass der Therapeut gesagt hat, er macht das seit einem Viertel Jahrhundert und er sagt uns etwas, was er weniger als fünf Mal in seinem Therapeuten-Dasein gesagt hat, nämlich er meint, wir müssen uns trennen. Musik 4 "Twin Decks" - Album: Nordheim Transformed - Komponisten und Ausführende: Deathprod & Biosphere - Länge: 0'27 Sprecher: Paare, da sind sich viele Expertinnen und Experten einig, trennen sich nicht aufgrund ihrer Verschiedenartigkeit, ihrer unterschiedlichen Vorstellungen. Sie trennen sich, weil sie unfähig sind, sich darüber wirklich auszutauschen und gemeinsam nach Lösungen zu suchen, so der Familien- und Paartherapeut Stephan Potting: O-Ton 13 Stephan Potting: Es sind eher Geschichten von einer Unfähigkeit, sich auf ein gemeinsames Thema zu einigen, die Unfähigkeit, sich einander geduldig zuzuhören, auch die Sorgen und Nöte anzuhören, man denkt ja immer, einer von den beiden wäre das Opfer und der andere der Täter, aber in Wahrheit ist es für beide ne Katastrophe. Musik 5 "Twin Decks" - Album: Nordheim Transformed - Komponisten und Ausführende: Deathprod & Biosphere - Länge: 0'26 Sprecher: Sprachlosigkeit. Fehlende Kommunikation. Gemeinsam einsam. Das sind häufig die Zutaten, aus denen späte Trennungen werden. In der Gewohnheit langer Beziehungen gibt es immer weniger Anstöße zum Austausch. Fast immer fehlt der Mut zur Konfrontation, zur Wahrhaftigkeit, so der Familientherapeut Stephan Potting: O-Ton 14 Stephan Potting: Wenn man das dem anderen mitteilt und sagt „Hör mal zu, mein Lieber, es ist mir einfach langweilig mit dir! Und ich hab mir unter Partnerschaft was anderes vorgestellt“, dann wird’s doch erst spannend! Dann kann man doch erst anfangen, darüber nachzudenken, was der Eine und der Andere sich denn über Partnerschaft ausgedacht hat und davon erwartet und was er sich wünscht. Das sind ja alles Fragen, die man miteinander abstimmen muss! O-Ton 15 Torsten Geiling: Wir lernen eigentlich nicht in der Beziehung wirklich offen miteinander zu sprechen. Manche können das ganz gut, die können dann relativ lange zusammenbleiben, bei anderen versiegt dieser Kommunikationsstrom relativ bald und das ist auch ein Ratschlag, den ich meinen Klientinnen und Klienten immer wieder gebe: Je eher wir über unsere Wünsche, Sehnsüchte und Grenzen sprechen, umso erfolgversprechender ist auch die Beziehung, die wir führen können. Das ist manchmal schmerzhaft, aber das ist für mich ein Weg in eine erfolgreiche Beziehung. Erzählerin: Peter entschied sich nach Jahren des inneren Kampfes für die junge Frau. Und wurde noch einmal Vater. Für ihn hat ein komplett neues Leben begonnen. Seine erste Frau blieb allein zurück. Musik 6 "Blurred" - Album: Bill Ryan: Towards Daybreak - Ausführender: Billband - Komponist: Bill Ryan - Länge: 0'47 Erzählerin: Die Autorin Bettina von Kleist, die nach 25 gemeinsamen Ehejahren von ihrem Mann verlassen wurde, hat den tiefen Schmerz darüber in einem Buch verarbeitet. Sie führte zahlreiche Gespräche mit Verlassenden und Verlassenen. Und fand einige Gemeinsamkeiten: O-Ton 16 Bettina von Kleist: Besonders Männer trennen sich selten, ohne jemanden im Hintergrund zu haben. Sei es auch nur ein Übergangsobjekt oder irgendeine Liebschaft. Da sind Frauen mutiger. Die trennen sich auch, wenn keiner da ist. O-Ton 17 Bettina Von Kleist: Frauen verlassen oft, weil sie sagen, sie fühlen sich nicht wahrgenommen, (…) viele Frauen (...) verlassen Männer, weil sie das Gefühl hatten, sie konnten sich nicht entwickeln, sie waren nur noch Inventar, also die Frau an seiner Seite. Erzählerin: Es ist Dienstagabend. Treffen einer Trennungs-Selbsthilfegruppe. Hier finden sich naturgemäß nicht die Verlassenden wieder, sondern die Verlassenen. Gemeinsam haben sie, dass die Trennung einfach so über sie hereingebrochen ist. Ganz plötzlich. Ohne Ankündigung. Für Werner war der Tag der Trennung der tiefste Einschnitt in seinem Leben. Der 53jährige kehrte aus einem kurzen Bildungsurlaub zurück, freute sich auf zuhause, wollte Frau und Tochter begrüßen …. O-Ton 18 Werner Ich bin nach Hause gekommen und kam in ein leeres Haus, es lag meine Post ungeöffnet da, und obendrauf lag ein Brief „Ich lass mich jetzt scheiden, bitte das und das Geld überweisen, bis dann und dann“ und fertig. Erzählerin: Werner war wie vom Schlag getroffen. Davon, dass in seiner Ehe irgendwas schiefgelaufen sei, davon habe er all die Jahre nichts mitbekommen: O-Ton 19 Werner: Nein, gar nichts. Gar nichts. Mir ging’s ja gut, Mir ging’s ja gut zu dem Zeitpunkt. Ich hab essen gekriegt, Wäsche war gemacht, arbeiten gewesen, wir hatten ja dementsprechend genug. Erzählerin: Nur Gemeinsamkeiten, die gab es nicht, schon lange nicht mehr. Sie machte ihr Ding, er seins, man begegnete sich ab und zu im gemeinsamen Haus. Ansonsten lebten sie auf verschiedenen Etagen. Gespräche gab es so gut wie keine. O-Ton 20 Torsten Geiling: Die Frage ist, ob man es sehen möchte und ob man es hören möchte und ob man es fühlen möchte, dass die Beziehung nicht mehr in Ordnung ist. Auch das erlebe ich immer wieder, dass der Partner oder die Partnerin das einfach wegdrückt. Und das Gespräch wird einfach nicht geführt. Weil man die Augen zumacht. Weil man denkt: Der Partner ist da, und alles andere brauch ich nicht. Aber der kann genauso schnell dann weg sein. O-Ton 21 Werner: Z.B. Sparbücher, 16.000 Euro - weg. Sie hat die Konten auf null gefahren bis zu dem Zeitpunkt, Feierabend. Geld ist weg! Erzählerin: Frau weg, Tochter weg, ein ganzes Leben: weg! Werner blickte auf einen Trümmerhaufen und fiel in ein tiefes Loch. Sein bester Freund war ein Kasten Bier. O-Ton 22 Werner: Man ist nicht rausgegangen, man hat sich abgekapselt, man hat zu nichts mehr Bock gehabt. Dann muss man irgendwie sehen, dass man da rauskommt! Und wenn man das nicht schafft, dann muss man sich Hilfe holen. Sprecher: Die Folgen nach Trennungen sind oft dramatisch: Isolation, schwere Schlafstörungen, Depressionen, innere Unruhe bis hin zu Alkoholexzessen. Erzählerin: Als Werner auch nach Monaten nicht allein aus dem Tief herauskam, fand er Hilfe in einer psychosomatischen Klinik. Sprecher: Das zeigt, wie folgenschwer und tiefgehend eine Trennung sein kann. Erzählerin: Trotzdem plädiert Coach und Autor Tosten Geiling dafür, nicht allein denjenigen, der geht, zum Sündenbock zu erklären. Denn zum Scheitern einer Beziehung gehören immer zwei: O-Ton 23 Torsten Geiling Es wirkt immer so, als wenn derjenige, der geht, der Aktive ist. Das ist er in dem Moment auch. Aber man weiß natürlich nicht im Rückblick, wie sehr derjenige schon in der Beziehung davor gelitten hat und ausgehalten hat. Wenn einer fremdgeht, ist es die Verantwortung von einem, aber wenn eine Beziehung nicht gelingt, da gehören immer zwei dazu, deswegen sollte die, die gehen, im Blick der Öffentlichkeit nicht immer als negativ angesehen werden, da kommt natürlich auch häufig dazu, dass diejenigen, die bleiben, ihre Geschichte erzählen und über den anderen schimpfen und sagen, wie schlecht es ihnen geht, und die, die gehen, ziehen sich meistens zurück und erzählen nicht so viel über das Ganze, und deswegen rutscht dann der Blickwinkel meistens so ein bisschen in den Schatten hinein. Musik 7 "Spindrift" - Album: Shenzou - Komponist: Ausführender: Biosphere - Länge: 1'23 O-Ton 24 Margret: Mein Mann hat mir dann auch noch nen Brief geschrieben, einen Liebesbrief, dass er mit mir alt werden möchte und schöne Reisen noch machen möchte und drei Monate später hat er dann gesagt: er trennt sich Weihnachten. Erzählerin: Margret heißt eigentlich anders. Auch sie findet in der Selbsthilfegruppe ein bisschen Trost. Ihre Stimme bebt immer noch ein wenig, wenn sie an den Tag denkt, an dem ihr Mann ihr eröffnete, er wolle die Ehe beenden. Nach 45 gemeinsamen Jahren. O-Ton 25 Margret: Und da hab ich gesagt warum? Kein Ton. Er hat nichts gesagt. Es war ein Schweigen. Er h…

    Full show notes at the publisher

    Hauskatze mit Nebenwirkungen - Alles Natur Aug 08, 2024
    Show notes

    Katzen tun den Menschen gut, allein ihre Anwesenheit kann beruhigend wirken. Beim Streicheln sinkt der Blutdruck und sie beim Spiel zu beobachten, soll glücklich machen. Doch das beliebteste Haustier Deutschlands ist auch ein äußerst geschickter Jäger, der maßgeblich zum Artensterben bei Vögeln beiträgt. Iska Schreglmann im Gespräch mit dem Biologen Thassilo Franke. (BR 2024)

    Autorin dieser Folge: Iska Schreglmann
    Es sprachen: Iska Schreglmann im Gespräch mit Dr. Thassilo Franke
    Redaktion: Bernhard Kastner

    Im Interview:
    Dr. Thassilo Franke, Biologe am BIOTOPIA Lab in München


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    Podcasttipp zu Raubkatzen:
    "Tierisch! – Entdeckungsreise in die wilde Welt der Tiere" - Der erste lustig-leichte, zoologischen Plauderpodcast mit bodenlos wissenschaftlicher Tiefe. Moderiert von Lydia Möcklinghoff und Dr. Frauke Fischer, zwei wildnisverrückten Abenteurerinnen und studierten Zoologinnen. Sie berichten in einer Folge auch über ihre Forschungsabenteuer, die sie bei Großkatzenprojekten in Afrika und Brasilien entdeckt haben:
    EXTERNER LINK | https://weltwach.de/tierisch/

    Linktipps:

    Wir freuen uns über Feedback und Anregungen zur Sendung per Mail an radiowissen@br.de.
    RadioWissen finden Sie auch in der ARD Audiothek:
    ARD Audiothek | RadioWissen
    JETZT ENTDECKEN

    Lesen Sie einen Ausschnitt aus dem Manuskript:

    Podcast-Ansage:

    Katzen gelten als eigenständig, neugierig, verspielt und anschmiegsam. Doch so niedlich und sanftmütig sie auch wirken: Katzen sind geschickte Raubtiere, die in der freien Natur nach Vögeln, Eidechsen und Insekten jagen - und so auch schon zum Aussterben verschiedener Tierarten beigetragen haben. Sollten Katzen also besser im Haus bleiben? Ein kontrovers diskutiertes Thema, über das sich Iska Schreglmann mit dem Biologen Dr. Thassilo Franke von den Staatlichen Naturwissenschaftlichen Sammlungen Bayerns unterhalten hat:


    Dr. Thassilo Franke

    Nun, Die Katze ist der Inbegriff eines formvollendeten Raubtiers. Man schätzt, dass es ungefähr 600 Millionen Katzen auf der Welt gibt. Eine Katze namens Tibbles hat eine ganze Vogelart auf ihrem Gewissen.


    Sprecherin

    Alles Natur!


    Dr. Thassilo Franke

    Hauskatze mit Nebenwirkungen.


    Iska Schreglmann

    Der Biologe Thassilo Franke und ich sind heute zum Interview bei mir zu Hause und der Gegenstand unseres Gesprächs läuft hier auf vier Pfoten vor uns herum. Das ist unser Kater Lucky. Ja, jetzt lasse ich sie, Herr Dr. Franke, ihn gleich mal beschreiben – sie als Biologe. Ich meine, ich sehe ihn jeden Tag.


    Dr. Thassilo Franke

    Jetzt läuft er genau hier unterm Tisch durch, da muss ich mal ein bisschen zurück. Oh, das ist wirklich eine schöne Katze. Also richtig Rabenschwarz. Genau die Katze, die einem eigentlich nicht über den Weg laufen sollte, nach der alten Legende.


    Iska Schreglmann

    Da glaubt man natürlich längst nicht mehr dran.


    Dr. Thassilo Franke

    Mit leuchtend gelben Augen, ein wunderschönes, vitales, gesundes Tier.


    Iska Schreglmann

    Das stimmt. Und Lucky ist jetzt – da muss ich mal kurz rechnen - vier Jahre alt, es sind viereinhalb sogar, und wir haben Lucky vor ein paar Jahren adoptiert. Der hat eine schlimme Geschichte hinter sich, weil er ist nämlich ausgesetzt worden, hieß es, an der Autobahn Raststätte. Irgendwo auf einem Weg in einer verschlossenen Kiste, also ganz schrecklich. Ein kleines Kind ist aufmerksam geworden, weil die Kiste sich bewegt hat und hat zur Mutter offenbar, so wurde es uns erzählt, gesagt, da ist irgendetwas drin. Und dann haben sie ihn gefunden.


    Dr. Thassilo Franke

    Also sein Leben begann schon mit einem richtigen Trauma eigentlich. Ein Trauma, das man so vom Hörensagen kennt, dass häufig Katzen auf die Art und Weise ausgesetzt werden und wahrscheinlich auch viele eben nicht gefunden werden und dann verenden.


    Iska Schreglmann

    Vor allen Dingen in Schwarze habe ich gelesen. Das sagen ja auch immer die Tierheime. Das, was sie vorhin schon angedeutet haben, dieser Aberglaube, das schwarze Katzen halt kein Glück bringen und deswegen möchten die Leute sie loswerden offenbar.


    Dr. Thassilo Franke

    Aber eigentlich ist es ja eine tolle Sache, eine schwarze Katze zu haben. Man nennt so etwas eine melanistische Form, also melanistisch. Melanin ist ja der Farbstoff, der die Haare dunkel macht, auch unsere, wir haben den gleichen Farbstoff, der zum Beispiel auch den berühmten schwarzen Panther schwarz macht. Und vielleicht kann ich mit der Geschichte gleich anfangen, weil ich das unheimlich faszinierend finde. Bei unseren Hauskatzen ist dieses Gen, was dafür verantwortlich ist, rezessiv. Das heißt, alle Nachkommen, die er mit einer gestreiften Katze zeugen würde, deren Eltern beide auch gestreift waren, sind automatisch auch wieder gestreift oder zumindest nicht schwarz. Wenn wir aber zum Beispiel den schwarzen Jaguar anschauen in Südamerika, das ist eine melanistische Form des Jaguars, also eine Großkatze. Da ist es umgekehrt. Da ist das Gen, das für die schwarze Farbe verantwortlich ist, dominant, das heißt ein schwarzer Jaguar-Kater zeugt, auch wenn er sich mit einer gefleckten Jaguar-Dame paart, dann ausschließlich schwarze Jaguar-Kinder.


    Iska Schreglmann

    So, und das war jetzt ihr Plädoyer für die schwarzen Tiere, weil es etwas Besonderes ist.


    Dr. Thassilo Franke

    Ja, sie sind etwas Besonderes. Man sollte sie eigentlich bewundern und keine Angst vor ihnen haben.


    Iska Schreglmann

    Nun weiß ich, dass Sie im Gegensatz zu mir kein Katzenliebhaber per se sind. Zumindest haben sie keine Katze zu Hause. Können Sie die Begeisterung trotzdem nachvollziehen? Weil die Katze ist ja das beliebteste Haustier in Deutschland, über 15 Millionen Tiere.

    Dr. Thassilo Franke

    Doch, also, ich würde mich eigentlich schon als Katzenliebhaber definieren, also ich mag Katzen. Ich bewunderte Katzen. Ich finde, die Katze ist eigentlich die evolutive Vollendung eines Raubtiers. „The good as it gets“ würde man sagen - es geht eigentlich nicht besser. Und der Bauplan, allein schon die Erfolgsgeschichte… Seit 20 Millionen Jahren ist dieser Bauplan weitgehend unverändert vorhanden, und zwar in allen Größen. Das müssen Sie sich mal vorstellen. Also in Indien gibt es zum Beispiel die Rostkatze, die so um die zwei Kilo wiegt, eine der kleinsten Wildkatzen überhaupt. Und in Nordostasien, da streift der Sibirische Tiger durch die Wälder, der dann 200 oder noch mehr Kilo auf die Waage bringt. Die Hauskatze liegt natürlich eher Richtung Rostkatze. Aber der Bauplan von den ganz kleinen, den Kleinkatzen, und der der Großkatzen ist eigentlich genau der gleiche. Es gibt nur wenige Ausreißer. Der Gepard passt nicht so in dieses Schema rein. Es gibt zwei Katzenarten, die sich auf Fische spezialisiert haben, als Nahrung. Die haben zum Beispiel auch ein ganz anderes Gebiss. Die fallen ein bisschen aus dem Rahmen und einige baumbewohnende Arten. Aber ansonsten, haben fast alle Katzen, egal, wie groß sie sind, dieses gleiche Erfolgsrezept Katze in ihrem Körper und das ist einfach einzigartig. Und immer, wenn ich so eine Katze sehe, fasziniert mich das auch, muss ich sagen.


    Iska Schreglmann

    Mich auch. Und wenn Sie jetzt schon von den Großkatzen erzählen, dann möchte ich etwas machen, was für unseren Podcast eigentlich ziemlich ungewöhnlich ist, nämlich erst einmal auf einen anderen, interessanten Podcast hinweisen. Wer sich nämlich von ihnen für die großen Raubkatzen interessiert, sollte sich mal die neue Folge des Podcasts „Tierisch! - Entdeckungsreise in die wilde Welt der Tiere“ anhören. Da erzählen nämlich zwei waschechte Zoologinnen, Lydia Möcklinghoff und Frauke Fischer, erstaunliche Fakten über diese großen, gefleckten oder auch gestreiften Raubkatzen und die beiden nehmen uns sogar mit zu ihren Forschungsabenteuern, die sie bei Großkatzen-Projekten in Afrika und Brasilien erlebt haben. Wir sagen, sehr spannend und absolut hörenswert. „Tierisch! - Entdeckungsreise in die wilde Welt der Tiere“ gibt es überall, wo es Podcasts gibt, genauso wie es von radioWissen „Alles Natur!“ gibt - überall, wo es Podcasts gibt. Jetzt kehren wir aber trotzdem mal wieder zurück, von den Großkatzen zu den Kleinkatzen. Da gehört ja auch die Hauskatze dazu, weil unser Kater Lucky, der streift schon die ganze Zeit um unsere Beine rum. Der hat tierisch Hunger. Jetzt ist einfach Fressenszeit, und ich würde Ihnen mal zeigen, wie wir das hier so zuhause machen. Das ist ja auch immer eine Glaubens-Frage unter Katzenfans. Was wird gefüttert, wie viel und wann. Da könnte man eine eigene Sendung dazu machen.


    Dr. Thassilo Franke

    Da bin ich mal gespannt.


    Iska Schreglmann

    Also, hier ist der Schrank, wo er genau weiß, da befindet sich das Katzenfutter drin. Wir haben hier so Breutel zum Beispiel. Ja, komm Lucky, komm. Die liebt er. Ich weiß jetzt allerdings nicht, ob das das beste Futter ist. Weil dazu haben wir noch keine Bewertung gefunden. Bei den anderen haben wir Bewertungen gefunden. Aber wir achten schon darauf, dass nicht so viele Zusatzstoffe da mit drin sind und das hauptsächlich Fleisch enthalten ist.


    Dr. Thassilo Franke

    Das riecht auch schon schön nach Cornedbeef.

    Iska Schreglmann

    Also hier steht jetzt mit Huhn. Aber was völlig verrückt ist, wo ich jedesmal schmunzeln muss, hier steht drauf „mit natürlichen Fleischstückchen“. Was soll es denn sonst sein? Fleisch aus dem Labor oder wie? Ich mach da immer so ein bisschen Wasser mit drauf, weil die Tierärztin hat uns gesagt, das ist gut, um Nierenschäden vorzubeugen. Und unser Kater, der trinkt auch nicht so gerne. Wenn ich aber sein Lieblingsessen mit ein bisschen lauwarmem Wasser vermische, dann kriegt er das quasi so als Art Eintopf - nenne ich es mal. Dann kriegt er gleich Wasser mit dazu.



    Reichsstadt Augsburg - Geschichte eines Aufstiegs Aug 08, 2024
    Show notes

    Reichsstadt, Handelsmacht, Weltstadt! Vom Mittelalter bis in die frühe Neuzeit war Augsburg ein politisches, wirtschaftliches und geistliches Zentrum des alten Reiches. Wie konnten Macht und Reichtum am Lech so strahlend erblühen - und wieder vergehen? Von Michael Zametzer (BR 2023)

    Credits
    Autor dieser Folge: Michael Zametzer
    Regie: Martin Trauner
    Es sprachen: Julia Fischer, Jerzy May
    Technik: Tim Höfer
    Redaktion: Thomas Morawetz

    Das Manuskript zur Folge gibt es HIER.

    Im Interview:
    Dr. Christof Paulus, Haus der Bayerischen Geschichte

    Wenn Sie noch mehr über die berühmte Fuggerei hören wollen, empfehlen wir diese hörenswerte Folge von radioWissen:

    Die Fuggerei in Augsburg - Die älteste Sozialsiedlung der Welt
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    Linktipps:

    Noch mehr Interesse an Geschichte? Dann empfehlen wir:
    ALLES GESCHICHTE - HISTORY VON RADIOWISSEN
    Skurril, anrührend, witzig und oft überraschend. Das Kalenderblatt erzählt geschichtliche Anekdoten zum Tagesdatum. Ein Angebot des Bayerischen Rundfunks.
    DAS KALENDERBLATT
    Frauen ins Rampenlicht! Der Instagramkanal frauen_geschichte versorgt Sie regelmäßig mit spannenden Posts über Frauen, die Geschichte schrieben. Ein Angebot des Bayerischen Rundfunks.
    EXTERNER LINK | INSTAGRAMKANAL frauen_geschichte

    Literaturtipp:

    Christoph Paulus, Bayerns Zeiten. Eine kulturgeschichtliche Ausleuchtung, Pustet Verlag 2021

    Und noch eine besondere Empfehlung der Redaktion:

    Umbruch - Der Tech-Podcast von BR24
    "Umbruch" ist ein Blick in die Glaskugel der digitalen Zukunft. Christian Sachsinger und Christian Schiffer erklären hier technologische Entwicklungen mit ihren Chancen und Risiken - und zwar so, dass es wirklich alle verstehen.
    ZUM PODCAST

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    ARD Audiothek | RadioWissen
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    Die Magie der Steine - Mineralien in Kult und Mythologie Aug 07, 2024
    Show notes

    Mineralien und Steine gehören zu den ältesten Rohstoffen, die sich der Mensch nutzbar gemacht hat. Beim Einsatz für kultische Zwecke spielt die Form der Steine ebenso eine Rolle wie ihre Farbe und die Beschaffenheit. Von Carola Zinner (BR 2019)

    Credits
    Autorin dieser Folge: Carola Zinner
    Regie: RAiner Schaller
    Redaktion: Bernhard Kastner

    Im Interview:
    Dr. Melanie Kaliwoda, Mineralogische Staatssammlung in München;
    Dr. Ingveld Richardson, Historikerin
    Und noch eine besondere Empfehlung der Redaktion:

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    Das vollständige Manuskript gibt es HIER.


    Kunst und Profit - Wie der Kunstmarkt funktioniert Aug 06, 2024
    Show notes

    Der Kunstmarkt ist vielen Menschen ein Rätsel: Wer bestimmt den Preis eines Kunstwerks? Wie kommt es zu den regelmäßigen Rekordergebnissen auf Auktionen? Und was macht eigentlich ein Galerist? Julie Metzdorf über die Mechanismen des Kunstmarkts. Von Julie Metzdorf (BR 2022)

    Credits:
    Autorin dieser Folge: Julie Metzdorf
    Regie: Irene Schuck
    Es sprach: Andreas Neumann
    Technik: Robin Auld
    Redaktion: Nicole Ruchlak
    Das Manuskript zur Folge gibt es HIER.
    Hier gibt es eine weitere spannende Folge von radioWissen:
    Andy Warhol - Pop oder Art

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    Wildtiere erobern die Großstadt - Waschbär, Fuchs und Fledermaus Aug 01, 2024
    Show notes

    Immer mehr Wildtiere ziehen in die Stadt. Die Menschen betrachten ihre neuen Nachbarn teils mit Freude, teils mit Sorge. Manche Tiere siedeln fast unbemerkt, andere hinterlassen deutliche Spuren. Von Christiane Neukirch (BR 2020)


    Koscher und Halal - Speisevorschriften in Judentum und Islam Aug 01, 2024
    Show notes

    "Koscher" und "halal" - viele kennen diese Begriffe, ohne allerdings zu wissen, dass sie weit über "reine" und damit "erlaubte" Lebensmittel hinausgehen. Sie bilden ein zwingendes Ordnungssystem, das sowohl identitätsstiftend ist für die Menschen der eigenen Religion, als auch abgrenzend zu den anderen. Von Johannes Marchl (BR 2022)

    Credits:

    Autor dieser Folge: Johannes Marchl
    Regie: Martin Trauner
    Es sprachen: Thomas Birnstiel, Irina Wanka, Friedrich Schloffer
    Technik: Christiane Gerheuser Kamp
    Redaktion: Bernhard Kastner
    Das Manuskript zur Folge gibt es HIER.
    radioWissen hat noch weitere interessante Folgen zum Thema:
    Esskultur 1945 bis heute - Vom Jägerschnitzel zu Sushi
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    Gastrosophie - Eine Philosophie des Essens
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    Göttlich gut? Essen in den Religionen
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    Superfood – Gar nicht super!
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    Literaturtipp:
    Koscher &Co. Über Essen und Religion, Nicolai Verlag im Auftrag des Jüdischen Museums Berlin

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    Warum treiben Menschen Sport? - Eine Erfolgsgeschichte Jul 31, 2024
    Show notes

    Die meisten deutschen Breitensportler haben vor allem ein Ziel: fit und gesund bleiben. Anders in früheren Zeiten, als Erziehung und Disziplin wichtig waren - und sich nur der Adel sportlich amüsieren durfte. Autor: Erich Wartusch (BR 2020)

    Credits
    Autor dieser Folge: Erich Wartusch
    Regie: Martin Trauner
    Es sprachen: Rahel Comtesse, Friedrich Schloffer
    Technik: Regine Elbers
    Redaktion: Iska Schreglmann

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    Man Ray - Künstler und Fotograf Jul 31, 2024
    Show notes

    Man Ray verlieh der Fotografie den Status ernstzunehmender Kunst. Seine Bilder wurden Ikonen der Fotografie: Seien es seine Künstler-Fotoporträts oder seine Aufnahmen ohne Kamera: die Rayografien. Bis heute gibt es wohl keinen Fotografen, der dem Lichtbild so viele Impulse gegeben hat, wie er. Von Frank Halbach (BR 2022)

    Credits:

    Autor und Regisseur dieser Folge: Frank Halbach
    Es sprachen: Irina Wanka, Christian Baumann, Thomas Albus
    Technik: Susanne Herzig
    Redaktion: Andrea Bräu
    Das Manuskript zur Folge gibt es HIER.

    Hier gibt es eine weitere hörenswerte Folge von radioWissen:

    Claude Cahun - Androgyne Selbstinszenierung
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    Literaturtipps:
    Ingried Brugger / Lisa Ortner-Kreil (Hgg.): Man Ray. Kehrer Heidelberg, Berlin 2018.
    Arthur Lubow: Man Ray: the artist and his shadows. Yale University Press, New Haven 2021.
    Man Ray: Selbstporträt / eine illustrierte Autobiographie. Aus dem Amerikanischen übertragen von Reinhard Kaiser. Schirmer/Mosel, München 1983.

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    Skurril, anrührend, witzig und oft überraschend. Das Kalenderblatt erzählt geschichtliche Anekdoten zum Tagesdatum. Ein Angebot des Bayerischer Rundfunks.
    DAS KALENDERBLATT

    Männerfreunde - Durch dick und dünn Jul 30, 2024
    Show notes

    Mittlerweile soll es auch unter Männern "beste Freunde" geben, die sich bei einem Bier über Sorgen, Nöte und andere Intimitäten austauschen. Vermutlich handelt es sich noch um Ausnahmen von der Regel. Autorin: Justina Schreiber (BR 2014)


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