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    Bauen mit Atombomben - Zivile Projekte während des Kalten Krieges Aug 02, 2025
    Show notes

    Atombomben zünden im eigenen Land? Ganze Bergketten pulverisieren für eine Autobahn? Oder gleich einen Durchbruch vom Atlantik zum Pazifischen Ozean mit einigen Nuklearexplosionen graben und dafür Millionen Menschen umsiedeln? Klingt absurd. Und doch gab es in der Zeit des Kalten Krieges in der Sowjetunion und den USA ernstzunehmende Überlegungen dazu. Autor: Markus Mähner (BR 2025) CreditsAutor: dieser Folge: Markus MähnerEs sprachen: Burchard Dabinnus, Hemma Michel, Friedrich Schloffer; Peter Veit Technik: Robin AuldRedaktion: Thomas Morawetz Geschichte: Noch mehr Interesse an Geschichte? Dann empfehlen wir:Alles Geschichte – Der History-Podcast Radiowissen finden Sie auch in der ARD Audiothek:ARD Audiothek | Radiowissen | JETZT ENTDECKEN Wir freuen uns über Feedback und Anregungen zur Sendung per Mail an radiowissen@br.de. Das vollständige Manuskript gibt es HIER. Lesen Sie einen Ausschnitt aus dem Manuskript: SPRECHER Ein Werbefilm der Amerikanischen Atomenergiebehörde, der AEC… AEC 2: "The 100kT Nuclear Explosion excavated more than 6 Million cubic Yards of Earth in a Matter of Seconds. SPRECHER Er beschreibt begeistert, wie in nur wenigen Sekunden gut viereinhalb Millionen Kubikmeter Erde weggesprengt wurden. AEC 2: The result was a crater more than 12000 Feet in Diameter, the length of 4 Football-Fields and 325 Feet Deep - the height of a 32-storey Building. Created in less time than it takes to describe it." SPRECHER Ein Krater blieb, der so tief war wie ein 32-stöckiges Hochhaus! Wie war das zu schaffen? – Die AEC schwärmt in dem Film von den Folgen eines Kernwaffentests im Testgelände Nevada vom 6. Juli 1962, dem sogenannten Project Sedan. Und diese hocheffiziente Sprengung war angeblich ohne gravierende Nebenwirkungen zu haben. Denn: 95 Prozent der freigesetzten Radioaktivität verblieben im Krater, hieß es. Die restlichen 5 Prozent seien gleich daneben niedergegangen, so die AEC. MUSIK m01 Manhattan Project, Oppenheimer OST, Ludwig Göransson SPRECHERIN Die Wirklichkeit jedoch sah ein wenig anders aus: Tatsächlich war der radioaktive Niederschlag ungefähr fünfmal so hoch wie erwartet. Ein Wissenschaftler mit Studenten von der Universität Utah war zufällig genau an diesem Tag mit Geigerzählern unterwegs. Auch wenn sie über 600 Kilometer von der Sprengung entfernt waren, so war die radioaktive Belastung doch so hoch, dass sie unverzüglich in die Universität zurückkehrten. Noch Monate später wurde – wenn auch nur geringer - radioaktiver Fallout bis in die Nähe von Chicago nachgewiesen. Über 2000 Kilometer entfernt! Heute geht man davon aus, dass durch Sedan etwa 7 Prozent der Bevölkerung der USA, also ungefähr 13 Millionen Menschen radioaktiv belastet wurden. SPRECHER Sedan war nur einer von vielen Kernwaffentests, die die USA im Namen der „friedlichen“ Erforschung dieser unglaublichen Kraft durchführten. Das sogenannte „Plowshare“-Programm sollte zeigen, dass man damit Häfen, Kanäle, Straßen oder Speicherseen bauen könnte. AEC 1: This is the peaceful potential of nuclear explosives that the US is developing for all mankind in a program it calls PLOWSHARE." - Musik SPRECHER „Friedliche Nukleare Sprengungen für den Nutzen der ganzen Menschheit“. Nichts weniger versprach der Werbefilm der AEC. Kaufman 21 (Über Musik von AEC 1) Well, I was fascinated by it because I happened to come across it while working on a different project, and I thought: This cannot be true! But it was! It's it's another example of the idea that science has all the answers, when sometimes science doesn't. VO: Ich bin zufällig darüber gestolpert und dachte mir: Das kann nicht wahr sein! Aber es war Wirklichkeit! Ein weiteres Beispiel für die Vorstellung, die Wissenschaft hätte Antworten auf alle Fragen. Aber so ist es einfach nicht! SPRECHERIN Scott Kaufmann, Historiker an der Francis Marion Universität in South Carolina, hat sich ausführlich mit dem Projekt Plowshare beschäftigt und letztlich ein ganzes Buch darüber geschrieben. Darin setzt er sich unter anderem mit seiner eigenen Verwunderung auseinander. Seiner Verwunderung darüber, wie Menschen in den 1950er und 1960er Jahren der Idee verfallen konnten, Kernwaffen im eigenen Land einzusetzen, lediglich, um Gräben – wenn auch recht große – zu graben. Eine Verwunderung, die er heute wohl mit den meisten Menschen teilt. SPRECHER In den Nachkriegsjahren war das anders. Damals galt die Kernenergie als verheißungsvolle Energiequelle für ein paradiesisches Zeitalter: Kaufman 19 [...] We have to keep in mind that there was and I think still is enormous faith in science. [...] And if we look back at the 1950s, which is when Plowshare began, there was this idea that everybody would have their own private plane, that they would fly around. That we [...] would get to the moon by the end of the century and even have bases on the moon. This faith in science and what it could do for us, what it could achieve. And that's a part of Project Ploughshare: This faith in science. You tie into that Dwight Eisenhower's idea that he gave 1953 called „Atoms For Peace“: VO: Wir dürfen nicht vergessen: Es gibt einen starken Glauben an die Kraft der Wissenschaft. Besonders in den 1950er Jahren, als das Projekt Plowshare anfing. Man dachte: Jeder würde bald seinen Privatjet haben, man würde Mondbasen bauen. Dieser ungebremste Glaube an die Fähigkeiten der Wissenschaft spiegelt sich auch in Dwight D. Eisenhowers berühmter Rede vor den Vereinten Nationen wider, der „Atoms for Peace“-Rede von 1953: Eisenhower: "It is not enough to take this weapon out of the Hands of the soldiers. It must be put in the Hands of those who have the Know-how to strip its military casing and adapt it to the Acts of Peace. The United States knows that if the fearful trend of atomic military build-up can be reversed, this greatest of destructive forces can be developed into a great boon, for the benefit of all mankind. ZITATOR „Wir müssen diese Waffe nicht nur dem Militär wegnehmen, wir müssen ihre zerstörerische Kraft in die Hände derer legen, die sie so weiterentwickeln können, damit sie ein Segen für die gesamte Menschheit wird,…“ Kaufmann 19b [...] So you have that in mind. And add to that the idea that this would be cheaper. It would be faster. You put it all together and you end up with this idea: yes, we can control the atom! Yes, we can make the atom do our bidding! And by doing that, we can use the atom to lead us down the path of progress, the path of modernity and do it far faster and far cheaper than by using conventional means! VO: Und wenn man zu diesen Gedanken auch noch die Vorstellung hinzufügt, es würde alles viel billiger und schneller machbar sein, dann kommt man schnell zu dem Schluss: Ja, wir können die Kraft des Atoms kontrollieren und ihm befehlen was es für uns zu tun hat! MUSIK m12 SPRECHERIN Der Glaube an die Kontrollierbarkeit einer nuklearen Kettenreaktion spiegelt sich nicht nur in Werbefilmen wie „Unser Freund, das Atom“ von Walt Disney aus dem Jahr 1956 wider: SPRECHER 1957 nehmen die USA das erste Kernkraftwerk in Betrieb. Ein Jahr später stellt Ford Pläne für das Nucleon vor, ein mit Atomkraft betriebenes Auto. Gleichzeitig läuft die Nautilus, das erste US-Atom-U-Boot, vom Stapel. MUSIK m05 (Los Alamos, Oppenheimer OST, Ludwig Göransson) SPRECHERIN Dass das Atom nicht immer nur unser Freund ist, zeigt wiederum ein Vorfall im März 1958: Ein US-Kampfjet verliert versehentlich eine Atombombe über einer kleinen Farm in South Carolina. Zwar war die Bombe nicht mit spaltbarem Material versehen; der Auslöser explodierte dennoch und hinterließ dort, wo sich einmal die Farm befand, ein 10 Meter tiefes und 25 Meter breites Loch – und einen Zweifel an den Glauben der Beherrschbarkeit des Atoms: Denn was wäre passiert, wenn die verlorene „Atombombe“ tatsächlich spaltbares Material an Bord gehabt hätte? SPRECHER Als der ein wenig aus dem Ruder gelaufene Kernwaffentest „Projekt Sedan“ im Juli 1962 stattfindet, ist das Projekt Plowshare schon viele Jahre alt und bereits in der Krise. Einen Monat später, im August, wird das erste Vorhaben des Plowshare-Programms offiziell als beendet erklärt: das Projekt Chariot, dessen Anfänge schon fast zehn Jahre zurückreichen. Scott Kaufman: Kaufman 1 What they wanted to do was to build a port using nuclear explosives. And the idea was that the port would be located near coal and oil reserves, so that way the people could use the port to ship out the coal and oil. VO: Sie wollten einen Hafen mit Hilfe von Kernwaffen bauen. Ganz in der Nähe von Kohle- und Ölvorkommen, die dann verschifft werden sollten. MUSIK m01 (Manhattan Project, Oppenheimer OST, Ludwig Göransson) SPRECHERIN Damit wollte man zeigen, welche Möglichkeiten solche Bomben für friedliche Projekte hatten. Dennoch war man sich der Gefahr der radioaktiven Strahlung wohl bewusst. Es musste also in einem wenig besiedeltem Gebiet stattfinden. Arthur Larson, stellvertretender Arbeitsminister in der Regierung Eisenhowers, hatte damals die Idee: ZITATOR „Warum nicht einen einigermaßen abgelegenen Ort – wie zum Beispiel Alaska – finden, der einen Hafen braucht, und die ganze Arbeit mit einer einzigen Explosion erledigen?“ SPRECHERIN Frei nach dem Motto des damaligen US-Verteidigungsministers „Far more bang for the buck!“ - „Mehr Wums für Piepen!" SPRECHER Edward Teller, der „Vater der Wasserstoffbombe“ und glühendster Befürworter des Plowshare-Programms ist begeistert! Und sogleich ist auch ein Ort gefunden: Cape Thompson an der Westküste Alaskas. Einziges Problem: Die Nähe zu Russland. Kaufman 5b If you can't guarantee which way the wind is going to be blowing that day - what if the wind not blows from the west, but blows from the east: You're then going to have radioactivity falling over the Soviet Union, which is not that far away, and the Soviets are not going to be happy about that. VO: Was ist, wenn der Wind an dem Tag nicht aus Westen, sondern aus Osten weht? Dann wird Radioaktivität über der Sowjetunion niedergehen. Die ist nicht weit entfernt. Und die Sowjets werden darüber nicht erfreut sein. SPRECHERIN Dass in dem Gebiet auch eine indigene Bevölkerung wohnt, scheint erst einmal niemanden zu stören. Besonders nicht Edward Teller, der Zweifel darüber, ob diese weiter jagen und fischen könnten, ein für allemal aus dem Weg räumt: MUSIK m08 (Ground Zero, Oppenheimer OST, Ludwig Göransson) ZITATOR „Wir interessieren uns nicht dafür, den Eskimo als Jäger zu erhalten. Wir wollen ihm die Gelegenheit verschaffen, in einer Kohlenmine zu arbeiten.“ SPRECHERIN Um die Bevölkerung in der 30 Meilen von Cape Thompson entfernten Stadt Point Hope zu beschwichtigen, reist im August 1958 Gary Higgins dorthin, leitender Wissenschaftler des Plowshare-Programms. Er versichert den Bewohnern, die freigesetzte Radioaktivität sei ungefährlich. Es könnten lediglich einige Scheiben in ihren Häusern kaputt gehen. Und ja, die müssten sie ohnehin für so ungefähr ein Jahr verlassen – nur um sicher zu gehen. Falls irgendetwas schieflaufen würde - was eigentlich unvorstellbar sei – dürften sie selber entscheiden, ob sie zurückkehrten oder nicht. SPRECHER Doch Higgins spricht lediglich mit den aus den USA zugezogenen Bürgern, nicht mit den Ureinwohnern, den Inupiat – die von der AEC stark unterschätzt werden: Nicht nur schreiben sie Briefe mit Bitte um Aufklärung an die Atomenergiebehörde, sie unterrichten auch andere Indigene aus ganz Alaska, was die US-Regierung mit ihrem Land vorhat. Daraus entsteht die erste landesweite Zeitung für Indigene. Kaufman 4 You had indigenous people, Eskimos, living in the area who said: We're very well aware of what happened to Hiroshima. We're very well aware of other accidents that have taken place with nuclear explosives, such as one near Bikini Atoll that ended up killing a Japanese sailor and injuring others because of the fallout. And they said: we have no evidence that you can do this safely. And there is no way that we are going to support this if you can't do this safely. And the opposition of those individuals in Alaska expanded to include scientists, politicians and others throughout the country. It became nationally known what the Atomic Energy Commission wanted to do and generated intense opposition. VO: Die Indigenen aus der Gegend sagten: Wir wissen genau, was in Hiroshima passiert ist. Wir kennen auch andere Unfälle mit nuklearen Sprengstoffen, wie zum Beispiel dem nahe des Bikini-Atolls, bei dem ein japanischer Matrose starb und andere durch den radioaktiven Niederschlag verseucht wurden. Es gibt keine Belege dafür, dass dies hier nicht passiert. Und solang dies der Fall ist, werden wir das auf keinen Fall unterstützen. Und der Widerstand dieser Indigenen in Alaska wurde landesweit bekannt und löste heftigen Widerstand in den ganzen Vereinigten Staaten aus. SPRECHERIN Das Problem war also größer als gedacht. Da half es auch nicht, dass die AEC bereits im Jahr 1959 – Alaska war soeben 49. Bundesstaat der USA geworden - Wissenschaftler in das Gebiet sandte, um Umweltverträglichkeitsuntersuchungen anzustellen. Kaufman 5 The Atomic Energy Commission, the AEC, did hire scientists, local scientists, who conducted what were called bioenvironmental surveys to try to learn more about the geology, the geography, the plants, the animals, the people living in the area. And what they were discovering was if you test something like this, if you conduct this experiment it increasingly became clear you're going to have an enormous amount of fallout that is going to cause radioactive that can have enormous amount of fallout that's going to affect the plants on which the reindeer eat - the reindeer which the locals eat. It's going to get in their systems. It is going to cause immense harm to the local ecology, is going to cause immense harm to the human population. And this would be an absolute disaster. VO: Man wollte mehr über die Geologie, Geographie, Pflanzen, Tiere und Menschen in der Region erfahren. Dabei wurde immer deutlicher: Wenn man solche Tests durchführt, kommt es zu enormen Mengen radioaktiven Niederschlags, der von den Pflanzen aufgenommen wird. Und die werden von den Rentieren gegessen. Und die Rentiere werden von der lokalen Bevölkerung gegessen. Es wird also sowohl der lokalen Ökologie als auch der Bevölkerung enormen Schaden zufügen. Das wäre eine absolute Katastrophe. SPRECHER Denn die nukleare Sprengkraft, um die es hier ging, war um einiges höher als man das bisher kannte. Kaufman 2 It started out around 500 kilotons and they reduced it to about 260 kilotons. So they kept changing the amount, but we're still talking about a huge amount of explosives. Just to give you an idea what I'm talking, what I'm explaining here: The bomb that was used in Hiroshima, Japan, that killed 100,000 people was 17 kilotons, so 17,000 tons of TNT. At Chariot we're talking about at a minimum. 260 to 280 kilotons, so many times more powerful than what was used on Japan. VO: Sie begannen mit einer Sprengkraft von etwa 500 Kilotonnen. Die wurde später auf etwa 260 Kilotonnen reduziert. Es handelt sich aber dennoch um eine riesige Menge Sprengstoff: Die Bombe, die in Hiroshima eingesetzt wurde und 100.000 Menschen tötete, hatte 17 Kilotonnen, also 17.000 Tonnen TNT. Bei Chariot sprechen wir von mindestens 260 bis 280 Kilotonnen, also um ein Vielfaches stärker als die Atombombe von Hiroshima.

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    Klara von Assisi - Von der Adeligen zur Asketin Aug 01, 2025
    Show notes

    Die heilige Klara von Assisi, reiche Bürgerstochter, trifft eine radikale Entscheidung: für ein Leben in einer Frauengemeinschaft in absoluter Armut. Lange galt sie nur als Gefährtin des heiligen Franziskus, heute erfährt die Heilige eine Neubewertung durch die feministische Theologie: Als erste Frau der Kirchengeschichte entwirft sie eine eigenständige Ordensregel. Von Steffi Illinger (BR 2024)

    Credits
    Autorin dieser Folge: Steffi Illinger
    Regie: Martin Trauner
    Es sprachen: Irina Wanka, Thomas Birnstiel, Peter Veit
    Technik: Andreas Lucke
    Redaktion: Karin Becker, Andrea Bräu

    Im Interview:
    Martina Kreidler-Kos, katholische Theologin, Bistum Osnabrück
    Diese hörenswerten Folgen von Radiowissen könnten Sie auch interessieren:
    Hildegard von Bingen - Kämpferin, Komponistin, Universalgelehrte
    JETZT ENTDECKEN

    Und noch eine besondere Empfehlung der Redaktion:

    Weird Animals
    Die Welt ist im Dauerstress. Das Einzige, was hilft: Raus in die Natur – wo die kuriosesten Tiere wohnen. Bei Weird Animals widmen sich die Hosts Robinga Schnögelrögel und Tereza Hossa den schrägen, spannenden und lustigen Seiten der Tierwelt. Eine Liebeserklärung an Axolotl, Kalikokrebs und viele andere. Vor allem aber ist Weird Animals ein Comedy-Wissenspodcast. Jede Woche stellt ein Host dem anderen ein Tier vor und erklärt, was es weird macht. Dabei nehmen sie auch stets das große Ganze in den Blick – Biodiversität, Artensterben, Klimawandel und die Zukunft von Mensch und Tier. Jeden Dienstag gibt es eine neue Folge. JETZT ENTDECKEN

    Literaturtipps:
    Martin Kreidler-Kos, Ancilla Röttger, Nikolaus Kuster: Klara von Assisi. Freundin der Stille – Schwester der Stadt. 2015
    Martina Kreidler-Kos: Lebensmutig. Klara von Assisi und ihre Gefährtinnen. 2015
    Sabine Pemsel-Maier: Genderperspektiven – neue Blicke auf Klara von Assisi. 2018

    Wir freuen uns über Feedback und Anregungen zur Sendung per Mail an radiowissen@br.de.

    Radiowissen finden Sie auch in der ARD Audiothek:
    ARD Audiothek | Radiowissen
    JETZT ENTDECKEN

    Das vollständige Manuskript gibt es HIER.


    Bergsturz - Bedrohte Berge Aug 01, 2025
    Show notes

    Bergstürze gehören zur Natur der Alpen genauso wie ihre Auffaltung. Aber sie bedrohen Menschen und Infrastruktur. Geologen versuchen deshalb die Zerfallsprozesse mit Einsatz von viel Technik vorherzusehen. Von Georg Bayerle (BR 2020)

    Credits

    Autor dieser Folge: Georg Bayerle
    Regie: Christiane Klenz
    Es sprachen: Irina Wanka, Andreas Discherl
    Technik: Peter Preuß
    Redaktion: Matthias Eggert
    Das Manuskript zur Folge gibt es HIER.


    Bergsteigerinnen - Unbekannte Heldinnen Jul 31, 2025
    Show notes

    Der frühe Alpinismus war reine Männersache. Aber willensstarke Pionierinnen zeigten, dass Frauen auf dem Weg nach ganz oben mithalten können. Im Bergsport spiegelt sich beispielhaft ein Kapitel weiblicher Emanzipationsgeschichte. (BR 2019)

    Autor/in dieser Folge: Justina Schreiber
    Regie: Rainer Schaller
    Es sprachen: Katja Amberger, Julia Cortis, Christopher Mann
    Technik: Christian Schimmöller
    Redaktion: Matthias Eggert
    Das Manuskript zur Folge gibt es HIER.
    Wollen Sie noch mehr über Bergsteigerinnen hören? Dann empfehlen wir:
    Pionierinnen in Fels und Eis - Frauen im Alpinismus.
    Von Königin Marie von Bayern bis zu den Munich Mountain Girls: Ein Expeditionsbericht, der von beschwerlichen und beglückenden Touren der Bergsteigerinnen erzählt. Eine kleine Geschichte des Alpinismus aus Frauenperspektive von Justina Schreiber.
    BAYERN 2 | BAYERISCHES FEUILLETON | FRAUEN IM ALPINISMUS

    Und natürlich den Bayern 2-Podcast:
    Bergfreundinnen
    Anna, Toni und Kaddi lieben Berge. Ständig zieht es die drei hinaus und hinauf – und wenn sie nicht am Berg sind, reden sie darüber. Die Bergfreundinnen sprechen sich Mut zu, halten einander und schöpfen am Gipfel neue Kraft – für die nächste Tour und fürs ganze Leben. Sie hören zu und diskutieren Fragen wie: Wie kriegt man mehr Selbstvertrauen am Berg? Wie schaffe ich es nachhaltig Bergzusteigen? Und wie ist das eigentlich mit der Menstruation, wenn ich unterwegs bin? Es sind also eher die großen Themen des Lebens, die im Bergfreundinnen-Podcast behandelt werden.
    BR PODCAST | BAYERN 2 | BERGFREUNDINNEN

    Auch im BR Fernsehen sind die Bergfreundinnen zu sehen – in der vierteiligen Dokuserie Alpenüberquerung:
    BR MEDIATHEK | BERGFREUNDINNEN - ALPENÜBERQUERUNG Folge 1 von 4


    Earl Hamner, Erfinder der Waltons - Sehnsucht nach dem Landleben Jul 31, 2025
    Show notes

    Gute Nacht, John-Boy - dieser Satz aus "Die Waltons" ist weltbekannt. Autor Earl Hamner hat mit der Familienserie Fernsehgeschichte geschrieben. Aber auch viele andere Filme, Reihen, Romane Hamners haben das Publikum begeistert auf ihre sehr herzliche, oft humorvolle Hamner-Art. Autorin: Susi Weichselbaumer (BR 2023)Credits Autorin dieser Folge: Susi WeichselbaumerRegie: Susi WeichselbaumerEs sprachen: Berenike Beschle, Herbert Schäfer, Clemens Nicol, Friedrich Schloffer, Rahel ComtesseTechnik: Christiane Gerheuser-KampRedaktion: Andrea Bräu Literaturtipps: Earl Hamner und Ralph Giffin: Goodnight John-Boy – feinfühlige Einführung zur Serie „Die Waltons“ mit Biografischem zu Hamner und zur Entstehungsgeschichte sowie Episodenguide James E. Person JR., Earl Hamner. From Walton´s Mountain to tomorrow – detailreiche und umfassende Biografie zu Hamner Wir freuen uns über Feedback und Anregungen zur Sendung per Mail an radiowissen@br.de.RadioWissen finden Sie auch in der ARD Audiothek:ARD Audiothek | RadioWissenJETZT ENTDECKEN Das vollständige Manuskript gibt es HIER. Lesen Sie einen Ausschnitt aus dem Manuskript: ATMO Graduation 1 Erzählerin Stolz, glücklich, nervös - die Absolventinnen und Absolventen in den schwarzen Roben drängen in die Sporthalle, die bestuhlt ist für diesen Anlass. Sie suchen ihre Plätze in den ersten Reihen vor der Bühne. Omas, Opas, Mamas, Papas, Geschwister, Freunde verteilen sich dahinter. Erzähler Es dauert, bis alle sitzen. 1 ZU Burke 0.21 We brought him… Ov m1 Wir hatten ihn 2004 zu uns auf den Campus eingeladen und ihm einen Preis verliehen für außerordentliche Verdienste um Film und Fernsehen. Erzählerin Erinnert sich Kevin Burke. Er ist Leiter des Studiengangs Medienproduktion an der Universität Cincinnati in Ohio. 2 ZU Burke 0.21 +45.26 And in 2008… Ov m 1 2008 kam er wieder – um einen Ehrendoktortitel anzunehmen. Und er hat die Abschiedsrede gehalten auf der Feier des Abschlussjahrgangs. Tausende bekamen da ihr Zeugnis. Wir haben insgesamt 45.000 Studierende hier jedes Jahr. Und er gab ihnen Weisheiten mit für ihren weiteren Lebensweg. ATMO Graduation 2 Erzähler Earl Hamner. Erzählerin Der freundliche Mann mit dem dunklen welligen Haar und der quadratischen Hornbrille. Erzähler Der renommierte Schriftsteller, erfolgreiche Drehbuchautor – Erzählerin Der selbst Student war an der Universität Cincinnati, Diplom 1948, im damals ganz neuen Kurs „Publizistik“. ATMO ENDE/ MUSIK Thema Waltons CD 924520 041 0.58 Min. Erzähler Der Serien und Filme gemacht hat für die Fernsehewigkeit. Erzählerin Die Mediathek- und Streamingdienstewigkeit. Erzähler Die ewige Ewigkeit. MUSIK hoch und weiter Erzählerin Die Kamera schwenkt über die bewaldeten Gipfel Virginias. Die Sonne scheint. Mama Walton tritt lächelnd aus der Tür des weiß gestrichenen Farmhauses und wischt sich die Hände an der Schürze ab. (Stelle in der Musik: Autohupe) Erzähler Papa Walton fährt mit dem klapprigen Ford Pick Up auf den Hof. Erzählerin Die sieben Kinder laufen fröhlich durch den Vorspann. Erzähler Opa Walton kuschelt Oma Walton. Erzählerin Die wehrt ihn ab. Erzähler Ach was. Erzählerin Der Autor der Serie „Die Waltons“, Earl Hamner, erzählt zu Beginn jeder Episode, um was es diesmal geht. Die kurze Zusammenfassung aus dem Off wird Standard, 9 Jahre und 9 Staffeln lang. Erzähler 221 Folgen, ab 1972, zunächst zu sehen im US-amerikanischen Sendernetzwerk CBS. 50 Millionen Menschen schalten jeden Donnerstagabend ein. 5 ZU Hamner (2.30) The audience made… OVm2 Das Publikum hat uns an die Spitze der Einschaltquoten katapultiert. Das war die beste Antwort auf all die Kritiker, die im Vorfeld meinten: Wen in aller Welt interessiert der Alltag einer Familie in den hinteren Wäldern Virginias während der Wirtschaftskrise? Erzähler Freut sich Hamner in einem Interview später. Da haben ihn „Die Waltons“ bereits weltberühmt gemacht. Angesiedelt im ländlichen Amerika der 1930er Jahren, in der Zeit der Großen Depression, erleben die Familienmitglieder kleine Abenteuer. ATMO Schyler 1/ MUSIK The Waltons CD947590 211 0.34 Min. Erzählerin „Die Waltons“ spielen in etwa da, wo Earl Hamner herkommt. Aus dem überschaubaren Schyler, Nelson County, weit draußen in der waldigen Hügellandschaft des südlichen Virginia. Ein paar Farmhäuser, eine Baptistenkirche, eine Seifenfabrik. Hier wird Earl Hamner Junior am 10. Juli 1923 geboren. Als ältestes von acht Kindern. Der Vater ist Maschinist in der Fabrik, die Mutter kümmert sich um den Haushalt. ATMO Schyler 2 Erzähler Heute ist Schyler Sehnsuchtsort vieler Walton-Fans. Mehrmals im Jahr gibt es in dem 300-Einwohner-Örtchen Festivals, zu denen nach wie vor auch die Stars aus der Serie kommen, Autogramme verteilen und Fragen beantworten. Bed and Breakfast-Adressen werben mit Mama Waltons berühmtem Apfelsaucenkuchen zum Frühstück. 6 ZU Mary Clark (Hesse) I was born and raised here.. OVw1 Ich bin hier geboren und aufgewachsen und als die Waltons starteten, waren wir so stolz! Erzähler Sagt Mary Clark. Sie betreibt ehrenamtlich das Waltons Mountain Museum in Schyler. ATMO Museum Erzählerin Die Gäste schlendern durch Nachbauten der Wohnräume im Farmhaus der Waltons, drehen am alten Röhrenradio aus dem Waltons Vorspann und blättern durch Autogrammkarten der Darsteller - 8 ZU Joe (Hesse) It brings back… OVw2 Es bringt Erinnerungen aus der Serie zurück, gute Gefühle. Die Familie, die Verbundenheit, wie sie zusammenhalten. OVw1 Die enge Familie, ich wünschte das wäre heute noch so. MUSIK Dueling Banjos Z8008909 116 0.37 Min. Erzählerin Diesen Wunsch hat das Publikum wohl bereits in den turbulenten 1970er Jahren, als die Serie anläuft: Zurück in die 30er, als da bei aller Finanzkrise gefühlt wenigstens noch Geborgenheit und Miteinander herrschten, ein stabiles Wertesystem existierte. Erzähler Mitten hinein in die landesweiten Proteste gegen den Vietnamkrieg erzählt Hamner vom Scheunentanzabend in Waltons Mountain, der ersten Liebe, dem ersten Kuss. Während die Watergate-Affäre über die USA hinaus Schlagzeilen macht, verpasst Hamner den Eltern Walton bei ihrer nachgeholten Hochzeitsreise eine romantische Reifenpanne. Erzählerin Mit dieser Art von Nostalgie begeistert Hamner nicht nur viele Menschen in den USA. 1975 bringt das ZDF die Waltons nach Deutschland. Die Zuschauerzahlen sind so gut, dass mehrere Privatsender die Serie sofort komplett wiederholen. 9 ZU Kevin Burke 14.00 He was very much into familiy programming OVm1 Familienprogramme waren absolut sein Ding. Filme, die Eltern mit ihren Kindern schauen, Geschichten über Leute, mit denen die Menschen mitfühlen können, also nicht irgendwelche Verbrecher oder Superhelden. Erzählerin Erklärt der Professor für Medienproduktion an der Universität Cincinnati und selbst bekannter Dokumentarfilmer, Kevin Burke. 10 ZU Kevin Burke 14.00 Creating programming for television that OVm1 Er wollte Fernsehsendungen machen, die Bedeutung haben, von Herzen kommen und die eine Verbindung herstellen zu universeller Wahrheit. Ich habe hier mal ein Zitat, das hat Hamner gesagt, als er bei uns auf dem Campus die Abschlussrede für den Jahrgang 2008 gehalten hat. Ohne Mut, Ehre, Leidenschaft, Mitleid, Liebe und Opferbereitschaft würden wir nichts wissen von Liebe, sondern nur von Verlust. Wir können unsere Zuschauer bereichern und uns selber bereichern, indem wir das Gute sehen in dieser wunderbaren Erfahrung, die wir Leben nennen. MUSIK Sauboy Song A C1616900 114 0.52 Min. Erzähler Dass er schreiben und bereichern will, weiß Hamner früh. Als Schüler in Schyler verfasst er kleine Gedichte, die schon mal die Lokalzeitung herausbringt. Erzählerin In Kurzgeschichten skizziert er den Alltag der Großfamilie daheim auf der Farm mit ein paar Hühnern, Schweinen und der Kuh „Chance“ – Erzähler „Chance“ erhält denn auch in den Waltons eine durchgehende Rolle. Erzählerin Überhaupt ist vieles ähnlich. Das Motto lautet: Arm, aber glücklich – und wird sich durch Texte Hamners genauso ziehen wie durch Teile seines Lebens. Während der Wirtschaftskrise verliert sein Vater den Job, man muss umziehen in eine Nachbarstadt, in der es wenigstens schlecht bezahlte Arbeit in einer Chemiefabrik gibt. Dank eines Stipendiums kann Earl Hamner die private Universität Richmond besuchen. Erzähler Der zweite Weltkrieg kommt dazwischen. 1943 wird er als Soldat eingezogen. Die Army schickt ihn für zwei Jahre zum Einsatz nach Frankreich. Erzählerin Hamner schreibt auch dort in jeder freien Minute, am liebsten Kurzgeschichten. Die schickt er per Post an Zeitschriften daheim in den USA. Sämtliche Verlage lehnen ab: Erzähler Passt nicht thematisch. Ungelesen zurück, da Schriftsteller unbekannt. Abgelehnt, weil Autor ohne Agentur. MUSIK Wooden Meatballs B C1617750 113 0.35 Min. Erzählerin Hamner ist hartnäckig. Nach dem Krieg studiert er fertig, unter anderem an der Universität Cincinnati in Ohio. Abschlussjahrgang 1948. Studienschwerpunkt: Schreiben fürs Radio. Erzähler WLW – die führende Radiostation in Cincinnati, zu hören im gesamten Osten der USA – engagiert den talentierten jungen Mann direkt von der Collegebank weg. Hörspiele, Kindersendungen, Dramenbearbeitungen – Hamner liegt das Texten fürs Sprechen. MUSIK/ ATMO ENDE Erzählerin Sein Traum ist aber ein anderer: 11 ZU Kevin Burke 6.32 He stayed there.. OVm1 Er blieb einige Jahre bei WLW. Dann kündigte er, weil er endlich genug Zeit haben wollte für ein Romanprojekt. Erzähler Ein großes Romanprojekt, wie es sich für einen richtigen Schriftsteller gehört. Erzählerin So stellt es sich Earl Hamner vor. MUSIK First sight of New York M0021345 000 0.37 Min. Erzähler Deswegen zieht er nach New York. Ins Zentrum von Kunst, Musik und Literatur. Wolkenkratzer im Lichtermeer, Dauerstau auf den Straßen und Gedränge auf den Gehsteigen. In der Stadt, die nie schläft und die den größtmöglichen Kontrast bietet zu Schyler in den einsamen bewaldeten Bergen Virginias – Erzählerin Entsteht 1953 schließlich „Fifty Roads of Town“. Ein Roman, in dem es um eine junge Frau geht – die in den Bergen Virginias lebt. Erzähler Ja. Aber inzwischen schreibt Hamner auch ganz Anderes. Das Fernsehen hat es ihm angetan. Er klappert in New York einen Produzenten nach dem anderen ab. Erzählerin Viele sagen ihm, nein, nur weil er Radiotexte könne… Fernsehen sei so ganz… Erzähler Anderes?!?! MUSIK Dueling Banjos Z8008909 116 0.25 Min. Erzähler Ein Mann gibt ihm eine Chance, Mark Smith, ein befreundeter Redakteur von „The United States Steel Hour“. Die TV-Show adaptiert Bühnenwerke der Weltliteratur, von Shakespeare über Oscar Wilde bis Tennessee Williams. Erzähler Hamner begeistert Redakteur Smith. Der Fuß ist in der Tür. Weitere Aufträge folgen. MUSIK ENDE Erzählerin Ende der 1950er Jahre ist die Goldene Zeit des Fernsehens in New York vorbei. Gameshows, Sitcoms, Musicals, Werbefilmproduktionen – wandern an die Ostküste. Im sonnigen Kalifornien sind die Drehbedingungen besser und billiger. Erzähler Hamner ist mittlerweile Familienvater. Kurzentschlossen packt er seine Frau Jane, Sohn Scott und Tochter Caroline ein, die beiden Cockerspaniels und die Landschildkröte - und zieht nach Hollywood. MUSIK Lazy summer M0017577Z00 0.44 Min. Erzählerin Diese Idee haben allerdings auch andere. Erzähler Viele. Erzählerin Hamner findet nirgendwo Anstellung. Schnell geht das Geld zur Neige. In der winzigen Wohnung ist kein Platz für einen Schreibtisch, also setzt er sich in eine Ecke der Garage. Dort arbeitet er an einem biografischen Roman, wann immer er gerade kein Vorstellungsgespräch hat bei einem Produzenten oder einer Filmfirma. Erzähler In einem brütend heißen kalifornischen Sommer entsteht in der Garage ohne Klimaanlage bei offenem Rolltor „Spencer´s Mountain“. Der deutsche Titel: „Sommer der Erwartung“. Eine Familiengeschichte, angesiedelt irgendwo in den kühl bewaldeten Bergen Virginias. 12 ZU Burke 10.00 It was about familiy and… OVm1 Es geht da um die Familie und ums Aufwachsen in einer vielleicht einfacheren Zeit, in einer Zeit, in der die Menschen in den Vereinigten Staaten, überhaupt auf der Welt, wenig Geld hatten und sie haben sich aufeinander verlassen, um durchzukommen. Erzählerin Erklärt der Professor für Medienproduktion an der Universität Cincinnati, Kevin Burke. MUSIK Americana M0007510 0.19 Min. Erzähler In „Spencer´s Mountain“ steht der Traum des Vaters gegen den des ältesten Sohnes. Der Junior will aufs College gehen. Der Vater möchte ein eigenes Haus bauen für die Mutter und die weiteren acht Geschwister, oben auf dem Berg, auf dem Land, das ihnen gehört. Erzählerin Am Ende verkauft der Vater Haus und Berg für die Zukunft seines Jungen. 13 ZU Burke 10.40 OVm1 Das ist einer der Gründe, warum Hamners Arbeit bei so einem breiten Publikum über alle Altersstufen hinweg derart gut ankam in den USA. Die Menschen konnten sich einfühlen, kannten das aus eigenen Erfahrungen. Erzählerin Der Roman kommt 1961 heraus und landet sofort auf der Bestseller-Liste der New York Times. Erzähler Die Rezensionen sind hymnisch. Erzählerin Präsident John F. Kennedy wählt das Buch aus als Gastgeschenk für andere Regierungschefs, weil es – so der Präsident – das beste amerikanische Leben präsentiere. MUSIK Grab your partner M0021336 000 0.37 Min. Erzähler Und Warner Brother´s machen den Film dazu. In buntem Technicolor. Pompös beworben in langen Trailern. Und in Starbesetzung. Erzählerin Henry Fonda. Erzähler Und Maureen O´Hara – Erzählerin Als Mama – Erzähler Und Papa von neun Kindern. Erzählerin Finanziell ist das endlich ein Durchbruch für Hamner. Allerdings beteiligt ihn die Warner nicht am Drehbuch, das schreiben andere. MUSIK ENDE Erzähler Hamner ist das alles zu groß und zu bunt und zu effektheischend. Also mischt er sich ein. Dass Hamner für seine Figuren und Konzepte kämpft, imponiert den Studiobossen. Seine Art zu schreiben, kommt beim Publikum an. Aufträge flattern ins Haus. Drehbücher für Fernsehserien, Kurzgeschichten für Sammelbände, Romanideen – die Palette an Themen ist breit. Und bisweilen überraschend. MUSIK The twilight Zone Z8038688 221 0.53 Min Erzählerin Ein früherer Kollege beim Radio in Cincinnati, Rod Serling, ist mittlerweile Produzent und Gastgeber der legendären „Twilight Zone“. Unwahrscheinliche Geschichten, unbekannte Dimensionen – in 25 Minuten pro Folge entspinnen sich unglaubliche Begebenheiten. Gruselig, psychologisch doppelbödig, mitunter makaber. Hamner liegt dieses Fernsehformat mit Fokus auf grotesken zwischenmenschlichen Details. Erzähler Er erzählt von einer verliebten jungen Frau, die sich einer alten Hexe in den Bergwäldern anvertraut. Doch obsessive Liebe und obskure Kräuterkunde führten noch nie zum Guten. Erzählerin In einer anderen Folge lässt Hamner ein junges Paar in Pappkulissen aufwachen. Es stellt sich erst langsam heraus: Sie wurden von der Erde entführt und dienen jetzt dem Kind eines Außerirdischen als Spielzeuge im Puppenhaus. MUSIK Bergpanorama Alphorn C1482290008 m 0.50 Min. Erzählerin 1968 fragt eine Produktion an, ob Hamner das Skript ausdenken möchte für die deutsch-US-amerikanische Produktion „Heidi kehrt heim“. In der Hauptrolle als Alm-Öhi Maximilian Schell. Erzähler Statt die Berge Virginias durchstreift Hamner jetzt die Schweizer Alpen nahe St. Moritz. Er ist gerne am Drehort dabei, feilt mit den Darstellern bis kurz vor Kamera an den Dialogen. Die Romanvorlage von Johanna Spyri dichtet er um, mehr Drama, aber auch mehr Liebe. Aus der strengen Gouvernante Fräulein Rottenmeier wird diesmal eine reizende neue Mama Sesemann für Klara. Erzählerin Anspruchsvolle Unterhaltung im Stil deutscher Heimatfilme, loben die hiesigen Filmkritiken. MUSIK ENDE Erzähler In den USA gerät die Erstausstrahlung am 17. November 1968 zum Desaster. Aus rechtlichen Gründen muss der Sender NBC den Film Punkt 19 Uhr starten und beendet deshalb die Übertragung des Footballspiels Oakland Raiders gegen New York Jets eine Minute vor Schluss. Dass die Raiders die verloren geglaubte Partie in dieser letzten Minute doch noch drehen konnten – verpassen die Fans. W…

    Full show notes at the publisher

    Pierre Bourdieu - Denker der feinen Unterschiede Jul 30, 2025
    Show notes

    Italiener oder Imbiss. Puccini oder Punkrock. Die Herkunft prägt den Geschmack ein Leben lang. Davon ist der Franzose Pierre Bourdieu überzeugt. Wer ist der Mann, der die Soziologie als Kampfsport bezeichnet? Autorin: Maike Brzoska (BR 2020)

    Autor/in dieser Folge: Maike Brzoska

    Regie: Christiane Klenz

    Es sprachen: Katja Bürkle, Stefan Merki, Andreas Dirscherl

    Technik: Roland Böhm

    Redaktion: Nicole Ruchlak

    Skurril, anrührend, witzig und oft überraschend. Das Kalenderblatt erzählt geschichtliche Anekdoten zum Tagesdatum. Ein Angebot des Bayerischer Rundfunks.
    DAS KALENDERBLATT


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    Das vollständige Manuskript gibt es HIER.

    Lesen Sie einen Ausschnitt aus dem Manuskript:

    SPRECHERIN

    Eine Abendgesellschaft irgendwo in Frankreich. Zahlreiche Gäste sind geladen.

    Sie nehmen Platz an einem großen Tisch. Gleich wird das Essen serviert. Schon

    an wenigen Details kann man erkennen, wer hier diniert.

    SPRECHER

    Sitzen die Paare nebeneinander? Dann gehören die Gastgeber vermutlich der

    unteren Schicht oder dem Kleinbürgertum an. Sitzen die Paare getrennt

    voneinander, gehören sie zur Oberschicht, zur Bourgeoisie.

    SPRECHERIN

    Auch die Speiseordnung kann die soziale Herkunft verraten.

    MUSIK 2

    SPRECHER

    Suppe, Kartoffeln, Fleisch – bei Angehörigen ärmerer Schichten kommen die

    vollen Töpfe und Pfannen mit auf den Tisch. Aufgetragen wird reichlich und mit

    großen Schöpfkellen. Die Reihenfolge der Speisen ist zwanglos, Zwänge gibt es

    im Alltag schließlich schon genug. Deshalb räumt die Frau zwischendurch auch

    ein paar Teller beiseite und holt schon mal die Torte, während andere noch essen.

    MUSIK 3

    SPRECHERIN

    Bei den Wohlhabenden hingegen hält man sich zurück. Erst wenn ein Gang

    vollständig abgeräumt ist – inklusive Salzstreuer –, wird das Dessert aufgetragen.

    Gegessen wird erst, wenn alle einen Nachtisch haben. Sich nicht zurück zu halten,

    wäre respektlos gegenüber den Gastgebern.

    SPRECHER

    Und wer sich immer noch nicht sicher ist, wer hier feiert, sollte auf Speisen und

    Getränke selbst achten.

    SPRECHERIN

    Gemüse, Fisch, Wasser, Wein – auf den Tisch der Oberschicht kommen leichte

    und exquisite Speisen. Schlank ist schließlich schick.

    SPRECHER

    Bei ärmeren Leuten hingegen gibt es kalorienreiches Essen: Fettes Fleisch,

    salzige Beilagen, Bier, Limo, Schnaps. Gefragt ist hier, was satt macht. Ab Montag

    wird wieder schwer geschuftet.

    SPRECHERIN

    Zurückhaltende Askese hier, zwanglose Völlerei dort. Diese Analyse der

    Tischsitten stammt von dem Soziologen Pierre Bourdieu. Sein 1979 in Frankreich

    erschienenes Buch La distinction, zu deutsch: Die feinen Unterschiede, machte

    ihn über Nacht berühmt, auch außerhalb der wissenschaftlichen Welt. Bourdieu

    zeigt darin, wie kulturelle Praktiken, ästhetische und kulinarische Vorlieben sich je

    nach sozialer Herkunft unterscheiden.

    MUSIK 4

    SPRECHER

    Wobei die Tischsitten nur ein kleines Detail sind aus der Fülle des empirischen

    Materials, das er über Jahre hinweg gesammelt hat. Stunden habe er damit

    zugebracht, Gesprächen zuzuhören, schreibt Bourdieu in seinem Buch Ein

    soziologischer Selbstversuch.

    SPRECHERIN

    Gelauscht hat er in Cafés, beim Boule, beim Fußball, auf Postämtern. Aber auch

    bei Abendgesellschaften, Cocktailpartys und auf Konzerten. Manchmal habe er

    unter einem Vorwand ein Gespräch angefangen, nur um mehr über Herkunft und

    Beruf seines Gegenübers zu erfahren.

    01 O-TON (Schultheis)

    Das ist das Besondere bei ihm, seine gesamte Theorie ist empirisch gewonnen.

    SPRECHER

    Der Soziologe Franz Schultheis. Er ist Professor an der Universität St. Gallen und

    hat viele Jahre mit Bourdieu zusammengearbeitet.

    SPRECHERIN

    Bourdieus Beobachtungen stammen aus den 1960er und -70er Jahren. Deshalb

    ist die Analyse des Festessens auch mit Vorsicht zu genießen. Denn ob es bei

    französischen Abendgesellschaften auch heute noch so zugeht, oder ob die

    Unterschiede inzwischen mehr Klischee als Realität sind – Bourdieu wäre wohl

    der erste, der eine neuerliche Analyse anmahnen würde.

    SPRECHER

    Aber ganz allgemein lässt sich seine These in Die feinen Unterschiede so

    zusammenfassen:

    SPRECHERIN

    Was ich esse, wie ich mich kleide, welche Musik ich höre, wie ich wohne, was ich

    schön finde – all das zeigt, welcher sozialen Gruppe ich angehöre. Bourdieu nennt

    das den Habitus eines Menschen. Er verbindet ihn mit Anderen, die einen

    ähnlichen Bildungsgrad und eine ähnliche soziale Herkunft haben.

    SPRECHER

    Gleichzeitig ist das, was in einer sozialen Gruppe als guter oder schlechter

    Geschmack gilt, nicht für alle Zeiten festgelegt. Was en vogue ist, resultiert aus

    Klassenkonflikten, die immer wieder neu ausgetragen werden. Es ist ein ständiger

    Kampf, ein ständiges „Spiel“, wie Bourdieu es nennt, um Anerkennung und Macht.

    SPRECHERIN

    Soziale Hierarchien sind Bourdieus Lebensthema. Wie unterscheiden sich die

    Schichten voneinander? Was trägt das Bildungswesen zu diesen Unterschieden

    bei? Warum geben manche Intellektuelle den Ton an? Wie kommt es zur

    männlichen Herrschaft? Das sind einige der Themen seiner Feldforschung.

    SPRECHER

    Und immer schwingt in seinen Analysen auch eine gewisse Kritik mit an den

    herrschenden Gruppen, den Eliten.

    MUSIK 5

    SPRECHERIN

    Geboren ist Pierre-Félix Bourdieu 1930 in einem kleinen Dorf am Fuße der

    Pyrenäen. Sein Vater Albert war erst Kleinbauer und später Postbeamter. Seine

    Mutter Noémie war ebenfalls bäuerlicher Herkunft.

    SPRECHER

    Vor allem sein Vater habe ihn geprägt, schreibt Bourdieu. Albert war Mitglied einer

    Gewerkschaft und habe weit links gewählt, was in der konservativ-ländlichen Welt

    immer wieder zu Problemen führte. Er habe seinen Vater nie glücklicher erlebt, als

    in Momenten, in denen er Bedürftigen helfen konnte.

    Anweisungen, Witwenrenten, Schuldverschreibungen – in blindem Vertrauen

    überließen die Leute dem Postbeamten Albert ihre wichtigsten Angelegenheiten,

    der immer verantwortungsvoll damit umging. Diese Haltung seines Vaters habe

    ihn früh gelehrt, die sogenannten „kleinen Leuten“ zu achten, so Bourdieu

    rückblickend.

    SPRECHERIN

    Nach der Grundschule kommt er ins Internat nach Pau, um dort aufs Gymnasium

    zu gehen. Später besucht er noch ein Gymnasium in Paris. Damals etwas

    Besonderes für einen Jungen aus der Provinz.

    03 O-TON (Schultheis)

    Gleichzeitig hat er aber auch die Schattenseiten kennen gelernt als Außenseiter in

    diesen Gymnasien, wo er war. Die Anderen waren bürgerlicher Herkunft und er

    kam eher aus der Unterschicht, und dadurch hat er ein ambivalentes Verhältnis

    entwickelt.

    MUSIK 6

    SPRECHER

    Raufereien, Fausthiebe, Hoffnungslosigkeit – die Jahre im Internat in Pau seien

    fürchterlich gewesen, schreibt Bourdieu. Als Musterschüler sei er immer schnell

    Zielscheibe von Aggressionen gewesen. Um nicht vollends ausgeschlossen zu

    werden, habe er angefangen, mit den anderen Jungs Rugby zu spielen. Es seien

    diese permanenten Auseinandersetzungen gewesen, die ihn dazu gebracht

    haben, die soziale Welt als andauernden Kampf zu betrachten. Aber trotz dieser

    negativen Erfahrungen an der höheren Schule war er dem Bildungssystem

    insgesamt gegenüber wohlgesonnen.

    04 O-TON (Schultheis)

    Er wurde von diesem Bildungssystem quasi entdeckt und über verschiedene

    Stufen bis an eine Eliteuniversität befördert. Und dadurch hatte er eigentlich

    gegenüber diesem Bildungssystem immer auch eine sehr positive Einstellung. Es

    hat ihn errettet, aus dieser Marginalität.

    MUSIK 7

    SPRECHERIN

    Von der französischen Provinz nach Paris. Als Sohn einfacher Leute auf

    die besten Gymnasien des Landes. Bourdieu ist ein Außenseiter in mehrfacher

    Hinsicht. Aber erst später habe er die Besonderheiten seines eigenen Habitus

    erkannt, schreibt er. Tonfall, Stimme, Gesichtsausdruck – als Junge vom Land

    habe er sich in vielem von den hochgeborenen Parisern mit ihrer kühlen

    Selbstsicherheit unterschieden. Vielleicht sei er deshalb so oft als aufmüpfig

    wahrgenommen worden.

    SPRECHER

    Ab 1951 studiert Bourdieu Philosophie an der Pariser École Normale Supérieure,

    der Kaderschmiede der französischen Intellektuellen, die auch berühmte Denker

    wie Jean-Paul Sartre, Michel Foucault und Émil Durkheim besucht haben.

    Anfangs ist er beeindruckt von der akademischen Welt mit ihren Diskursen und

    illustren Zirkeln. Seine Dissertation will er – wie damals üblich für einen

    Philosophie-Studenten – über ein abstraktes Thema schreiben. Aber es kommt

    anders.

    MUSIK 8

    SPRECHERIN

    In Algerien brechen zu dieser Zeit bewaffnete Konflikte aus. Das nordafrikanische

    Land stand damals unter französischer Kolonialherrschaft und kämpfte für seine

    Unabhängigkeit. Das französische Militär schlägt die Aufstände blutig nieder.

    Bourdieu, obwohl erklärter Gegner des Krieges, muss ab 1955 seinen Wehrdienst

    dort leisten.

    05 O-TON (Schultheis)

    In Algerien trifft er auf eine Situation, die ihn wachrüttelt, wo er sagt; Ich kann unter

    diesen Bedingungen, diesem Kolonialkrieg, dem Elend, was er da zu sehen

    bekam, nicht einfach weiter Philosophie betreiben. Ich muss mich dieser Lage

    annehmen, kritisch annehmen. Und er schreibt ein Buch Sociologie d Algerie,

    Soziologie Algeriens, und mit diesem Buch, so sagte er, wollte ich daheim den

    Franzosen überhaupt mal deutlich machen, was Algerien bedeutet. Denn in

    Frankreich kennt man Algerien gar nicht. Ich will auch vermitteln, dass auch die

    Algerier eine eigene Kultur haben, was eigentlich von den Kolonialherren immer

    verneint wird


    Geschichte der Sklaverei - Wenn der Mensch zum Werkzeug wird Jul 30, 2025
    Show notes

    Seit wann gibt es die Sklaverei? Auf jeden Fall, seit es Gesetzestexte gibt, von der Frühgeschichte bis in die Neuzeit. Es ist noch gar nicht so lange her, dass sie weltweit verboten wurde. Autor: Johannes Munzinger


    Wilhelm Reich - Soziologe, Sexualforscher, Psychoanalytiker Jul 29, 2025
    Show notes

    Für die 68er-Bewegung hatte das Werk Wilhelm Reichs Kultstatus. Der Wiener Psychoanalytiker hielt nämlich die sexuelle Befreiung für politisch notwendig. Später, im amerikanischen Exil, forschte er dann zu einer universellen Lebensenergie namens Orgon. Er war ein höchst umstrittener, radikaler Denker. Autorin: Justina Schreiber (BR 2022)

    Autor/in dieser Folge: Justina Schreiber
    Regie: Irene Schuck
    Es sprachen: Berenike Beschle und Andreas Neumann
    Technik: Regina Staerke
    Redaktion: Nicole Ruchlak
    Das Manuskript zur Folge gibt es HIER.
    Noch mehr Interesse an Geschichte? Dann empfehlen wir:
    ALLES GESCHICHTE - HISTORY VON RADIOWISSEN
    Hier gibt es eine weitere spannende Folge von radioWissen:
    Freuds Psychoanalyse - Die relativierte Revolution
    JETZT ANHÖREN

    Literaturtipps

    Fallend, Karl und Nitzschke, Bernd (Hrsg), Der „Fall“ Wilhelm Reich, Beiträge zum Verhältnis von Psychoanalyse und Politik, Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 1997
    Laska, Bernd A., Wilhelm Reich in Selbstzeugnissen und Bilddokumenten, rororo Bildmonographien, Rowohlt Taschenbuchverlag Reinbek bei Hamburg, 1981
    Majewska, Magda, Lust und Limit. Der postmoderne Roman und die sexuelle Befreiungsbewegung in den USA, transcript Verlag, Bielefeld 2019
    Mitchell, Juliet, Psychoanalyse und Feminismus, Freud, Reich, Laing und die Frauenbewegung, Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main, 1985


    Margaret Stonborough-Wittgenstein - Mit Geld und Moral Jul 28, 2025
    Show notes

    Anfang des 20. Jahrhunderts war sie eine der reichsten Frauen Wiens. Klug, kunstbeflissen und voll karitativen Engagements lebte die Schwester des Philosophen Ludwig Wittgenstein ein außergewöhnliches Leben. Autorin: Julie Metzdorf (BR 2021)

    Das Manuskript zur Folge gibt es HIER.


    Seenotrettung - Einsatz in höchster Gefahr Jul 27, 2025
    Show notes

    Seit Beginn der Seefahrt ist das Meer eine Brücke zwischen Kontinenten - doch ohne festen Boden, ein gefährlicher Ort. Wer einmal den Naturgewalten ausgesetzt war, weiß: Gut, dass es Seenotretter gibt. Von Christiane Neukirch (BR 2020)

    Credits
    Autorin dieser Folge: Christiane Neukirch
    Regie: Martin Trauner
    Es sprachen: Hemma Michel, Andreas Neumann, Benedikt Schregle
    Technik: Peter Preuß
    Redaktion: Nicole Ruchlak

    Das Manuskript zur Folge gibt es HIER.

    Im Interview:
    Gero Klemke (Marinezeichner, 1987 - 2002 Seenotretter bei der DGzRS);
    Hanno Renner (Vormann auf dem Seenotkreuzer "Anneliese Kramer" Cuxhaven);
    Torsten Brumshagen (Rettungsmann auf dem Seenotkreuzer "Anneliese Kramer" Cuxhaven)

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    Wir freuen uns über Feedback und Anregungen zur Sendung per Mail an radiowissen@br.de.


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