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    Radiowissen

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    Latest Episodes:
    Die deutsche Revolution von 1848 - Für Demokratie und Nationalstaat Nov 07, 2025
    Show notes

    Im Frühjahr 1848 wurde das monarchisch geprägte Europa von revolutionären Unruhen erschüttert. Auch in den deutschen Staaten führten Massenarmut, bürgerliches Emanzipationsstreben und der Wunsch nach einem Nationalstaat zu einem Angriff auf die monarchischen Autoritäten, den diese aber letztendlich niederschlugen.

    Credits
    Autor/in dieser Folge: Renate Eichmeier
    Regie: Susi Weichselbaumer
    Es sprachen: Christian Baumann, Christiane Roßbach
    Technik: Gerhard Wicho
    Redaktion: Thomas Morawetz

    Das Manuskript zur Folge gibt es HIER.

    Interviewpartnerin:
    Prof. Dr. Sabine Freitag, Universität Bamberg, Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte unter Einbeziehung der Landesgeschichte
    Diese hörenswerten Folgen von radioWissen könnten Sie auch interessieren:

    Bayerns König Ludwig I. - Vorwärts, vorwärts sollst du schauen!
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    Vormärz und Junges Deutschland - Zwischen den Revolutionen
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    1848 - Die Revolution, die keine war?
    JETZT ANHÖREN

    Biedermeier - Rückzug ins Private
    JETZT ANHÖREN

    Linktipps:

    Noch mehr Interesse an Geschichte? Dann empfehlen wir:
    ALLES GESCHICHTE - HISTORY VON RADIOWISSEN
    Skurril, anrührend, witzig und oft überraschend. Das Kalenderblatt erzählt geschichtliche Anekdoten zum Tagesdatum. Ein Angebot des Bayerischen Rundrunks.
    DAS KALENDERBLATT
    Frauen ins Rampenlicht! Der Instagramkanal frauen_geschichte versorgt Sie regelmäßig mit spannenden Posts über Frauen, die Geschichte schrieben. Ein Angebot des Bayerischen Rundfunks.
    EXTERNER LINK | INSTAGRAMKANAL frauen_geschichte

    Literaturtipps:
    Freitag, Sabine: Achtundvierziger. Lebensbilder aus der deutschen Revolution 1848/49. München, 1997. (Spannende biographische Studien zu einzelnen Beteiligten).
    Hachtmann, Rüdiger: Berlin 1848. Eine Politik- und Gesellschaftsgeschichte der Revolution. Bonn 1997. (Detailreiche und umfassende Darstellung der Ereignisse in Berlin).
    Jansen, Christian; Mergel, Thomas: Die Revolutionen von 1848/49. (Sammlung von Essays zu verschiedenen Themen/Fragestellungen bezüglich der Ereignisse 1848/49).

    Wir freuen uns über Feedback und Anregungen zur Sendung per Mail an radiowissen@br.de.
    RadioWissen finden Sie auch in der ARD Audiothek:
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    Gemeinsam Essen – Mehr als ein Ritual Nov 06, 2025
    Show notes

    Das gemeinsame Essen ist wie das Lagerfeuer, um das sich unsere Urahnen versammelten. Beim Essen werden Geschichten erzählt, Verträge besiegelt, Kinder erzogen, Taufen, Hochzeiten und Beerdigungen gefeiert. Es wird gelacht, gestritten und geschmollt. Constanze Alvarez über ein uraltes Ritual, das unser Leben Tag für Tag begleitet. (BR 2024)

    Credits
    Autorin dieser Folge: Constanze Alvarez
    Regie: Ron Schickler
    Es sprachen: Hemma Michel, Ron Schickler
    Technik: Simon Lobenhofer / Atrium Studios
    Redaktion: Bernhard Kastner

    Im Interview:
    Daniel Kofahl, Ernährungssoziologe
    Christine Ordnung, Familientherapeutin und Buch-Autorin
    Prof. Eva Barlösius, Soziologin, Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover

    Literaturhinweise:

    Christine Ordnung mit Georg Cadeggianini, "Familie am Tisch: Für ein neues Miteinander – beim Essen und darüber hinaus". Wie sich Stress am Familientisch vermeiden lässt und was Eltern über sich selbst, ihre Werte und ihre Kindheit lernen können.

    Witold Szablowski,"Die Köche des Kreml: Wie Russland mit Essen Politik macht". Spannendes Buch über die Geschichte der Sowjetunion bzw. Russland, betrachtet aus der Perspektive der Köche und Küchengehilfen der Machthaber.

    Und noch eine besondere Empfehlung der Redaktion:
    Kein Stress beim Essen: Kinder müssen nicht alles probieren | Psychologie | Verstehen | ARD alpha

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    Radiowissen finden Sie auch in der ARD Audiothek:
    ARD Audiothek | Radiowissen
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    Das vollständige Manuskript gibt es HIER.

    Lesen Sie einen Ausschnitt aus dem Manuskript:

    Zusp. 1 Szene Familie am Tisch

    Alle: "Kommt ´ne Schnecke um die Ecke, singt ein Lied, guten Appetit!"

    Mutter: "Herr, Frau, Piep!"

    Kind: "Nein, warum Herr Frau Piep? Das ist doch altmodisch!"

    SPRECHERIN:

    Eine Familie beim Abendessen. Nennen wir sie Familie Schnabel. Vater, Mutter, Kind, eine Nachbarin ist spontan zu Gast. Im Ofen: Eine Pizza. Die ganze Küche duftet danach. Selbstgemachter Teig. Die Stimmung ist gelöst, ein Traum, wie aus einer Werbung. Danach sehnen sich doch die meisten Menschen. Nach einem harmonischen Essen, bei dem sich die Familienmitglieder Zeit füreinander nehmen, das Essen genießen und sich miteinander austauschen… Oder?

    Zusp. 2 Szene Familie am Tisch

    Vater: "Schrei nicht so laut, ich brauche Ruhe, ich habe gerade meine Steuererklärung gemacht und gekocht, und überhaupt…"

    blenden mit

    MUSIK Looming Shadow (light) 00:19min

    SPRECHERIN:

    Da haben wir´s: Unsere Vorstellung eines idyllischen Essens hat wenig mit dem Alltag zu tun. Und trotzdem ist dieser Augenblick, an dem sich mehrere Menschen gemeinsam an einen Tisch setzen, enorm wichtig, und das gilt nicht nur für Familien. Warum eigentlich? Das hat viele Gründe. Der erste und möglicherweise wichtigste, ist, weil gemeinsam Essen uns einander näherbringt, weil es unsere Beziehung stärkt, unser Gefühl, einer Gemeinschaft anzugehören. Das ist seit Beginn der Menschheitsgeschichte so, erklärt Eva Barlösius, Professorin für Soziologie an der Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover:

    Zusp. 3 Eva Barlösius

    … Es hat damit zu tun, dass Menschen nicht allein überleben konnten. Also (..), Sie können heute mit ihrem Geld an die Supermarktkasse gehen, und sie können sich alles das kaufen, was sie zum Essen brauchen. In der Geschichte der Menschheit war das immer eine gemeinsame Arbeit, die man machen musste. Das konnte niemand alleine machen. Also, das heißt, im Grunde genommen hat diese Notwendigkeit, sich ernähren zu müssen, von Anfang an einen sozialen Zusammenhang konstituiert.

    SPRECHERIN:

    Ein Tier erjagen, Beeren oder Wurzeln sammeln, die Feuerstelle bewachen – Essen zubereiten war immer schon ein kollektiver Prozess, bei dem jeder und jede seine Aufgabe hatte. Und auch wenn wir uns über derlei heute keine Gedanken mehr machen brauchen, schwingt diese Erfahrung aus der Urzeit auch heute noch mit.

    MUSIK Endagered 00:43min

    SPRECHERIN

    Dabei ist Essen mehr als nur Nahrungsaufnahme, es mit Emotionen verknüpft und besitzt eine soziale Funktion. Von Anfang an, wenn ein Neugeborenes gestillt wird, entsteht eine Bindung und damit das Gefühl von Wärme und Geborgenheit. Später, wenn die Kinder groß werden, legen wir Wert darauf, dass sie alles Mögliche allein bewältigen – sich alleine anziehen, alleine auf die Toilette gehen, alleine Schlafen – nur beim Essen, da ist es uns wichtig, dass sie lernen, dass das Essen etwas Gemeinsames ist.

    Zusp. 4 Szene Familie am Tisch

    Alle durcheinander:

    "Habt ihr schon gehört? Im Eisladen gibt es jetzt Hunde-Eis!"

    "Hunde-Eis?"

    "Im Patagon?"

    "Und wie soll das sein? Eis mit Fleischgeschmack?"

    "Mit Fleisch-Käse-Apfelgeschmack…"


    Krieg oder Frieden – Ist der Mensch zur Gewalt verurteilt? Nov 06, 2025
    Show notes

    Kriege und Gewalt begleiten die Menschheitsgeschichte. Liegt dem eine biologische Basis zugrunde? Sind destruktive Kräfte der Psyche stärker als konstruktive? Antworten der evolutionären Anthropologie und der Psychoanalyse geben tiefere Einblicke.

    Credits:
    Autorin: Inka Kübel
    Redaktion: Bernhard Kastner
    Regie: Frank Halbach
    Erzählerin: Katja Bürkle
    Zitator 1 & 3: Peter Weiß
    Zitatorin: Rahel Comtesse
    Zitator 2: Carsten Fabian (PS, VA)
    Interviews mit:
    Prof. Hans-Jürgen Wirth, Psychoanalytiker und Soziologe
    Prof. Carel van Schaik, Evolutionsbiologe, Anthropologe
    Literatur:

    • Carel van Schaik, Kai Michel: Menschsein. Rowohlt, 2023. Gut verständliche Erläuterung über den Untergrund unserer menschlichen Konstitution und welche Konsequenzen wir gesellschaftlich daraus ziehen sollten.
    • Harald Meller, Kai Michel, Carel van Schaik: Die Evolution der Gewalt. Dtv, 2024. Zeigt gut verständlich, warum der Mensch prinzipiell eher friedlich als kriegerisch ist und wie 99 Prozent der Menschheitsgeschichte nicht Krieg geführt wurde, sondern sich erst mit dem Sesshaftwerden sich als machtvolle Option zur Durchsetzung von Interessen entwickelt hat.
    • Hans-Jürgen Wirth: Gefühle machen Politik. Psychosozial-Verlag 2022. Wirth zeigt an verschiedenen Etappen und Themen bis hin zur „Zeitenwende“, wie sehr Emotionen politische Entscheidungen beeinflussen und wie wichtig es wäre, Empathie und Gefühlen wie Mitleid und Hoffnung mehr Raum in der politischen Gestaltung zu geben.
    • Horst E.Richter: Zur Psychologie des Friedens, Rowohlt, 1984
    • Olaf Müller: Pazifismus. Reclam, 2022
    • Albert Einstein, Sigmund Freud: Warum Krieg?, Diogenes 1972
    • Sigmund Freud: Das Unbehagen in der Kultur, Reclam 2016
    • Erich Fromm: Anatomie der menschlichen Destruktivität, Rowohlt, 2022
    • Franz-Stefan Gady: Die Rückkehr des Krieges, Quadriga 2024

    Radiowissen-Links:
    Frieden - Persönliche Sehnsucht - Politische Utopie
    Frieden ist ein großes Ideal, ein alter Menschheitstraum - und mehr als die Abwesenheit von Krieg. Er schafft die Konflikte nicht aus der Welt, sondern hegt sie ein. Von Beate Meierfrankenfeld.

    Freuds Psychoanalyse - Die relativierte Revolution
    Seit ihren Anfängen sind die Heilungserfolge der Psychoanalyse umstritten. Dennoch scheint die moderne Hirnforschung vieles von dem zu bestätigen, was Freud vermutete, aber noch nicht nachweisen konnte.
    Albert Einstein - Porträt eines Genies
    Einstein warf das physikalische Weltbild seiner Zeit so gründlich über den Haufen, dass Physiker bis heute noch voller Bewunderung für ihn sind. Autor: Florian Hildebrand
    Weiterführender Link:
    Können wir uns Pazifismus noch leisten?

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    Den Text gibt es hier: Radiowissen-Manuskripte


    Was Hüte verraten – Eine Kulturgeschichte der Kopfbedeckung Nov 05, 2025
    Show notes

    Hüte schützen nicht nur vor Sonne und Regen. Sie machen auch größer und ziehen die Aufmerksamkeit auf sich. Einst drückten sie den sozialen Status einer Person aus, standen für politische oder religiöse Überzeugungen. Und heute?

    Credits:
    Autorin dieser Folge: Julie Metzdorf
    Regie: Kirsten Böttcher
    Es sprach: Caroline Ebner
    Technik:
    Redaktion: Susanne Poelchau

    Im Interview:
    Johannes Pietsch, Bayerisches Nationalmuseum
    Kathrin Felle, Hutmuseum Lindenberg

    Skurril, anrührend, witzig und oft überraschend. Das Kalenderblatt erzählt geschichtliche Anekdoten zum Tagesdatum. Ein Angebot des Bayerischer Rundfunks.
    DAS KALENDERBLATT
    Frauen ins Rampenlicht! Der Instagramkanal frauen_geschichte versorgt Sie regelmäßig mit spannenden Posts über Frauen, die Geschichte schrieben. Ein Angebot des Bayerischer Rundfunks. EXTERNER LINK | INSTAGRAMKANAL frauen_geschichte

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    Die Geschichte der guten Mutter - Ein mächtiger Mythos (3/3) Nov 05, 2025
    Show notes

    Unser heutiges Ideal der sich naturgemäß aufopfernden "guten Mutter" ist historisch gewachsen: es geht auf das Ende des 18. Jahrhunderts zurück. Wie hat es sich seitdem halten können? Und was sagt die Naturwissenschaft zur Annahme, die Mütterlichkeit entspränge der Natur der Frau? Teil 3 unserer Reise durch die "Geschichte der guten Mutter".

    Credits
    Autorin dieser Folge: Karin Becker
    Regie: Kirsten Böttcher
    Es sprachen: Caroline Ebner, Julia Fischer, Sisi Forster, Peter Weiß
    Technik: Wolfgang Lösch
    Redaktion: Yvonne Maier und Nicole Ruchlak

    Im Interview:
    Prof. Brigitte Röder, Basel
    Marina Ahne
    Prof. Barbara Vinken, München
    Prof. Ute Planert, Köln

    Literatur:

    Katharina Rebay-Salisbury: Familien in der Urgeschichte. In: beziehungsweise. Informationsdienst des Österreichischen Instituts für Familienforschung. 2024. Kurzer Aufsatz zum Einstieg, der auch zeigt: wie funktioniert Mutterschafts- und Familienforschung für eine Zeit, die so lange her ist?

    Brigitte Röder: Die Vergegenwärtigung der Urzeit: eine Kolonialisierung der Urgeschichte? In: Die Kolonialisierung der Vergangenheit. 2023 Aufsatz zum Metathema: Instrumentalisierung der Urgeschichte für heutige Anliegen.

    Marina Ahne: Mythos Mutter. Die Frau als Mutter in der Gesellschaft. WBG 2022. Überblick über die Bedingungen des Mutterseins in Vergangenheit und Gegenwart, der immer wieder auf Widersprüche zwischen dem Idealbild, das wir sehen wollen, und den vielfältigeren Realitäten des Mutterseins stößt.
    Hören Sie hier Teil 1 der Geschichte der guten Mutter und hier geht es zu Teil 2

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    Diplomatie - Die Kunst, nur die halbe Wahrheit zu sagen Nov 04, 2025
    Show notes

    Kaum ein Beruf der Neuzeit ist so geheimnisumwittert, wie der des Diplomaten. Im Vergleich scheint selbst die Tätigkeit eines Spions greifbarer. Dabei handelt es sich beim Diplomaten schlicht um einen Mann (heutzutage auch eine Frau) mit Ausbildungsberuf und Beamtenstatus. Aber Bildung, Wortgewandtheit, Diskretion, der vollendet höfliche Stil - so Vieles am Diplomaten lädt zur Glorifizierung ein, dass man darüber fast seine (oder ihre) Aufgabe vergessen könnte: zu verhandeln. Ob es um den Frieden zwischen Ländern geht, um gedeihliche Beziehungen oder die Notwendigkeit, Unangenehmes möglichst geschickt mitzuteilen, stets ist die Kunst gefragt, die Wahrheit so zu sagen, dass sie zwar verstanden wird, aber nicht verletzt. Autorin: Anja Mösing (BR 2013)

    Credits
    Autorin dieser Folge: Anja Mösing
    Regie: Anja Mösing, Sabine Kienhöfer
    Es sprachen: Andreas Neumann, Friedrich Schloffer, Gert Heidenreich
    Technik: Christine Gamel, Christiane Schmidbauer-Huber
    Redaktion: Brigitte Reimer, Thomas Morawetz

    Das Manuskript zur Folge gibt es HIER.

    Interviewpartner/innen:
    Anuschka Tischer, priv. Dozentin für Neuere Geschichte, Univ.Marbach;
    Gudrun Steinacker, Diplomatin im auswärtigen Dienst

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    Was ist Wahrheit? - Philosophische Annäherungen
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    Die Geschichte der guten Mutter - Die Erfindung der Mütterlichkeit (2/3) Nov 04, 2025
    Show notes

    Dass Frauen Mütter werden können, daraus wurden lange Zeit ganz andere und meist weniger umfassende Ansprüche an die Frauen abgeleitet, als heute. Unser Idealbild der sich für ihre Kinder aufopfernden, liebenden Mutter entstand erst Ende des 18. Jahrhunderts. Wie kam es dazu? Teil 2 unserer Reise durch die "Geschichte der guten Mutter". Von Karin Becker

    Credits
    Autorin dieser Folge: Karin Becker
    Regie: Kirsten Böttcher
    Es sprachen: Caroline Ebner, Julia Fischer, Sisi Forster, Peter Weiß
    Technik: Wolfgang Lösch
    Redaktion: Yvonne Maier und Nicole Ruchlak

    Im Interview:
    Prof. Brigitte Röder, Basel
    Marina Ahne
    Prof. Barbara Vinken, München
    Prof. Ute Planert, Köln

    Literatur:

    Katharina Rebay-Salisbury: Familien in der Urgeschichte. In: beziehungsweise. Informationsdienst des Österreichischen Instituts für Familienforschung. 2024. Kurzer Aufsatz zum Einstieg, der auch zeigt: wie funktioniert Mutterschafts- und Familienforschung für eine Zeit, die so lange her ist?

    Brigitte Röder: Die Vergegenwärtigung der Urzeit: eine Kolonialisierung der Urgeschichte? In: Die Kolonialisierung der Vergangenheit. 2023 Aufsatz zum Metathema: Instrumentalisierung der Urgeschichte für heutige Anliegen.

    Marina Ahne: Mythos Mutter. Die Frau als Mutter in der Gesellschaft. WBG 2022. Überblick über die Bedingungen des Mutterseins in Vergangenheit und Gegenwart, der immer wieder auf Widersprüche zwischen dem Idealbild, das wir sehen wollen, und den vielfältigeren Realitäten des Mutterseins stößt.
    Zu Teil 1 der Geschichte der guten Mutter kommen Sie hier, und zu Teil 3 dieses großen Mythos
    hier

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    Ölpest und die Folgen - Wie steht es um das Ökosystem? Nov 03, 2025
    Show notes

    Nach Ölkatastrophen gehen apokalyptisch anmutende Bilder um Welt: Schwärme toter Fische am Strand, Vögel mit verklebten Flügeln im Todeskampf. Kann sich das Ökosystem jemals von Havarien wie des Tankers Exxon Valdez oder der Bohrplattform Deepwater Horizon erholen? Es hängt von mehreren Faktoren ab, ob und wie sich die Umwelt von einer Ölpest erhol: Wind, Wetter und Meerestemperatur spielen ebenso eine Rolle wie das Tempo und der Umfang von Bekämpfungsmaßnahmen. Von Lukas Grasberger

    Credits
    Autor dieser Folge: Lukas Grasberger
    Regie: Irene Schuck
    Es sprachen: Berenike Beschle, Christian Baumann
    Technik: Daniela Röder
    Redaktion: Nicole Ruchlak

    Im Interview:
    Erik Johnson, Ph.D. Vogelschutzorganisation Audubon, Louisiana;
    Manfred Santen, Diplom-Chemiker, Team Meeresschutz bei Greenpeace;
    Ron Heintz, Ph.D., Forschungsdirektor Stika Sound Science Center, Alaska
    Jürgen Rullkötter, em. Prof. am Institut für Chemie und Biologie des Meeres, Universität Oldenburg; Prof. Steve Murawski, Meeresbiologe an der University of South Florida, St. Petersburg

    Und noch eine besondere Empfehlung der Redaktion:

    Die Klimakrise ist da und zwar mit voller Wucht - aber es gibt auch viele Ideen für ihre Lösungen! Der Podcast nimmt uns mit zu Menschen, die sie bereits ausprobieren oder sie sogar längst erfolgreich umsetzen.
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    Die Geschichte der guten Mutter - War das schon immer so? (1/3) Nov 03, 2025
    Show notes

    Eine "gute Mutter" zu sein, das bedeutete in der Geschichte oft alles andere, als überbordende Liebe, Zurückstellen der Arbeit und komplette Konzentration auf das Kind. Der Blick zurück zeigt: Unser heutiges Idealbild der sich aufopfernden Mutter ist jung. Und der Satz "Das war schon immer so" falsch. Teil 1 unserer Reise durch die "Geschichte der guten Mutter". Von Karin Becker

    Credits
    Autorin dieser Folge: Karin Becker
    Regie: Kirsten Böttcher
    Es sprachen: Caroline Ebner, Julia Fischer, Sisi Forster, Peter Weiß
    Technik: Wolfgang Lösch
    Redaktion: Yvonne Maier und Nicole Ruchlak

    Im Interview:
    Prof. Brigitte Röder, Basel
    Marina Ahne
    Prof. Barbara Vinken, München
    Prof. Ute Planert, Köln

    Literatur:

    Katharina Rebay-Salisbury: Familien in der Urgeschichte. In: beziehungsweise. Informationsdienst des Österreichischen Instituts für Familienforschung. 2024. Kurzer Aufsatz zum Einstieg, der auch zeigt: wie funktioniert Mutterschafts- und Familienforschung für eine Zeit, die so lange her ist?

    Brigitte Röder: Die Vergegenwärtigung der Urzeit: eine Kolonialisierung der Urgeschichte? In: Die Kolonialisierung der Vergangenheit. 2023 Aufsatz zum Metathema: Instrumentalisierung der Urgeschichte für heutige Anliegen.

    Marina Ahne: Mythos Mutter. Die Frau als Mutter in der Gesellschaft. WBG 2022. Überblick über die Bedingungen des Mutterseins in Vergangenheit und Gegenwart, der immer wieder auf Widersprüche zwischen dem Idealbild, das wir sehen wollen, und den vielfältigeren Realitäten des Mutterseins stößt.
    Hören Sie Teil 2 Der Geschichte der guten Mutter, und zu Teil 3 aus unserem Dreiteiler zu diesem mächtigen Mythos geht es hier

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    Halloween - "Keltischer Kult" oder Grusel-Event? Oct 31, 2025
    Show notes

    Brauch oder Event? Die "Gruselnacht" vom 31. Oktober auf den 1. November wird von der Jugend mittlerweile ausgiebig gefeiert. Das geht angeblich auf keltische Ursprünge zurück. Doch wissenschaftlich belegbar ist das nicht. Von Carola Zinner (BR 2020)

    Credits
    Autorin dieser Folge: Carola Zinner
    Regie: Eva Demmelhuber
    Es sprachen: Ruth Geiersberger, Jerzy May
    Technik: Monika Gsaenger
    Redaktion: Bernhard Kastner


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