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    Latest Episodes:
    Warum Singen glücklich macht - Von innerem Klang und gemeinsamer Freude Nov 21, 2025
    Show notes

    Singen begleitet uns seit Urzeiten - als Ausdruck von Emotion, Gemeinschaft und Lebensfreude. Und doch fällt es vielen schwer, ihre Stimme zu erheben. Warum kann es uns so tief berühren und glücklich machen? Eine Reise zu einem ganz ursprünglichen Glück.

    Credits:

    Autor: Andreas Agler
    Redaktion: Susanne Poelchau
    Regie: Martin Trauner
    Technik: Regina Staerke
    Sprecher: Thomas Loibl

    Im Interview:

    Monika Lachenmeir, Sängerin und Musiktherapeutin, München
    Prof. Dr. Eckart Altenmüller, Musikphysiologe, ehem. Leiter des Instituts für Musikphysiologie und Musikermedizin, Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover
    Gustavo Castillo-Estrado, Leiter des Sonntagssingens, VHS München

    Literatur:

    Kreutz, Gunter: „Warum Singen glücklich macht“ (2014)
    Der Autor ist Professor für Systematische Musikwissenschaften an der Carl von Ossietzky University of Oldenburg und erklärt auf wissenschaftlicher Grundlage, wie und warum Singen positive Auswirkungen auf Körper, Geist und Seele hat. Dabei verbindet er Forschung aus Psychologie, Medizin und Musikpädagogik mit praktischen Beispielen aus dem Alltag.

    Altenmüller, Eckart: „Vom Neandertal in die Philharmonie: Warum der Mensch ohne Musik nicht leben kann“ (2018)
    Eckart Altenmüller, Neurologe und Musiker, beschreibt die evolutionären, neurologischen und emotionalen Grundlagen von Musik. Er zeigt, dass Musik tief in unserer Menschheitsgeschichte verankert ist – von archaischen Ritualen bis zu modernen Konzerten. Musik sei kein Luxus, sondern ein Grundbedürfnis, das Gemeinschaft stiftet, Gefühle reguliert und das Gehirn stimuliert.

    Weiterführende Links:

    Sonntagssingen VHS München: www.mvhs.de
    Institut für Musikphysiologie und Musikermedizin Hannover: www.hmtm-hannover.de
    Deutsche Gesellschaft für Musiktherapie: https://www.musiktherapie.de
    Bundesverband Deutscher Gesangspädagogen: https://www.bdg-gesang.de

    Wir freuen uns über Feedback und Anregungen zur Sendung per Mail an radiowissen@br.de.

    Radiowissen finden Sie auch in der ARD Audiothek.

    Das vollständige Manuskript gibt es hier.

    Wir freuen uns über eure Kommentare und Diskussionsbeiträge. Bitte beachtet unsere Netiquette und Tipps für Kommentare.


    Wie rational sind meine Entscheidungen - Von Verstand und Bauchgefühl Nov 20, 2025
    Show notes

    Bauchgefühl hin oder her. Manche Entscheidungen wollen wohlüberlegt sein, unter Abwägung aller Risiken und Chancen, auf das bestmögliche Ergebnis ausgerichtet. Kurz: rational. Warum unsere Emotionen uns dazwischenfunken - und das weniger irrational ist, als wir denken.

    Credits:
    Autorin: Marisa Gierlinger
    Redaktion: Nicole Ruchlak
    Regie: Frank Halbach
    Sprecherin: Ditte Ferrigan
    Sprecher: Christian Baumann

    Interview mit:
    Prof. Dr. Tilmann Betsch, Professor für Sozial-, Organisations- und Wirtschaftspsychologie, Universität Erfurt

    Literatur:
    Damasio, Antonio. "Descartes’ error: Emotion, rationality and the human brain." New York: Putnam 352 (1994).
    Gigerenzer, Gerd. Bauchentscheidungen: die Intelligenz des Unbewussten und die Macht der Intuition. C. Bertelsmann Verlag, 2015.
    Kahneman, Daniel. Schnelles denken, langsames Denken. Siedler Verlag, 2012.
    Pachur, T., & Spaar, M. (2015). Domain-specific preferences for intuition and deliberation in decision making. Journal of Applied Research in Memory and Cognition. doi:10.1016/j.jarmac.2015.07.006
    Remmers, Carina, et al. "Go with your gut! The beneficial mood effects of intuitive decisions." Emotion (2024).https://psycnet.apa.org/doiLanding?doi=10.1037%2Femo0001385
    Simon, Herbert A. "A behavioral model of rational choice." The quarterly journal of economics (1955): 99-118.
    Tversky, Amos, and Daniel Kahneman. "Judgment under Uncertainty: Heuristics and Biases: Biases in judgments reveal some heuristics of thinking under uncertainty." science 185.4157 (1974): 1124-1131.
    Unkelbach, F., Brütting, T., Schilling, N., & Wänke, M. (2025). Looking competent does not appeal to all voters equally: The role of social class and politicians’ facial appearance for voting likelihood. Personality and Social Psychology Bulletin, 51(1), 66–80. https://doi.org/10.1177/01461672231181465

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    Den Text gibt es hier: Radiowissen-Manuskripte


    Die Sehnsucht nach dem intensiven Leben Nov 18, 2025
    Show notes

    Gänsehautmomente reißen uns Menschen aus der Monotonie des Alltags. Alles scheint uns dann intensiv! Plötzlich sind unsere Sinne auf scharf gestellt. In solchen Momenten fühlen wir uns extrem lebendig! Von Anja Mösing CreditsAutorin dieser Folge: Anja MösingRegie: Kirsten BöttcherEs sprachen: Stefan Wilkening, Susanne SchroederTechnik: Moritz HerrmannRedaktion: Susanne Poelchau Im Interview: Dr. med. Arndt Büssing, Professor für Lebensqualität,Spiritualität und Coping an der Universität Witten/Herdecke Diese hörenswerten Folgen von Radiowissen könnten Sie auch interessieren: Hier und jetzt - im Fokus der Achtsamkeit HIER Literatur: Büssing, Arndt: Innehalten. Vom Einfluss ehrfürchtigen Staunens auf das Wohlbefinden. Pustet Verlag, Regensburg 2024. – Verblüffend und schlüssig erklären in diesem Buch ExpertInnen aus den Fachbereichen Medizin, Psychiatrie, Psychologie und Theologie was für einen hohen Stellenwert die Fähigkeit zu Staunen für unser Leben einnimmt. Mit einfachen Handlungsanweisungen für Selbstversuche.Garcia, Tristan: Das intensive Leben. Eine moderne Obsession. Suhrkamp Verlag, Berlin 2017 – mitreißend geschriebener Essay des französischen Philosophen. Zeigt die Vielfältigkeit der weltumspannenden Sucht nach intensivem Leben auf, Garcia fordert eine Ethik der Intensität.Kast, Verena: Mehr Zeit für die Seele. Der Weg zur Lebendigkeit. Patmos Verlag, Ostfildern 2022 - die Schweizer Psychologin zeigt, wie wir aus einem Strudel von überfordernden Aktivitäten zu ausgewählten Aktionen kommen können und uns so wieder intensiver und lebendiger fühlen. Linktipps: Staunendes Innehalten - ein zweichwöchiges Interventionsmodul - die Informationen und Hintergründe dazu hier entdecken Wir freuen uns über Feedback und Anregungen zur Sendung per Mail an radiowissen@br.de. Radiowissen finden Sie auch in der ARD Audiothek:ARD Audiothek | RadiowissenJETZT ENTDECKEN Das vollständige Manuskript gibt es HIER. Lesen Sie einen Ausschnitt aus dem Manuskript: ERZÄHLER Im Freibad: Wimmelndes Leben, Sonne auf nackter Haut und der Duft von gechlortem Wasser in der Nase. Und dann: nach einigem Zögern das erste Mal vom Fünfmeterbrett ins Schwimmbecken springen! Was für ein intensiver Moment! ATMO Hubschrauber ERZÄHLER Die Berge: Mit dem Helikopter durch ein verschneites Gipfelpanorama fliegen, sich auf einem Gipfel mit unberührtem, glitzerndem Pulverschnee absetzen lassen. Und dann auf die Skier und: Einfach nur talwärts! Was für eine intensive Erfahrung! MUSIK 1 aus ZSP 1 Büssing Ich denke, jeder möchte gerne ein intensives Leben führen. Also ganz viele Augenblicke haben, die besonders sind. Die einen heraus holen aus dem Alltag, der ja oft genug als gewöhnlich und flach erscheint. ERZÄHLERIN Arndt Büssing ist Mediziner und Professor für Lebensqualität, Spiritualität und Coping an der Universität Witten/Herdecke. Büssing beschäftigt sich damit, wie das Wohlbefinden von Menschen positiv beeinflusst werden kann. ZSP 2 Büssing Und alles, was mit Erleben zu tun hat, das ist für mich total spannend. ERZÄHLERIN Viele Menschen empfinden ihren Alltag nicht als spannend. An sich geht es ihnen gut, aber ihr Leben plätschert so vor sich hin, sie fühlen sich in alltäglichen Routinen gefangen wie in einem Morast. Viele sehnen sich nach den Gänsehautmomenten ihrer Kindheit und Jugend zurück: nach intensivem Leben! MUSIK 2: Forever – 35 Sek ERZÄHLER „Das intensive Leben? Eine moderne Obsession!“ So urteilte der französische Philosoph Tristan Garcia in seinem gleichnamigen Essay aus dem Jahr 2017. Garcia beschreibt, wie heute einfach alles toll und großartig und intensiv sein soll. Wie wir permanent nach plötzlichen Erregungen suchen, nach starken Empfindungen: Ob es die Wandfarbe in der Wohnung ist oder der Orgasmus, die nächste Party oder der Energy-Drink, der Urlaub oder der neueste Krimi. Alles soll uns ein intensives Lebensgefühl garantieren und Schauer über den Rücken jagen. ERZÄHLERIN Klingt anstrengend! Und irgendwie auch falsch. Arndt Büssing versucht in seinen Forschungen aber, erst mal gar nicht zu definieren, was ein richtiges und was ein falsches intensives Leben ist: ZSP 3 Büssing Denn jeder Mensch empfindet natürlich anders, was für ihn intensiv ist. Und dann hat jeder seine eigenen Trigger und Auslöser, die für ihn wichtig sind. Also mich interessiert vielmehr das Erleben, die Reaktionen darauf, unabhängig von dem, was die Auslöser sind und ob jemand sagt: Das war für mich besonders intensiv oder nicht. Denn es gibt natürlich die großen Situationen, es gibt die kleinen Situationen, und alle haben ihre Bedeutung, und alle können zu etwas beitragen. ERZÄHLERIN Grundsätzlich könnte man sagen, intensive Erlebnisse tragen dazu bei, sich lebendig zu fühlen. Interessant ist: Vorhersagen, lassen sie sich nicht! Selbst beim teuer bezahlten Helikopter-Flug oder dem Sprung vom Fünfmeterbrett könnte auch nichts als ein flaues Gefühl im Magen oder Enttäuschung herauskommen. ERZÄHLER Wir wissen aber inzwischen gut, was im Körper abläuft, wenn wir einen freudigen Gänsehautmoment erleben, erklärt Mediziner Büssing. Es sind ganz archaische körperliche Abläufe, die schon unsere Ahnen kannten. Zum Beispiel bei der Begegnung mit einem Säbelzahntiger: MUSIK 3: ARD-Labelmusik Expedition - 1:03 Min ZSP 4 Büssing Ich versuche es mal einfach: Wir haben also ein limbisches System. Das ist mit der Verarbeitung dieser entsprechenden Emotionen beschäftigt, die also diese Erlebnis-Trigger auslösen: Freude und Aufregung zum Beispiel. Und dann wird das sympathische Nervensystem, also unser Alarmsystem, aktiviert. Dadurch wird Adrenalin und Noradrenalin freigesetzt. Unser Herz schlägt schneller und wir atmen tiefer und schneller. Diese Stresshormone machen auch diese sogenannte Gänsehaut aus. MUSIK 3 kurz frei ZSP 5 Büssing So und jetzt haben wir diese Sympathikus Aktivität, und die führt dazu, dass wir alles intensiver wahrnehmen. Wir sind ja quasi im Fluchtmodus. MUSIK 3 kurz frei, weiter darüber: ERZÄHLERIN Alle Sinne sind jetzt auf scharf gestellt. Geschickt können wir flüchten: Vielleicht mit einem Seil auf einen Platz, den der Säbelzahntiger nicht erreichen kann. Und wir überleben die Begegnung! MUSIK 3 mit Akzent kurz frei und aus ZSP 6 Büssing Und nun kommt dann das Belohnungssystem ins Spiel! Wenn es also ein intensives, berührendes Erlebnis ist - das kann natürlich auch ein tolles Essen sein oder besondere Menschen, mit denen man gerade zusammensitzt - dann wird dieses Belohnungssystem im Gehirn aktiviert. Damit wird dann dieser Neurotransmitter Dopamin freigesetzt, was mit dem Gefühl von Vergnügen und Zufriedenheit einhergeht. Davon will man natürlich immer mehr haben, um dieses gute Empfinden noch aufrechterhalten zu können. Das kann ja kein dauernder Alarmzustand sein. Und dann kommt das parasympathische Nervensystem ins Spiel, das all diese Stressreaktionen wieder herunterreguliert, uns beruhigt und aus diesem Ausnahmezustand wieder zurückholt. ERZÄHLERIN Dieses System aus intensiver Aktion und rauschhaftem Glücksgefühl am Schluss war über Hundertausende von Jahren hinweg sehr förderlich fürs menschliche Überleben. Es hat unseren Mut befeuert. Wie wenige hätten sonst in archaischen Zeiten riskiert, sich beim Erlegen eines wilden Ebers eine Verletzung zu holen? Einen Knochenbruch oder tödliche Wunden? Die Tollkühnheit bei der Nahrungsbeschaffung wurde so von körpereigenen Glücksduschen belohnt. ERZÄHLER Und noch heute im Zeitalter von Pizza-Service und wohl temperierter Wohnung suchen viele Sensation-Seeker nach ähnlich starken Herausforderungen. ZSP 7 Büssing Ich denke, man fühlt sich dann lebendig und intensiv. Das ist sehr genau das, was erstrebt wird mit diesem Kick-Erlebnis. Es ist etwas Besonderes. Ich bin in einer herausfordernden Situation. Und die Gefahr wird dann manchmal auch zu dem Kick, der aber auch einen Nachteil hat: Es könnte ja auch schief gehen. MUSIK 4 „something just like this“ – 51 Sek ERZÄHLERIN Viele Teenager lieben Situationen dieser Art! Dabei ist es als Kind und als Jugendlicher, sogar noch als junger Erwachsener ohnehin leicht, aufregende Dinge zu tun und sich intensiv lebendig zu fühlen. So Vieles macht man in dieser Zeit zum ersten Mal: Zum ersten Mal Klassenfahrt, zum ersten Mal glücklich verliebt, zum ersten Mal guter Sex, zum ersten Mal Urlaub ohne die Eltern. ERZÄHLER Oft wirkt es allerdings, als würden gerade junge Leute gerne Dinge tun, die sehr leicht schief gehen können, sich bei Erfolg aber umwerfend intensiv anfühlen: Train-Surfing an S-Bahnen, Paragliding, oder tollkühne Sprünge beim Parcouring durch die Innenstadt. (Musik aus) ZSP 8 Büssing Ich glaube nicht, dass es auf die Teenager begrenzt ist. Bei denen fällt es vielleicht besonders auf. Aber auch die Midlife-Crisis, in meinem Alter, wenn ich Männer sehe, die ungewöhnliche Dinge machen! Wahrscheinlich ist das genau das Gleiche: Ich will etwas Besonderes in meinem Leben erleben können. Es muss etwas Herausragendes sein, weil es eben zu einer Routine geworden ist. Ehepartner, die sind automatisch da und deswegen ist es nichts Besonderes mehr und deswegen muss es woanders gesucht werden. Und dann ist eben dieses Aufregende der Nervenkitzel. Dann fühlt man sich lebendig! Musik 5: Lovers in Japan – siehe vorn – 30 Sek ERZÄHLER Der Klassiker: Fremdgehen! Sexuelle Abenteuer. Oder Extremsport: Marathonlaufen, Triathlon, Bodybuilding. Fern- bzw. Abenteuerreisen: Besteigung des Mount Everest, Alpencross mit dem Mountainbike, Tauchen am australischen Great Barriere Riff. Musik aus Aber was ist, wenn man irgendwann den fünften Marathon gelaufen ist. Die Affäre zur Nebenbeziehung wird oder man alle Kontinente unseres Planeten bereist hat? ZSP 9 Büssing Also, dieses intensivere Leben, das wird allgemein so verstanden, dass alles, was uns reizt und fasziniert, eigentlich eine immer intensivere Ausprägung braucht. Alles muss größer, schneller und stärker werden. Aber eine größere Herausforderung, größere Intensität der Emotionen und so weiter, das hat irgendwie auch seine Grenze. Das kann ja auf Dauer gar nicht gut gehen. Denn irgendwann sind natürlich auch die intensivsten Olympischen Spiele des Lebens vorbei. Man kommt gar nicht mehr hinterher. Und was bleibt dann? ERZÄHLERIN Genau hier wird es für Emotionspsychologen richtig interessant: Wie könnten wir es schaffen, unsere Sehnsucht nach dem intensiven Leben ein Leben lang zu stillen? ERZÄHLER Wieder Staunen zu lernen, wäre schon mal ein Anfang, meint Arndt Büssing. ZSP 10 Büssing Was Kindern sehr gut gelingt! Sie bleiben leichter irgendwo hängen und sind fasziniert von etwas. Was uns im Lauf des Lebens viel verloren gegangen ist. MUSIK 6: Grapefruit diet – 1:04 Min ERZÄHLERIN Zweijährige Kinder, die eine volle Stunde die Konstruktion eines Teebeutels bis in all seine Einzelteile erforschen. Dreijährige, die vor einer Ameisenstraße in die Hocke gehen und sie hingebungsvoll beobachten: Wir alle kennen diese Art des gebannten Staunens kleiner Kinder. ERZÄHLER Sollte uns ausgerechnet eine kindliche Fähigkeit aus dem alltäglichen Strudel unbefriedigender Ablenkungen und Routinen retten können? Uns wieder öfter Momente mit Gänsehaut bescheren? Arndt Büssing glaubt daran und nennt die notwendige Fähigkeit ehrfürchtiges Staunen, oder staunendes Innehalten. ERZÄHLERIN Im Englischen nennt man es „Awe“ – Ehrfurcht! Und seit ein paar Jahren publizieren Emotionsforscher zu diesem Phänomen. Nur ist das deutsche Wort Ehrfurcht heute etwas aus der Zeit gefallen und Ehrfurcht klingt merkwürdig: ZSP 11 Büssing Ja! Einige Leute fühlen sich dadurch irritiert, weil die Furcht steckt darin. Und da muss ich noch jemanden Ehre erweisen. Das wurde vielleicht früher einem König entgegengebracht, den man ja verehren musste und den man auch zu Recht fürchten musste. Deswegen war eher der Versuch zu sagen: Es heißt staunendes Innehalten, um Ehrfurcht einmal anders umschreiben zu können. In den alten Büchern war das Thema Ehrfurcht immer mit Religiosität assoziiert, aber es ist keine Grundvoraussetzung. Also auch alle anderen Menschen: nicht-religiöser, nicht-spiritueller Art sind empfindungsfähig, sind von etwas berührt und bewegt. Und es kann auch ihr Leben verändern! Musik 7: De Luca et Umbra - 47 Sek ERZÄHLERIN In der Bibel gibt es die berühmte Szene, in der sich Moses vor dem brennenden, aber nicht verbrennenden Dornbusch zunächst staunend und dann ehrfürchtig niederwirft, als Gott zu ihm daraus spricht. Das kann als klassische Ehrfurcht-Situation gelten: Als Mensch wird man klein vor so etwas Großem, auch demütig. ERZÄHLER Im alltäglichen Leben sehen Situationen, die uns ehrfürchtig staunen lassen, natürlich anders aus als in der Bibel. Arndt Büssing selbst ist eher zufällig auf die Wirkung dieser Empfindung gestoßen: ZSP 12 Büssing Im Zuge dieser Forschungsprojekte, die ich gemacht hatte, bin ich immer wieder darüber gestolpert, dass einzelne Personen gesagt haben, dass etwas sie „besonders bewegt“ hat. Das war das Motiv des ehrfürchtigen Staunens. Und das gelingt auch nicht-religiösen Menschen. Auch die sind in bestimmten Situationen von etwas Besonderem fasziniert. Halten vielleicht staunend in ihrem Tun inne. Sind ganz gefangen, von etwas berührt. Und Hartmut Rosa würde das vielleicht als Resonanz bezeichnen. Das ist auch ein ganz guter und auch passender Begriff. ERZÄHLER „Ein vibrierender Draht zwischen uns und der Welt“, so hat es der Soziologe Hartmut Rosa in einem Interview mit dem Berliner Tagesspiegel formuliert. Er plädiert für eine neue Art von Kontakt, die wir pflegen sollten. Und zwar nicht nur untereinander, sondern überhaupt: mit der Welt um uns herum. Und das hat viel mit Lebendigkeit zu tun, sagt Arndt Büssing: ZSP 13 Büssing Ich trete mit etwas in Verbindung, lass mich berühren, und es hat einen Nachklang in mir. Wenn diese Empfindungen, dann groß und tief sind, dann wird vielleicht auch mein Leben anders. Ich werde vielleicht bewusster, schaue tiefer hin, werde achtsamer. ERZÄHLERIN Groß und tief sind für manche Frauen die Momente nach der Geburt ihres Kindes. Für andere sind es ihre einmaligen sportlichen Höchstleistungen, oder Momente von besonderer Kreativität, von inniger Liebe und Sex. Sie gehören zu den sogenannten „Peak Moments“: den Gipfelerfahrungen unseres Lebens. ERZÄHLER Die Bedeutung solcher Momente, in denen wir komplett im Hier und Jetzt sind, wo die Zeit still zu stehen scheint und wir quasi mit der Welt verschmelzen, hatte schon der US-amerikanische Sozialpsychologe Abraham Maslow Mitte der 1960er Jahre erkannt. Maslow ist Begründer der Positiven Psychologie. Seine Forschungen zu den Ursachen mentaler Gesundheit haben gezeigt, dass Gipfelerfahrungen unbedingt dazu gehören. Sie sind so intensiv, so erschütternd, dass sie eine große Strahlkraft auf unser ganzes Leben entwickeln. ZSP 14 Büssing Ja! Das, was mich bewegt, macht ja auch einen Eindruck. Das heißt, dieser Eindruck wird auch in meinen Erinnerungen gespeichert. Ich werde mich immer wieder mit Freude daran erinnern und vielleicht doch die Sehnsucht haben: Kann ich das nicht wieder haben? Dann sind wir wieder in dieser olympischen Disziplin: Ich möchte immer wieder solche besonderen Augenblicke haben! Was natürlich nicht funktioniert. Und das ist eben das Schöne! Wir nennen es vielleicht einen „wunderbaren Augenblick“. Und Wunder kann man nicht reproduzieren. Und sie sollen etwas Einmaliges sein, sonst würden sie ihren Wert verlieren. ERZÄHLERIN Auch Abraham Maslow glaubte, Gipfelmomente seien in jedem Leben vorhanden, aber eben etwas Seltenes. Immer wieder neue große Wunder erleben zu wollen, um sich lebendig und gut zu fühlen, das funktioniert nicht, da ist auch Arndt Büssing sicher. Was dagegen gut funktionieren kann: Das Besondere in eigenen Leben zu entdecken, indem man feiner in seiner Wahrnehmung wird. Musik 8: The Dress – 46 sek ZSP 15 Büssing Das können natürlich auch die kleinen Erlebnisse sein, die einen kurzfristig innehalten lassen, von denen man dann vielleicht ganz fasziniert ist und die einen Lächeln lassen. Au…

    Full show notes at the publisher

    Der Streik der Streichholzmädchen - Der Kampf um Arbeitsschutz Nov 17, 2025
    Show notes

    1888: In London streiken die Streichholzmädchen. Dieser Streik wird viel verändern für die Arbeiterklasse in der Hochphase der Industrialisierung. Initiiert von Frauen und Mädchen, die ihr Leben in den Fabriken riskierten. Doch die Geschichte war lange unentdeckt. Katharina Hübel hat eine Nachfahrin getroffen.

    Credits
    Autorin dieser Folge: Katharina Hübel
    Regie: Martin Trauner
    Es sprachen: Thomas Birnstiel, Rahel Comtesse, Shirin Lotze, Gabi Hinterstoißer
    Technik: Daniela Röder
    Redaktion: Nicole Ruchlak

    Im Interview:
    Samantha Johnson, Gründerin und Vorsitzende des Matchgirls Memorial, Urenkelin von Sarah Chapman
    Dr. Anna Robinson, Historikerin, University of East London

    Podcasttipp: Der KI-Podcast

    Künstliche Intelligenz ist kein Zukunftsthema mehr – KI prägt unsere Gegenwart. Künstlich generierte Texte, Bilder und Stimmen sind überall ... und werden wöchentlich besser. Welche Auswirkungen bringt die KI in Arbeitswelt, Bildung und Gesellschaft mit sich? Wie kann man künstliche Intelligenz selbst im Alltag nutzen? Und was passiert, wenn jeder Inhalt im Internet auch ein KI-Fake sein könnte? Gregor Schmalzried, Marie Kilg und Fritz Espenlaub stellen sich jeden Dienstag den großen und kleinen Fragen der KI-Revolution – und trennen die Fakten vom Hype.
    ZUM PODCAST

    Und noch eine besondere Empfehlung der Redaktion:

    Noch mehr Interesse an Geschichte? Dann empfehlen wir:
    ALLES GESCHICHTE - HISTORY VON RADIOWISSEN
    Frauen ins Rampenlicht! Der Instagramkanal frauen_geschichte versorgt Sie regelmäßig mit spannenden Posts über Frauen, die Geschichte schrieben. Ein Angebot des Bayerischer Rundfunks. EXTERNER LINK | INSTAGRAMKANAL frauen_geschichte

    Linktipps:
    Samantha Johnson, die Urenkelin von Sarah Chapman, einer der Anführerinnen des Streiks der Streichholzmädchen 1888 und der Präsidentin einer der ersten Frauengewerkschaft in Großbritannien, hat das „Match Girls Memorial“ gegründet, das die Geschichte der Arbeiterinnen von Bryant und May aufarbeitet und weiterverbreitet. Sie hat auch das anonyme Grab von Sarah Chapman gefunden und für den Erhalt gekämpft. Sie möchte weitere Erinnerungsorte in London schaffen. Eine inspirierende Seite

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    Die Wetterpropheten - Wie Meteorologen Sonne und Regen vorhersagen Nov 14, 2025
    Show notes

    Unwetter oder Sonnenschein? Wettervorhersagen sind in den letzten Jahrzehnten immer zuverlässiger geworden. Dank des "Chaos im Wetter" werden sie allerdings immer ein Wagnis bleiben. Von Martin Schramm (BR 2018)

    Credits
    Autor dieser Folge: Martin Schramm
    Regie: Dorit Kreissl
    Es sprachen: Rahel Comtesse, Andreas Neumann, Jennifer Güzel, Clemens Nicol
    Technik: Andreas Lucke
    Redaktion: Nicole Ruchlak

    Interviewpartner/innen:
    Gerhard Lux (DWD);
    Hans-Joachim Koppert (DWD);
    Felix Ament (Professor; Universität Hamburg)

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    Wie die Menschen sesshaft wurden - Geschichte einer sanften Revolution Nov 13, 2025
    Show notes

    Wie wurden die Menschen sesshaft? Und vor allem: Warum? Denn das Zusammenleben in größeren Gruppen bedeutete zunächst einmal vor allem eins: Probleme. Wie entstand also die Lebensweise, die unsere Welt bis heute prägt? Von Dagmar Röhrlich.

    Credits:
    Autorin dieser Folge: Dagmar Röhrlich
    Regie führte: Irene Schuck
    Es sprachen: Katja Amberger und Christian Baumann
    Technik: Daniela Röder
    Redaktion: Nicole Ruchlak

    Im Interview:
    Dr. Jens Notroff, Archäologe am Deutschen Archäologischen Institut in Berlin
    Professor Gary Feinman, Archäologe am Field Museum in Chicago
    Ian Hodder, Archäologe an der Stanford University
    Dr. Julia Gresky vom Deutschen Archäologischen Institut in Berlin
    Professor Joachim Burger, Paläogenetiker an der Universität Mainz
    Dr. Eva Rosenstock, Bioarchäologin von der Uni Bonn
    Professor Arkadiusz Marciniak, Archäologe an der Adam Mickiewicz, University in Posen
    Dr. Paul Duffy (englisch) vom Institut für Ur- und Frühgeschichte an der Universität Kiel

    Zum Weiterhören:
    Alles Geschichte | VERSUNKENE ORTE - Uruk und wie alles begann | ARD Audiothek
    Eine City der Superlative: Uruk. Die Stadt war die erste Stadt der Welt - eine Megapolis mit bis zu 50 000 Menschen. Sie entstand im 5. Jahrtausend v.Chr. im Süden des heutigen Irak mit Häusern aus Lehmziegeln, Türmen und Palästen. Kanäle leiteten frisches Wasser aus dem Euphrat in die Stadt und das Abwasser wieder hinaus. Das kreative Potential war groß. Von Christine Hamel (BR 2023)
    https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:dfecd78b7a5b017f/

    Unser Podcast-Tipp:
    „7 Tage wach“ - der rbb24-Podcast mit dem etwas anderen Blick auf die Woche
    https://1.ard.de/7TageWach?cp=RaWi

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    Proteine - Was Eiweiß wirklich kann Nov 13, 2025
    Show notes

    Ob vegan, Superfood oder steinzeitliche Paleo-Ernährung: Bei der Nahrungsaufnahme geht es schon lange nicht mehr ums Sattwerden. Sondern auch um Lifestyle und Trends. Aktueller Hype: Proteine! Sie sind ausgesprochen wichtig für unseren Körper, fehlen aber trotzdem hierzulande kaum jemandem. Von Daniela Remus.

    Credits:
    Autorin: Daniela Remus
    Regie: Christiane Klenz
    Es sprachen: Stefan Wilkening, Rahel Comtesse, Karin Schuhmacher
    Technik: Moritz Herrmann
    Redaktion: Iska Schreglmann

    Im Interview:
    Prof. Anja Carlsohn, Ernährungswissenschaftlerin, Hochschule für Angewandte Wissenschaften, Hamburg
    Prof. Mathias Fasshauer, Ernährungswissenschaftler, Universtiät Gießen
    Prof. em. Karin Michels, Epidemiologin, Universität Freiburg
    Prof. Christian Sina, Ernährungsmediziner, UKSH, Campus Lübeck

    Homepage der Deutschen Gesellschaft für Ernährung zum Thema Proteine:
    https://www.dge.de/wissenschaft/referenzwerte/protein/

    Homepage von Prof. Mathias Fasshauer, Universtiät Gießen:
    https://www.uni-giessen.de/en/faculties/f09/institutes/nutrition/human

    Homepage von Prof. Christian Sina, UKSH, Lübeck
    https://www.uksh.de/Ernaehrungsmedizin_Luebeck/

    Homepage von Prof. Anja Carlsohn, HAW, Hamburg
    https://www.haw-hamburg.de/hochschule/beschaeftigte/detail/person/person/show/anja-carlsohn/

    Homepage von Prof. Karin Michels, Universität Freiburg
    https://www.knpm-bw.de/personalisierte-praevention-mit-individualisierter-bestimmung-und-optimierung-des-darmmikrobioms-durch-ernaehrungsintervention/

    Unser Podcast-Tipp:
    „7 Tage wach“ - der rbb24-Podcast mit dem etwas anderen Blick auf die Woche
    https://1.ard.de/7TageWach?cp=RaWi

    Hör-Tipps von Radiowissen:
    Radiowissen · Kann man sich glücklich essen? Von Genuss bis Gesundheit · Podcast in der ARD Audiothek
    https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:f4c8a829e4a962f0/

    Radiowissen · Produkte aus Hafer - Eine gute Alternative? · Podcast in der ARD Audiothek
    https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:11e4b98cd6ddc377/

    Radiowissen · Gemeinsam Essen – Mehr als ein Ritual · Podcast in der ARD Audiothek
    https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:a94bae2ee6de5ee1/

    Radiowissen · Eine Prise Politik - Wie die Küche die Gesellschaft verändert · Podcast in der ARD Audiothek
    https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:d9926975b801a58a/

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    Altlasten - Das Risiko in der Erde Nov 11, 2025
    Show notes

    Altlasten gibt es zu Hunderttausenden in Deutschland. Soll das Grundstück wieder bebaut werden, muss saniert werden - mit Hilfe von chemischer Technologie, Bakterien oder durch den Austausch des Erdreichs. Von Hellmuth Nordwig.

    Credits
    Autor dieser Folge: Hellmuth Nordwig
    Regie: Sabine Kienhöfer
    Es sprach: Rahel Comtesse
    Technik: Susanne Harasim
    Redaktion: Iska Schreglmann

    Im Interview:
    Uwe Dannwolf, RiskCom GmbH, Großweil
    Michael Kremer, Gesellschaft zur Altlastsanierung in Bayern
    Dr. Claus Haslauer, Versuchseinrichtung zur Grundwasser- und Altlastensanierung, Universität Stuttgart
    Prof. Michael Schloter, Helmholtz-Zentrum München

    Zum Weiterhören:

    Spannende Berichte über aktuelle Forschung und Kontroversen aus allen relevanten Bereichen wie Medizin, Klima, Astronomie, Technik und Gesellschaft gibt es bei IQ - Wissenschaft und Forschung:
    BAYERN 2 | IQ - WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG

    Skurril, anrührend, witzig und oft überraschend. Das Kalenderblatt erzählt geschichtliche Anekdoten zum Tagesdatum. Ein Angebot des Bayerischer Rundfunks.
    DAS KALENDERBLATT

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    Wolken - Wetterboten am Himmel Nov 11, 2025
    Show notes

    Kaum ein Phänomen beeinflusst unser Leben so wie sie. Generationen von Künstlern und Forschern haben sich an ihrem flüchtigen Wesen abgearbeitet, trotzdem bergen sie viele Geheimnisse. Wie entstehen Wolken? Und wie verändern sie sich durch den Klimawandel? Von Roana Brogsitter.

    Credits:
    Autorin: Roana Brogsitter
    Redaktion: Iska Schreglmann
    Regie: Christiane Klenz
    Technik: Tim Höfer
    Es sprachen: Ditte Ferrigan, Thomas Loibl und Jerzy May

    Unsere GesprächspartnerInnen:
    Dr. Tina Jurkat-Witschas, Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), Institut für Physik der Atmosphäre
    Dr. Ulrich Blahak, Diplometeorologe und Senior Scientist beim Deutschen Wetterdienst
    Prof. Bjorn Stevens, Leiter Abteilung Atmosphäre im Erdsystem, Max-Planck-Institut für Meteorologie

    Zum Weiterhören:

    Wetterballons - Datenspione des Himmels
    Mit unbemannten Ballonen spionieren Wetterforscher die Atmosphäre aus. Die so gewonnenen Daten werden für präzisere Wettervorhersagen genutzt. Bis heute sind die Wetterballone unersetzlich. Welche Geheimnisse entlocken sie der Atmosphäre? Und: Können Sie auch für andere Zwecke missbraucht werden?
    https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:62a96231046b1992/

    Hagel und Klimawandel - Geschosse aus Eis
    Hagelschläge können extreme Schäden verursachen. Die oft mehrere Zentimeter großen Geschosse aus Eis zerstören Ernten, beschädigen Fahrzeuge und Gebäude. Wenn der Klimawandel nicht eingedämmt wird, werden langfristig schwere Hagelschläge zunehmen.
    https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:edce336829adca74/

    Hochwasserschutz - Polder, Deiche, mobile Wände
    Wenn der Flusspegel steigt, können Polder die Wassermassen aufnehmen. Doch es gibt zu wenige - stattdessen zwängen Deiche die Flüsse ein. Mit mobilen Wänden versuchen Städte sich vor Hochwasser zu schützen.
    https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:75163abfc719b478/

    Weiterführende Links:
    Der Internationale Wolkenatlas der WMO
    https://cloudatlas.wmo.int/en/home.html

    Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt
    https://www.dlr.de/de
    Deutscher Wetterdienst
    https://www.dwd.de/DE/Home/home_node.html

    Unser Podcast-Tipp für euch:
    SR kultur | Fragen an den Autor | ARD Audiothek
    Was treibt die klügsten Köpfe unserer Zeit an? Welche Ideen stecken in den wichtigsten neuen Sachbüchern - und was bedeuten sie für unseren Alltag? Autorinnen und Autoren sprechen über ihre Recherchen, ihre Motivation und über das, was zwischen den Zeilen steht.
    ZUM PODCAST: https://kurz.sr.de/FadA

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    Steven Spielberg - Die Erfindung des Blockbusters Nov 10, 2025
    Show notes

    "Der weiße Hai" ist der Beginn der modernen Blockbuster-Ära in Hollywood, 1975. Steven Spielberg gilt als empathisches Regie-Wunderkind, der das Publikum mit "E.T." und "Jurassic Park" ins Staunen versetzt, aber auch Persönliches wie "Schindlers Liste" und "Die Fabelmans" auf die Leinwand bringt. Von Florian Kummert.

    Credits:
    Autor: Florian Kummert
    Regie: Sabine Kienhöfer
    Es sprachen: Katja Amberger und Stefan Merki
    Technik: Andreas Lucke
    Redaktion: Katharina Hübel

    Im Interview:
    Rainer Rother, ehem. künstlerischer Direktor der Deutschen Kinemathek in Berlin & Berlinale-Retrospektive
    Michael „Bully“ Herbig, Schauspieler & Regisseur
    Jörg Liemann und Jörg Breitenfeld, Autoren von „Steven Spielberg – Tiefenscharfe Analysen“

    Unser Film- und Podcast-Tipp:
    Das Dokudrama “Nürnberg 45 – im Angesicht des Bösen” in der ARD Mediathek:
    https://1.ard.de/nuernberg-45

    Spannende Podcasts rund um die Nürnberger Prozesse im Feed von „ Alles Geschichte – Der History-Podcast“ in der ARD Audiothek:
    https://1.ard.de/alles-geschichte-nuernberg

    Weitere Podcast-Empfehlungen:

    Film Noir – Düsternis auf der Leinwand
    Geschichten voller Gier, Lust und Mord, in denen die Moral als erstes auf der Strecke bleibt – das ist Film Noir. Kein Genre, eher ein Gefühlszustand, der das US-Kino der 1940er und 1950er Jahre geprägt hat. Bei Radiowissen:
    https://www.br.de/mediathek/podcast/radiowissen/film-noir-duesternis-auf-der-leinwand/2092923

    Vom Comic ins Kino – Konjunktur der Superhelden
    DC und Marvel – das sind die US-Comic-Verlage, die seit 1939 die Bild-Geschichten von Superhelden wie Superman und Batman, die Fantastischen Vier oder Spiderman veröffentlichen. Ob als Comic oder Film – die Abenteuer faszinieren bis heute. Hier geht’s zu dieser Folge Radiowissen:
    https://www.br.de/mediathek/podcast/radiowissen/vom-comic-ins-kino-konjunktur-der-superhelden/2102693

    Weiterführende Links:
    Hier geht’s zur Shoah Foundation, die 1994 von Steven Spielberg gegründet wurde, die zahlreiche Zeitzeugen-Interviews mit Holocaust-Überlebenden dokumentiert und archiviert: https://sfi.usc.edu/

    Hier geht’s zum Buch „Steven Spielberg – Tiefenscharfe Analysen“, das in unserer Radiowissen-Folge zu Spielberg erwähnt wird: https://stevenspielbergchroniken.de/

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