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    Der Europapodcast ist der deutschsprachige Podcast für europäische Demokratie, Politik und Alltag aus Berlin.

    Der Europapodcast ist der deutschsprachige Podcast für europäische Demokratie, Politik und Alltag aus Berlin. Wir verbinden Analyse mit persönlichen Geschichten, Expert:innenwissen mit gesellschaftlicher Praxis und Brüsseler Entscheidungen mit ihren Folgen vor Ort.

    Im Europapodcast sprechen wir mit Expert:innen, Journalist:innen, politischen Akteur:innen und jungen Stimmen über die großen Fragen Europas und ihre konkreten Folgen vor Ort. Es geht um Demokratie und Teilhabe, Sicherheit und Digitalisierung, Klima und Migration, Kultur und europäische Öffentlichkeit.

    Wir schauen hinter die Schlagzeilen, fragen nach Zusammenhängen und erzählen Europa so, dass es verständlich, nah und lebendig wird. Brüssel trifft Berlin. Analyse trifft persönliche Geschichte. Politik trifft Alltag.

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    Copyright: © Manuel Knapp, Christoph Siekermann

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    Latest Episodes:
    SISO: Weltraumsicherheit. Warum der Weltraum für uns immer wichtiger wird Sep 27, 2026
    Show notes

    Florian Schäfer im Gespräch mit Juliana Süß, SWP

    Satelliten gehören zu den unsichtbaren Grundlagen unseres Alltags. Sie ermöglichen Navigation, Kommunikation und Wetterbeobachtung – und spielen auch für militärische Fähigkeiten eine wichtige Rolle.

    In dieser Folge Florian Schäfer spricht mit Juliana Süß über Weltraumsicherheit und Europas Abhängigkeit von Satellitendiensten. Es geht um Frühwarnung, Aufklärung, die Rolle privater Anbieter und die sicherheitspolitische Bedeutung von Galileo und Starlink.

    Zu Gast Juliana Süß, Wissenschaftlerin in der Forschungsgruppe Sicherheitspolitik der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP). Ihre Forschungsgebiete umfassen Sicherheits- und Verteidigungspolitik, Militärtechnologie, Rüstungskontrolle und Weltraumpolitik.

    Darüber sprechen wir in dieser Folge: • Welche zivilen und militärischen Dienste Satelliten ermöglichen • Warum Weltraumsicherheit sowohl Schutz von Satelliten als auch ihre sicherheitspolitische Nutzung umfasst • Wo Europa bei Frühwarnung und Aufklärung von den USA abhängig ist • Welche Unterschiede zwischen Galileo und Starlink bestehen • Wie kommerzielle Satellitendienste im Ukrainekrieg relevant wurden • Was Europa bei eigenen Fähigkeiten und Startmöglichkeiten voranbringen kann

    Weiterführende Links • Juliana Süß bei der SWP • EU-Strategie für Sicherheit und Verteidigung im Weltraum • Galileo-Satelliten: aktueller Überblick der EUSPA

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    Music Credits Isaac Larson / Network Protocol / courtesy of Epidemic Sound Epidemic Sound / Grandfather Clock, Antique, Old, Ticking, Mechanical Loop 01 / courtesy of Epidemic Sound


    Zu Gast in der EZB: Wie soll Europa auf seinen Geldscheinen aussehen? Sep 04, 2026
    Show notes

    Die Europäische Zentralbank arbeitet derzeit an einer neuen Generation von Eurobanknoten. Zehn Entwürfe stehen inzwischen zur Auswahl und bis zum 21. September 2026 können Menschen ihre Meinung dazu abgeben.

    Die aktuellen Eurobanknoten sind seit 2002 im Umlauf. Ein wichtiger Grund für die Neugestaltung ist die Sicherheit: Die EZB arbeitet kontinuierlich an neuen Sicherheitsmerkmalen, um Fälschern einen Schritt voraus zu bleiben. Gleichzeitig soll die neue Banknotenserie eine stärkere emotionale Verbindung zu Europa schaffen. In Fokusgruppen zeigte sich, dass die bisherigen Motive, Fenster, Türen und Brücken, zwar europäische Offenheit und Verbundenheit symbolisieren, diese Bedeutung aber nicht für alle unmittelbar erkennbar ist.

    In einer öffentlichen und einer repräsentativen Befragung wurden deshalb mögliche Themen für die neuen Banknoten diskutiert. Mehr als 360.000 Menschen beteiligten sich an der öffentlichen Umfrage. Durchgesetzt haben sich zwei Themen: Europäische Kultur sowie Flüsse und Vögel. Bei den Kulturmotiven stehen sechs europäische Persönlichkeiten im Mittelpunkt. Bei den Naturmotiven sollen Flüsse, Landschaften und Vögel für die Vielfalt Europas, den Umweltschutz und eine Natur stehen, die keine politischen Grenzen kennt.

    Im Gespräch geht es außerdem um die Zukunft des Bargelds, die Bedeutung von Bargeld in Krisenzeiten, den digitalen Euro, die Frage, warum es keine 1- oder 2-Euro-Banknote gibt, und darum, was einen guten Geldschein eigentlich ausmacht.

    Jetzt seid ihr gefragt Welcher der zehn Entwürfe gefällt euch am besten? Und was sollte Europa auf seinen Banknoten zeigen?

    **Die öffentliche Befragung läuft noch bis 21. September 2026: **Zur öffentlichen Befragung der EZB: https://surveys.ecb.europa.eu/10b/neweuro/

    Die zehn Entwürfe sowie weiteres Bild- und Videomaterial zum Auswahlprozess findet ihr im Multimediaportal der EZB: https://multimedia.ecb.europa.eu/web/c7e5796089918f1d/ecb-banknotes-new-design-proposals/?viewType=grid

    Schreibt uns gerne, welcher Entwurf euch überzeugt oder welcher vielleicht auch gar nicht.

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    Music sound: Sleeping In My Head von Sline feat. Frank Moody Soft House, Laid Back, Sexy


    Frei gedacht: Sonderfall Island? Ist die EU weiterhin attraktiv? Sep 02, 2026
    Show notes

    Island ist Teil des europäischen Binnenmarkts und des Schengen-Raums, aber kein Mitglied der Europäischen Union. Beim Referendum vom 29. August 2026 entschied sich eine knappe Mehrheit gegen die Wiederaufnahme der EU-Beitrittsverhandlungen. Ist Island damit ein Sonderfall oder zeigt das Ergebnis ein grundsätzliches Problem der EU?

    In dieser Ausgabe von Frei gedacht sprechen Sascha Tamm und Lennart Jürgensen mit Frauke M. Seebass und Thomas Hacker über die Zukunft der EU-Erweiterung. Ausgehend von Island geht der Blick auf den Westbalkan, Montenegro, die Ukraine und Moldau. Dabei geht es um eine zentrale europapolitische Spannung: Die EU will geopolitisch handlungsfähiger werden und Kandidaten schneller an sich binden, darf dabei aber Rechtsstaatlichkeit und demokratische Reformen nicht relativieren.

    Zu Gast Frauke M. Seebass ist Gastwissenschaftlerin im Brüsseler Büro der Stiftung Wissenschaft und Politik. Ihre Schwerpunkte liegen unter anderem auf dem Westbalkan sowie der EU-Nachbarschafts- und Erweiterungspolitik. Thomas Hacker ist Präsident der Thomas-Dehler-Stiftung und Vorstandsmitglied der Europäischen Bewegung Deutschland. Von 2017 bis 2025 war er Mitglied des Deutschen Bundestages und gehörte dort unter anderem dem Ausschuss für die Angelegenheiten der Europäischen Union an.

    Darüber sprechen wir

    • Warum Island trotz seiner engen europäischen Integration ein Sonderfall bleibt
    • Wie der russische Angriffskrieg die EU-Erweiterung zurück auf die Agenda gebracht hat
    • Warum geopolitische Interessen und Rechtsstaatlichkeit nicht gegeneinander ausgespielt werden dürfen
    • Weshalb Montenegro zum Glaubwürdigkeitstest für die Erweiterungspolitik werden könnte
    • Ob die EU ihre eigenen Entscheidungsstrukturen vor einer großen Erweiterungsrunde reformieren muss
    • Was graduelle Integration und ein Europa verschiedener Geschwindigkeiten leisten könnten
    • Warum Europa ein neues positives Narrativ braucht

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    Music Credit

    Kikoru / Solution in Sight / courtesy of Epidemic Sound www.epidemicsound.com


    SISO: Drohnen zwischen militärischer und ziviler Nutzung Aug 30, 2026
    Show notes

    Was bedeutet das für unsere Zukunft?

    Drohnen sind längst mehr als kleine Fluggeräte mit Kamera. Im Krieg in der Ukraine haben sie sich zu einem zentralen Bestandteil moderner Kriegsführung entwickelt. Gleichzeitig finden dieselben Technologien zunehmend ihren Weg in den zivilen Bereich. Etwa bei Polizei, Feuerwehr, Rettungsdiensten oder im Katastrophenschutz. Damit verschwimmt die Grenze zwischen militärischer und ziviler Nutzung zunehmend. Daraus ergeben sich Potenziale, aber auch Gefahren. Dies gilt sowohl im zivilen als auch im militärischen Bereich.

    In der achten Folge des „Sicherheitssonntags“ (SiSO) im Europapodcast spricht unser Co-Host Florian Schäfer mit Nemo Buschmann vom Digitalverband Bitkom über die Entwicklung der Drohnentechnologie und ihre Bedeutung für Sicherheit und Gesellschaft. Dabei werfen die beiden zunächst einen Blick auf den Krieg in der Ukraine. Drohnen übernehmen dort heute vielfältige Aufgaben, von der Aufklärung und der Erstellung von Lagebildern bis hin zum direkten Einsatz im Gefecht. Gleichzeitig zeigt sich, wie schnell sich die Technologie weiterentwickelt und wie schwer klassische Beschaffungs- und Regulierungsprozesse mit dieser Geschwindigkeit Schritt halten können. Ein weiteres Thema ist die Interoperabilität: Wie können unterschiedliche Drohnen und Systeme künftig besser miteinander vernetzt werden? Ein weiterer Schwerpunkt der Folge sind die Bitkom Drone Days 2025 und 2026. Nemo Buschmann gibt einen Einblick in die Veranstaltungen und insbesondere in die zunehmende Bedeutung der zivilen Nutzung von Drohnen. Polizei, Rettungsdienste und Katastrophenschutz können Drohnen beispielsweise für Lagebilder aus der Luft und eine schnellere Aufklärung einsetzen. Entscheidend ist dabei die Frage, wie aus einzelnen Pilotprojekten flächendeckende Fähigkeiten werden können. Ebenfalls im Blickpunkt steht das Prinzip des „Dual Use“: Technologien, die sowohl militärisch als auch zivil eingesetzt werden können. Die Folge geht der Frage nach, welche Chancen diese Verbindung bietet. Nemo Buschmann gibt dabei einen Einblick in die wirtschaftlichen Potenziale der Drohnen-Technologie und zeigt anhand konkreter Beispiele, wo diese liegen. Abschließend richtet sich der Blick auf den Heimatschutz. Welche Rolle können Drohnen künftig beim Schutz kritischer Infrastruktur und bei Großschadenslagen spielen? Und wie müssen Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienste, Bundeswehr und weitere Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben zusammenarbeiten, um gemeinsame Drohnen- und Lagebilder zu ermöglichen? Nemo Buschmann gibt einen Einblick, wie Drohnen künftig auch im Heimatschutz eingesetzt werden können.

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    Deutschland als treibende Kraft für den EU-Beitritt der Ukraine? Aug 28, 2026
    Show notes

    Der ukrainische EU-Beitritt ist weit mehr als eine unmittelbare Folge des russischen Angriffskrieges. Die europäische Perspektive der Ukraine reicht bis zur Orangenen Revolution 2004 zurück. Doch wie unterscheiden sich die Vorstellungen in Deutschland und der Ukraine? Welche Rolle spielt Deutschland im Beitrittsprozess und welche Chancen und Risiken bringt eine Aufnahme der Ukraine für die Europäische Union mit sich?

    Darüber sprechen wir mit Laura Christoph, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Europäische Politik (IEP). Gemeinsam mit ukrainischen Kolleginnen und Kollegen hat sie das Policy Paper „Deutschland als treibende Kraft für den EU-Beitritt der Ukraine?“ veröffentlicht.

    Und hier zum Nachlesen: Deutschland als treibende Kraft für den EU-Beitritt der Ukraine (IEP) https://iep-berlin.de/de/projekte/erweiterung-nachbarschaft-und-zentralasien/pathways-to-progress/policy-paper-giz/

    How Ukraine’s Accession Benefits the EU (TDC) https://tdcenter.org/2026/06/19/economic-security-gains-ukraine-eu-accession/

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    Madame Lazare: Wenn Sprache Erinnerungen und Identitäten freilegt Aug 26, 2026
    Show notes

    Kathrin Knapp über Tadhg Mac Dhonnagáins Roman, Europas Mehrsprachigkeit, die Hotlist 2026 und die Frage, was Sprache über unsere Herkunft bewahrt

    Was kann eine Sprache über ein Leben bewahren? In dieser Folge sprechen wir mit Kathrin Knapp über Tadhg Mac Dhonnagáins Roman „Madame Lazare“, der 2026 zu den 30 Kandidaten der Hotlist gehört. Der Roman verbindet ein Familiengeheimnis mit Irlands Sprachgeschichte, jüdischer Erinnerung, Brüssel und der Frage, wie Identitäten entstehen und sich verändern. Zu hören sind außerdem O-Töne von Autor Tadhg Mac Dhonnagáin und Alfred Klemm vom Alfred Kröner Verlag. Wir sprechen über die direkte Übersetzung aus dem Irischen durch Elvira Veselinović, über Sprache als kulturelles Gedächtnis, über unabhängige Verlage und darüber, warum Literatur aus kleineren Sprachräumen für Europa besonders wichtig ist. Bis einschließlich 04. September 2026 läuft die Publikumswahl der Hotlist 2026. Hier abstimmen: Hotlist-Wahllokal

    Links zur Folge

    Madame Lazare beim Alfred Kröner Verlag Hotlist 2026 European Union Prize for Literature: Tadhg Mac Dhonnagáin Literature Ireland

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    Music Credit

    In My Own Backyard - River Run Dry // Epidemic Sounds


    Monitoring Europe – Wahlen und Zahlen: Was bedeuten Dürre, Waldbrände und Ceuta für das Wahlverhalten der Europäer? Aug 24, 2026
    Show notes

    Die Augustprojektion 2026: Zwei Monate sind vorbei – Zeit für eine neue Ausgabe von Monitoring Europe – Wahlen und Zahlen mit Dr. Manuel Müller. Die aktuelle Sitzprojektion für das Europäische Parlament zeigt: Die politische Mitte verliert weiter an Boden, während die Rechtsaußenfraktionen im Sommer wieder zulegen. Gleichzeitig bleiben die Grünen trotz Hitzewelle, Waldbränden und Niedrigwasser bei 40 Sitzen. Wir sprechen über die aktuellen Zahlen, die politische Bedeutung der Grünen und die Frage, wie sich die Mehrheitsverhältnisse im Europäischen Parlament verändern könnten. Fraktion des Monats: Die Grünen Eigentlich hätte der Hitzesommer den Grünen in die Karten spielen können. Doch ihre Werte bleiben nahezu unverändert. Warum gelingt es den Grünen nicht, die sichtbaren Folgen des Klimawandels politisch zu nutzen? Und warum könnten sie trotzdem wichtiger werden, wenn die politische Mitte weiter Sitze verliert? Zahl des Monats: 361 361 Sitze kommen EVP, S&D und Renew Europe gemeinsam. Damit liegen die drei Fraktionen der traditionellen proeuropäischen Mehrheit nur noch knapp über der Hälfte des Europäischen Parlaments. Was bedeutet das für die politische Stabilität? Und könnten die Grünen künftig zum entscheidenden Partner für proeuropäische Mehrheiten werden? Land des Monats: Spanien Im Mittelpunkt steht diesmal die spanische Exklave Ceuta und der überraschende Grenzsturm aus Marokko. Was hat die Menschen dazu bewegt, sich auf den Weg nach Ceuta zu machen? Welche Erklärungen gibt es für die Krise? Und warum standen plötzlich die dänische Sozialdemokratin Mette Frederiksen und Giorgia Meloni auf derselben Seite? Außerdem sprechen wir darüber, warum Migration weiterhin vor allem den Rechtsaußenparteien nutzt – und warum das Kopieren rechter Positionen deren Erfolg nicht unbedingt verhindert. Die aktuelle Projektion EVP 175 (-6) · S&D 118 (-4) · Patrioten für Europa 99 (+1) · EKR 77 (+3) · Renew 68 (-3) · The Left 51 (+2) · ESN 45 (+6) · Grüne/EFA 40 (±0) Gesamt: 720 Sitze Die vollständige Sitzprojektion von Manuel Müller findet ihr hier: https://www.foederalist.eu/2026/08/ep-seat-projection-august-2026.html Monitoring Europe – Wahlen und Zahlen erscheint alle zwei Monate im Europa-Podcast.


    Drei Krisen, eine europäische Frage: Drohnen, Ceuta und die Feuer vor Bordeaux Aug 14, 2026
    Show notes

    Wie handlungsfähig ist Europa, wenn Krisen unseren Alltag erreichen?

    Drei Krisen, eine europäische Frage: Was passiert, wenn Sicherheitsrisiken, Migration und Klimafolgen nicht mehr abstrakt bleiben, sondern Flughäfen, Grenzen, Städte und den Alltag der Menschen erreichen? In der ersten Freitagsrunde des Europapodcasts sprechen Manuel Knapp, Christoph Siekermann und Florian Schäfer über den Drohnenfund am Flughafen Leipzig/Halle, die Ereignisse in der spanischen Exklave Ceuta und die Waldbrände im Südwesten Frankreichs. Sie diskutieren klare Zuständigkeiten beim Schutz kritischer Infrastruktur, die Wirkung politischer Sprache und von Desinformation sowie die Frage, wie europäische Solidarität und Klimaanpassung praktisch funktionieren können. Zusätzliche Perspektiven liefern Dr. Luca Argenta zur politischen Debatte in Italien, Ferdinand Gehringer zu hybriden Bedrohungen und Nour Trabelsi zur Klimaanpassung in Frankreich. Am Ende steht eine gemeinsame Erkenntnis: Vorsorge, überprüfbare Fakten und europäische Zusammenarbeit entscheiden darüber, wie widerstandsfähig unsere Gesellschaften in Krisen sind.

    In der ersten Freitagsrunde bringen Manuel Knapp, Christoph Siekermann und Florian Schäfer drei Ereignisse zusammen: den Fund einer Sprengstoff-Drohne am Flughafen Leipzig/Halle, die Migrationskrise in Ceuta und die Waldbrände vor Bordeaux. Gemeinsam fragen sie, wie Europa handlungsfähig bleibt, wenn Krisen kritische Infrastruktur, Grenzen und den Alltag erreichen.

    In dieser Folge

    • Warum Drohnenabwehr klare Zuständigkeiten und rechtliche Verfahren braucht • Wie Bilder, Sprache und Desinformation die Debatte über Ceuta prägen • Was europäische Solidarität im neuen Migrations- und Asylsystem bedeutet • Warum Klimaanpassung auch eine Frage von Sicherheit und sozialer Gerechtigkeit ist • Weshalb Vorsorge in allen drei Krisenfeldern entscheidend ist

    Stimmen und Gesprächspartner:innen

    • Dr. Luca Argenta, Senior Program Manager bei der Friedrich-Ebert-Stiftung in Italien • Ferdinand Gehringer, Experte für hybride Bedrohungen • Nour Trabelsi, European Climate Pact Ambassador

    Community-Frage

    Wo erlebt ihr Europa ganz konkret als hilfreich in Krisen, die euren Alltag berühren? Schreibt uns mit einem Beispiel an post@europapodcast.de oder in die Kommentare.

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    Music Credits

    Be my lover / I'MIN courtesy of Epidemic Sound


    Demokratie beginnt im Gespräch: Was Europa im Alltag zusammenhält Aug 07, 2026
    Show notes

    Anke Wekerle über Werte, Austausch und Engagement für Europa

    Zur Folge

    Demokratie zeigt sich in Wahlen, Institutionen und Gesetzen. Aber sie lebt auch davon, dass Menschen miteinander sprechen, unterschiedliche Perspektiven aushalten und selbst Verantwortung übernehmen.

    Im zweiten Teil des Gesprächs mit Anke Wekerle geht es darum, wie europäische Werte im Alltag konkret werden. Ausgangspunkt ist die Veranstaltungsreihe „Europa – Ein Versprechen, das uns alle (ver)bindet“, die im Mai 2026 in Essen, Bonn und Bocholt stattfand. Den ersten Teil des Gesprächs zum Digital Services Act findet ihr in unserer Folge 75 des Europapodcasts hier: Der DSA: Europas digitale Demokratie vs. Plattformmacht

    Manuel Knapp und Anke Wekerle sprechen über demokratische Begegnungsräume, die Rolle der Europa-Union, persönliche Austausch­erfahrungen und die Frage, warum digitale Kommunikation die Begegnung von Mensch zu Mensch nicht ersetzen kann.

    Außerdem geht es um Europas Zukunft: Sollten Bildung und Forschung stärker europäisch organisiert werden? Welche Parallelstrukturen könnten verschwinden? Und wie gelingt der Schritt vom Interesse an Europa zum eigenen Engagement?

    In dieser Ausgabe

    • Europäische Werte und Grundrechte
    • Demokratischer Dialog und politische Bildung
    • Die Veranstaltungsreihe „Europa – Ein Versprechen, das uns alle (ver)bindet“
    • Die Rolle der Europa-Union in der Zivilgesellschaft
    • Persönliche Begegnungen und europäische Austauschprogramme
    • Digitale und analoge Öffentlichkeit
    • Bildung und Forschung als europäische Zukunftsaufgaben
    • Wege ins europäische Engagement

    Über unseren Gast

    Dr. Anke Wekerle ist Mitglied im Landesvorstand der Europa-Union Nordrhein-Westfalen und gehört dem Speakers-Pool Team EUROPE DIRECT der Europäischen Kommission an.

    Weiterführende Links zur Folge

    • Europa-Union Nordrhein-Westfalen
    • Europa-Union Deutschland
    • Europa – Ein Versprechen, das uns alle (ver)bindet
    • Team EUROPE DIRECT Deutschland
    • Junge Europäische Föderalist:innen Deutschland
    • Erasmus+ – Lernmobilität von Einzelpersonen

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    Music Credits

    Radial Symmetry, Guy Copeland, Epidemic Sounds


    (In)visible Lines: Was Europas Asylsystem unsichtbar macht Jul 31, 2026
    Show notes

    Ein Gespräch mit der Regisseurin Paula Boden

    Invisible Lines: Was Europas Asylsystem unsichtbar macht

    In dieser Folge spricht Manuel mit der Regisseurin Paula Boden über den Dokumentarfilm Invisible Lines. Der Film begleitet sieben Frauen aus Afghanistan, dem Iran, der Ukraine und Syrien. Sie erzählen von Flucht, Ankommen und Alltag in Deutschland. Im Mittelpunkt stehen nicht die großen Bilder von Grenzen und Fluchtrouten, sondern die unsichtbaren Hürden danach: Bürokratie, Sprachkurse, Unterkünfte, Asylverfahren, Arbeit, Ausbildung, Diskriminierung und die Frage, wie ein neues Leben in Sicherheit gelingen kann.

    Paula Boden spricht über die Entstehung des Films, über die Zusammenarbeit mit den Protagonistinnen, über Female Gaze, Intersektionalität und darüber, warum Zuhören in der aktuellen Migrationsdebatte selbst politisch ist.

    In dieser Folge geht es um

    • sichtbare und unsichtbare Grenzen im europäischen Asylsystem • den Dokumentarfilm Invisible Lines • Flucht, Ankommen und Alltag in Deutschland • weibliche Perspektiven auf Migration und Asyl • Bürokratie, BAMF, Ausländerbehörden und Unterkünfte • Female Gaze und Intersektionalität im Dokumentarfilm • die Frage, warum gelebte Erfahrung stärker in politische Debatten einbezogen werden sollte • Screenings, politische Bildung und die Impact Kampagne zum Film

    Gast

    Paula Boden ist Dokumentarfilmerin, Journalistin und Politikwissenschaftlerin. Sie studierte Politikwissenschaft und öffentliches Recht, arbeitete in der politischen Bildung und absolvierte einen Master in Security Risk Management an der Universität Kopenhagen mit Schwerpunkt Human Security und Dokumentarfilm. In Invisible Lines verbindet sie sicherheits- und migrationspolitische Analyse mit dokumentarischem Erzählen.

    Film und Termine

    Invisible Lines dauert 69 Minuten.

    Ein Screening findet am 10. August 2026 um 18 Uhr im Filmrauschpalast in Berlin Moabit statt. Im Anschluss ist ein Podiumsgespräch mit den Filmemacherinnen geplant. Schaut ihn euch an: https://kulturfabrik-moabit.de/kino-special-invisible-lines/

    Aktuelle Termine findet ihr auf Instagram bei @in.visiblelines.

    Links zur Folge

    Invisible Lines auf Instagram: https://www.instagram.com/in.visiblelines/

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    Music Credits Heart Stealer, Aks & Lakshmi, Epidemic Sounds


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