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    Europapodcast.de

    Der Europapodcast ist der deutschsprachige Podcast für europäische Demokratie, Politik und Alltag aus Berlin.

    Der Europapodcast ist der deutschsprachige Podcast für europäische Demokratie, Politik und Alltag aus Berlin. Wir verbinden Analyse mit persönlichen Geschichten, Expert:innenwissen mit gesellschaftlicher Praxis und Brüsseler Entscheidungen mit ihren Folgen vor Ort.

    Im Europapodcast sprechen wir mit Expert:innen, Journalist:innen, politischen Akteur:innen und jungen Stimmen über die großen Fragen Europas und ihre konkreten Folgen vor Ort. Es geht um Demokratie und Teilhabe, Sicherheit und Digitalisierung, Klima und Migration, Kultur und europäische Öffentlichkeit.

    Wir schauen hinter die Schlagzeilen, fragen nach Zusammenhängen und erzählen Europa so, dass es verständlich, nah und lebendig wird. Brüssel trifft Berlin. Analyse trifft persönliche Geschichte. Politik trifft Alltag.

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    Copyright: © Manuel Knapp, Christoph Siekermann

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    Latest Episodes:
    Frei gedacht: Der 9. Mai und Putins Krieg um die Geschichte May 08, 2026
    Show notes

    Vom Gedenken zur Propaganda: Der 9. Mai in Russland

    Am 9. Mai feiert die Europäische Union den Europatag, der an die Schuman-Erklärung von 1950 erinnert und für Frieden, Versöhnung und europäische Zusammenarbeit steht. In Russland wird am selben Datum der sogenannte Tag des Sieges begangen, der an den Sieg über NS-Deutschland erinnert. Doch unter Wladimir Putin ist dieser Tag immer stärker zu einem politischen Machtinstrument geworden.

    In dieser Folge von Frei gedacht, der Kooperation der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit, der Europäischen Akademie Berlin und des Europapodcasts, sprechen Johanna Hans und Sascha Tamm mit Dr. Irina Scherbakowa und Dr. Anastasia Vishnevskaya-Mann über Erinnerungspolitik, russische Propaganda und die Instrumentalisierung des Zweiten Weltkriegs.

    Die Kulturwissenschaftlerin Irina Scherbakowa beschreibt, wie der 9. Mai in der Sowjetunion ursprünglich ein Tag persönlicher Trauer, familiärer Erinnerung und des Gedenkens an unermessliche Opfer war. Zugleich zeigt sie, wie dieser Tag seit den Breschnew-Jahren (1964-1982) und besonders unter Putin (1999 - heute) zunehmend in ein staatliches Siegesnarrativ überführt wurde. Die Politikwissenschaftlerin Anastasia Vishnevskaya-Mann ergänzt eine persönliche Perspektive aus ihrer Kindheit, Schulzeit und Studienzeit in Russland und erklärt, wie sich der Umgang mit dem sogenannten Großen Vaterländischen Krieg in den 2000er und 2010er Jahren veränderte.

    Im Zentrum steht die Frage, warum das Narrativ vom „Kampf gegen den Faschismus“ bis heute so wirksam ist und wie es zur Rechtfertigung des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine genutzt wird. Die Folge blickt auch nach Deutschland: Welche russischen Geschichtsbilder finden hier Resonanz? Warum verfangen sie in bestimmten Milieus? Und was können Politik, Bildung, Medien und Zivilgesellschaft tun, um historischer Verdrehung und propagandistischer Vereinfachung entgegenzutreten?

    Shownotes

    Frei gedacht: Kooperation Europapodcast, Europäische Akademie Berlin und Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit Informationen zur gemeinsamen Podcast-Kooperation „Frei gedacht“. Quelle: Europapodcast. Link: https://www.europapodcast.de/frei-gedacht/

    Europatag am 9. Mai Die Europäische Union erklärt den 9. Mai als Europatag mit Bezug auf die Schuman-Erklärung vom 9. Mai 1950, die als Ausgangspunkt für die europäische Integration gilt. Quelle: Europäische Union Link: https://european-union.europa.eu/principles-countries-history/europe-dayen Schuman-Erklärung: https://european-union.europa.eu/principles-countries-history/history-eu/1945-59/schuman-declaration-may-1950en

    Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit Die Friedrich-Naumann-Stiftung beschreibt sich als liberale politische Stiftung mit Schwerpunkten Demokratie, Marktwirtschaft und Rechtsstaatlichkeit. Quelle: Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit. Link: https://www.freiheit.org/de/node/46004 Über die Stiftung: https://www.freiheit.org/de/stiftung

    Europäische Akademie Berlin Die Europäische Akademie Berlin macht politische Bildung mit europäischem und internationalem Fokus. Quelle: Europäische Akademie Berlin. Link: https://www.eab-berlin.eu/

    Memorial und der Friedensnobelpreis 2022 Der Friedensnobelpreis 2022 ging an Ales Bialiatski aus Belarus, die russische Menschenrechtsorganisation Memorial und das ukrainische Center for Civil Liberties. Quelle: Nobel Prize. Link: https://www.nobelprize.org/prizes/peace/2022/summary/ Weitere Quelle: Nobel Peace Prize. Link: https://www.nobelpeaceprize.org/articles/nobel-peace-prize-for-2022

    Irina Scherbakowa Kurzprofil zu Irina Scherbakowa mit Angaben zu Oral History, Stalinismus, Gulag, sowjetischen Speziallagern und Erinnerungspolitik. Quelle: Leibniz-Zentrum für Literatur- und Kulturforschung Berlin. Link: https://www.zfl-berlin.org/people-detail/scherbakowa.html

    Irina Scherbakowa zur Gulag-Forschung und Erinnerung Ein Text von Irina Scherbakowa über Gefängnisse, Lager und die Rolle der Erinnerung in der Gulag-Forschung. Quelle: Memorial Deutschland. Link: https://www.gulag.memorial.de/pdf/scherbakova_gefaengnisse.pdf

    Anastasia Vishnevskaya-Mann Kurzprofil zu Anastasia Vishnevskaya-Mann mit Angaben zu Forschung, Russland, China, Zentralasien, ethnischen Minderheiten und Separatismus. Quelle: Europe Review of International Studies. Link: https://shs.cairn.info/article/EEUFOR385_0131/pdf?lang=en

    Deutsch-sowjetischer Nichtangriffspakt / Hitler-Stalin-Pakt Das United States Holocaust Memorial Museum ordnet den deutsch-sowjetischen Nichtangriffspakt von August 1939 ein und beschreibt, wie er die gemeinsame Invasion und Besetzung Polens durch NS-Deutschland und die Sowjetunion ermöglichte. Quelle: United States Holocaust Memorial Museum Link auf Deutsch: https://encyclopedia.ushmm.org/content/de/article/german-soviet-pact Link auf Englisch: https://encyclopedia.ushmm.org/content/en/article/german-soviet-pact

    Russische Erinnerungsgesetze und Vergleichsverbote Analysen zur russischen Gesetzgebung, die öffentliche Vergleiche zwischen der Sowjetunion und NS-Deutschland sowie Zweifel an der „entscheidenden Rolle“ der Sowjetunion im Sieg über NS-Deutschland sanktioniert. Quelle: Verfassungsblog. Link: https://verfassungsblog.de/weaponizing-russias-memory-law/ Quelle: Meduza. Link: https://meduza.io/en/news/2021/06/09/russian-lawmakers-adopt-ban-on-publicly-denying-the-soviet-people-s-decisive-role-in-defeating-nazi-germany Quelle: TASS. Link: https://tass.com/politics/1309657

    Memorial 2026 als „extremistisch“ eingestuft Russlands Oberster Gerichtshof hat Memorial im April 2026 als „extremistisch“ eingestuft. Human Rights Watch und AP ordnen die Entscheidung als Teil der Repression gegen unabhängige Zivilgesellschaft ein. Quelle: Human Rights Watch. Link: https://www.hrw.org/news/2026/04/10/russia-memorial-rights-group-declared-extremist Quelle: Associated Press. Link: https://apnews.com/article/e309617651a15a64ed4929bddac7c464

    1. Mai 2026 in Russland: abgespeckte Parade Reuters und AP berichten, dass die Moskauer Militärparade zum Tag des Sieges 2026 ohne die übliche große Waffenschau stattfinden soll. Als Gründe werden Sicherheitslage, ukrainische Drohnenangriffe und die operative Lage im Krieg gegen die Ukraine genannt. Quelle: Reuters. Link: https://www.reuters.com/world/europe/russia-says-its-scaling-down-ww2-victory-parade-due-ukrainian-threat-2026-04-29/ Quelle: Associated Press. Link: https://apnews.com/article/3c0e2619140194148dd94c730775ee3f

    Russische Propaganda, „Rehabilitierung des Nazismus“ und Kriegsnarrative Reuters dokumentierte in mehreren Fällen, wie russische Behörden Vorwürfe der „Rehabilitierung des Nazismus“ gegen Personen nutzten, die die staatlich geschützte Kriegserinnerung verletzten. Quelle: Reuters. Link: https://www.reuters.com/world/russia-jails-us-russian-citizen-35-years-rehabilitating-nazism-2024-06-05/ Weitere Reuters-Quelle: https://www.reuters.com/world/europe/man-jailed-russian-annexed-crimea-rehabilitating-nazism-2024-02-27/

    Music Credits Kikoru / Solution in Sight / courtesy of Epidemic Sound


    Tag der Arbeit im Europapodcast: Arbeit, Migration und Realität May 02, 2026
    Show notes

    Über die Lebensrealitäten von Unionsbürger:innen aus Osteuropa in Deutschland

    Am Tag der Arbeit sprechen wir mit Dr. Kamilla Schöll-Mazurek vom Polnischen Sozialrat über die Lebensrealität von EU-Arbeitskräften in Deutschland. Wie sieht der Arbeitsalltag vieler Menschen aus, die aus Polen, Rumänien oder Bulgarien nach Deutschland kommen? Warum arbeiten so viele unter ihrer Qualifikation? Und wo beginnt eigentlich Ausbeutung? Wir sprechen über Lohnunterschiede, strukturelle Hürden wie fehlende Anerkennung von Abschlüssen und Sprachbarrieren sowie über die Frage, warum EU-Arbeitsmigration ein echter Stresstest für das europäische Projekt ist. Eine Folge über Sichtbarkeit, Gerechtigkeit und die Frage, was „gute Arbeit“ in Europa eigentlich bedeutet.

    Hier geht's zur angesprochenen Broschüre: https://polskarada.de/wp-content/uploads/2026/03/Sozialrat-Factsheet-digital.pdf

    15 Jahre Arbeitnehmerfreizügigkeit – Bilanz, Brüche und Perspektiven im deutsch-polnischen und europäischen Kontext: https://polskarada.de/polnische-arbeitsmigration-als-lackmustest-2/?lang=de

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    Music Credit The Best Of’s / There she goes again/ courtesy of Epidemic Sound


    Monitoring Europe (April 2026): Orbán ist weg. Ist die Rechtsaußenwelle in Europa gebrochen? Apr 29, 2026
    Show notes

    Analyse und Sitzprojektion des Europäischen Parlaments mit Dr. Manuel Müller

    Wie würde Europa wählen, wenn am kommenden Sonntag Europawahl wäre? In der ersten Folge unserer neuen Sendung „Monitoring Europe - Wahlen und Zahlen“ schauen wir gemeinsam mit Dr. Manuel Müller auf die politische Stimmung in Europa. Grundlage ist seine aktuelle Europawahl-Sitzprojektion, die nationale Umfragen aus den Mitgliedstaaten bündelt und daraus mögliche Kräfteverhältnisse im Europäischen Parlament ableitet. Der Ausgangspunkt dieser Pilotfolge ist eine große politische Frage: Ist die Rechtsaußenwelle in Europa gebrochen? Viktor Orbán ist in Ungarn abgewählt, mehrere Rechtsaußenparteien geraten leicht unter Druck, und die jüngsten Projektionen zeigen einen kleinen Rückgang bei EKR, Patrioten für Europa und ESN. Zugleich bleibt das Lager historisch stark. Wir fragen Manuel Müller: Welche Trends lassen sich wirklich erkennen, und wo wäre es voreilig, aus einzelnen nationalen Ereignissen eine gesamteuropäische Wende abzuleiten?

    Manuel erklärt, wie seine Projektion entsteht und wie sie hilft europäische Politik besser zu verstehen. Im zweiten Teil der Folge richten Manuel und Christoph den Blick auf die politischen Folgen: Was bedeutet die Schwäche der klassischen Mitte im Europäischen Parlament? Wie stabil ist die informelle Mehrheit aus Christdemokraten, Sozialdemokraten und Liberalen? Und wie realistisch ist eine weiter nach rechts verschobene Mehrheitsbildung im Europäischen Parlament?

    Wir freuen uns über sehr über diese Pilotfolge und hoffen, Sie gefällt auch auch!

    Links zur Folge Die April-Projektion findet ihr hier: https://www.foederalist.eu/2026/04/europawahl-umfragen-april-2026.html

    Über Dr. Manuel Müller Über den Autor - Der (europäische) Föderalist Biografische Informationen zu Dr. Manuel Müller: Politikwissenschaftler und Publizist, ansässig in Helsinki, mit Arbeitsschwerpunkten zur europäischen Politik, Öffentlichkeit, Demokratie und Parteienlandschaft. Er betreibt den Blog „Der (europäische) Föderalist“ www.foederalist.eu Darauf analysiert Manuel europäische Demokratie, EU-Institutionen, europäische Parteien und aktuelle Entwicklungen in der Europapolitik.

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    Music Credit Helmut Schenker / Treasure Hunt / courtesy of Epidemic Sound (Epidemic Sound) Lukas Got Lucky / Kids World / courtesy of Epidemic Sound


    SISO: Zwischen Kooperation & Differenzen: Die Rolle von Deutschland und Frankreich in der europ. Sicherheitspolitik Apr 26, 2026
    Show notes

    SISO: Zwischen Kooperation und Differenzen: Die Rolle von Deutschland und Frankreich in der europäischen Sicherheitspolitik

    In der vierten Folge des „Sicherheitssonntags“ (SISO) im Europapodcast richten wir den Blick auf die deutsch-französischen Beziehungen und ihre Bedeutung für die europäische Sicherheitspolitik. Unser Co-Host Florian Schäfer spricht mit Jacob Ross, Research Fellow bei der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP), über den aktuellen Zustand des wohl wichtigsten bilateralen Tandems in Europa.

    Zu Beginn der Folge gibt Jacob Ross Einblicke in seine Arbeit zur französischen Außen- und Sicherheitspolitik sowie zu den deutsch-französischen Beziehungen. Dabei wird deutlich, wie zentral diese Partnerschaft für ein handlungsfähiges Europa ist und unter welchen Bedingungen sie in der Vergangenheit besonders gut funktioniert hat. Gleichzeitig gehen wir der Frage nach, inwiefern andere Bündnisse innerhalb der Europäischen Union in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen haben. Anschließend richten wir den Blick auf die Gegenwart: Wie steht es aktuell um das Verhältnis zwischen Berlin und Paris? Wie eng ist die sicherheitspolitische Zusammenarbeit tatsächlich? Wo läuft es gut und wo besteht Handlungsbedarf? Stichwort FCAS.

    Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Debatte um europäische Abschreckung. Vor dem Hintergrund wachsender Zweifel an der Verlässlichkeit der USA wird verstärkt über eine eigenständigere europäische Rolle diskutiert auch im nuklearen Bereich. Welche politische Bedeutung hat diese Debatte? Und wie realistisch ist eine stärkere Einbindung französischer Fähigkeiten in eine europäische Sicherheitsarchitektur?

    Zum Abschluss richtet sich der Blick nach vorn: Welche sicherheitspolitischen Projekte und Initiativen sind bis Ende des Jahres zu erwarten? Und welche Auswirkungen könnten die kommenden Präsidentschaftswahlen in Frankreich auf die Zusammenarbeit mit Deutschland haben – insbesondere im Falle politischer Richtungswechsel? Eine Folge, die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der deutsch-französischen Beziehungen beleuchtet ergänzt um einen Einblick in die Debatte über europäische nukleare Fähigkeiten.

    Rückblick auf Folge III: Wie steht es eigentlich aktuell um die transatlantischen Beziehungen? https://podcasts.apple.com/de/podcast/europapodcast-de/id1453157953?i=1000758001925

    Für Interessierte. Jacob Ross’s interview im Deutschlandfunk zu FCAS: https://www.deutschlandfunk.de/fcas-vor-dem-aus-jacob-ross-dgap-ueber-das-scheitern-der-vermittlung-100.html

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    Music Credit Isaac Larson / Network Protocol / courtesy of Epidemic Sound Epidemic Sound / Grandfather Clock, Antique, Old, Ticking, Mechanical Loop 01 / courtesy of Epidemic Sound Gustav Lundgren, Martin Landström / Bossa for Noa / courtesy of Epidemic Sound


    Mein Weg nach Europa: Vom Dorf ins Zukunftslabor! Wie Theresa Schültken Politik gestalten will Apr 24, 2026
    Show notes

    Mein Weg nach Europa: Vom Dorf ins Zukunftslabor! Wie Theresa Schültken Politik gestalten will

    In dieser Folge unserer Reihe „Mein Weg nach Europa“ sprechen wir mit Theresa Schültken über ihren ungewöhnlichen Weg: Vom Aufwachsen in einem kleinen Dorf in Ostwestfalen-Lippe bis hin zur Kandidatur für das Berliner Abgeordnetenhaus für Volt Berlin.

    Theresa arbeitet als Zukunftsforscherin an den Schnittstellen von künstlicher Intelligenz, Demokratie und globalen Entwicklungen. Im Gespräch erklärt sie, warum Zukunft nicht vorhergesagt, sondern gestaltet wird – und weshalb sie sich entschieden hat, selbst politisch aktiv zu werden.

    Weiterführende Links zu unserem Gast findet ihr hier: https://www.instagram.com/theres.a.future https://voltdeutschland.org/berlin

    Bildrechte am Portrait von Theresa: @Joshua Heitzler


    Frei gedacht: Orbán abgewählt. Was der Machtwechsel in Ungarn für Europa bedeutet Apr 20, 2026
    Show notes

    Frei gedacht: Orbán abgewählt. Was der Machtwechsel in Ungarn für Europa bedeutet

    In der ersten Folge von Frei gedacht sprechen Johanna Hans und Sascha Tamm mit Gréta Kiss und Moritz Körner über die Abwahl von Viktor Orbán in Ungarn. Im Mittelpunkt stehen die politische Stimmung in Budapest, die Rolle von Korruption und Inflation, der Wahlkampf von Péter Magyar und die Frage, was dieser Machtwechsel für Ungarn und Europa bedeutet.

    Themen dieser Folge:

    • Ungarn nach Orbán
    • Wahlkampf zwischen außenpolitischer Eskalation und innenpolitischem Neuanfang
    • Korruption, Rechtsstaat und eingefrorene EU-Mittel
    • Warum Tisza auch auf dem Land erfolgreich war
    • Welche Folgen der Machtwechsel für die EU haben könnte
    • Was Liberale in Europa daraus lernen können

    Links zu unseren Gästen und Moderator:in Moritz Körner, Profil im Europäischen Parlament Gréta Kiss, Profil bei der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit Johanna Hans, Profil bei der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit Sascha Tamm, Profil bei der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit

    Über Frei gedacht

    Der Europapodcast und die Europäische Akademie Berlin (EAB) kooperieren mit der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit (FNF). Ziel der Zusammenarbeit ist es, europapolitische Debatten stärker in den öffentlichen Diskurs zu tragen und aktuelle politische Entwicklungen aus unterschiedlichen Perspektiven zu beleuchten.

    Deine Unterstützung macht den Unterschied! Unterstütze den Europapodcast auf Patreon und Steady! Mit einem kleinen Beitrag hilfst du uns, den Podcast weiterzuentwickeln und neue spannende Folgen zu produzieren. Auf Patreon findest du vier Abo-Stufen (kostenlos, Bronze, Silber und Gold) – und als Dankeschön erhältst du exklusive Einblicke hinter die Kulissen. Schau gerne vorbei:

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    Music Credits Kikoru / Solution in Sight / courtesy of Epidemic Sound (Epidemic Sound)


    Unmute Europe: Was der Machtwechsel in Ungarn für Europa bedeutet Apr 17, 2026
    Show notes

    Unmute Europe: Was der Machtwechsel in Ungarn für Europa bedeutet

    Ungarn nach Orbán: Was der Machtwechsel für Europa bedeutet

    Zum Auftakt der neuen Staffel und Kooperation Unmute Europe, Europa im Gespräch richtet der Europapodcast den Blick nach Ungarn. Nach 16 Jahren an der Macht hat Viktor Orbán die Parlamentswahl gegen Péter Magyar und dessen TISZA-Partei verloren. Magyar verfügt nun über eine verfassungsändernde Mehrheit im Parlament. Im Gespräch mit Dóra Diseri und Daniel Hegedüs analysiert Christoph Siekermann, wie Orbán Medien und Staat in den vergangenen Jahren umgebaut hat, warum das System dennoch an seine Grenzen gestoßen ist und welche Rolle wirtschaftlicher Druck, gesellschaftliche Mobilisierung und europäische Sanktionen gespielt haben. Dabei geht es auch um die Frage, was dieser Machtwechsel für die Europäische Union, für die Ukraine-Politik Ungarns und für die Zukunft der Demokratie in Mittelosteuropa bedeutet. Die Folge zeigt, dass der Wahlausgang nicht einfach als normaler Regierungswechsel verstanden werden kann. Vielmehr steht Ungarn vor einer doppelten Herausforderung: der politischen Rückkehr in den europäischen Mainstream und dem institutionellen Rückbau eines über Jahre gewachsenen illiberalen Systems. Zugleich bleibt offen, wie dauerhaft dieser Wandel sein wird und wie stark Orbáns politisches Erbe weiterwirkt.

    In dieser Folge sprechen wir über den Machtwechsel in Ungarn und die europäische Dimension des Wahlausgangs. Im Zentrum stehen die Medienpolitik Viktor Orbáns, der Zustand der ungarischen Demokratie, die Rolle der EU sowie die Frage, wie dauerhaft der politische Umbruch sein könnte.


    Terminankündigung zum Live-Auftritt nach den Wahlen in Ungarn Apr 10, 2026
    Show notes

    Europa ist ein kontinuierlicher Aushandlungsprozess – nicht nur in Brüssel, sondern bei Wahlen, in Parlamenten und in der Zivilgesellschaft. Entscheidungen über Europas Zukunft entstehen an vielen Orten gleichzeitig: bei lokalen und nationalen Wahlen, während EU-Ratspräsidentschaften, in regionalen politischen Debatten und gerade auch in der Zivilgesellschaft. Genau diese Orte und Momente rückt Unmute Europe: Europas Debatten im Fokus in den Mittelpunkt.

    Unmute Europe ist eine vom Auswärtigen Amt geförderte Kooperation der Europäischen Akademie Berlin mit dem Europapodcast. Jede Folge richtet den Blick auf konkrete politische Aushandlungsprozesse – und zeigt, wo und wie Europas Zukunft gerade verhandelt wird.

    Die erste Folge widmet sich Ungarn. Gemeinsam mit Gästen aus Journalismus und internationaler Politikanalyse sprechen sprechen wir über die Wahlergebnisse sowie über den politischen Umbau unter Viktor Orbán, Vorwürfe systemischer Korruption und die Frage, wie die EU auf demokratische Rückschritte in Mitgliedstaaten reagiert. Gemeinsam mit dem Europapodcast diskutieren wir, welche Entwicklungen in Ungarn auch für die Zukunft Europas entscheidend sein könnten.

    Die öffentliche Aufzeichnung des Podcasts findet am 16. April 2026 im Studio Chérie statt.

    Auf dem Podium diskutieren:

    Dóra Diseri Journalistin bei der Deutschen Welle Ungarn Daniel Hegedüs Stellvertretender Direktor, Institut für Europäische Politk Analyst für internationale Politik und Zentraleuropa Moderation: Christoph Siekermann, Co-Host und Producer, Europapodcast

    Einlass ist ab 18 Uhr möglich. Die Diskussion beginnt um 18:30 Uhr und wird ab 19:30 Uhr in informellem Rahmen fortgeführt.


    Mein Weg nach Europa: Renate Krekeler-Koch über unseren fehlenden Blick in den Osten Europas Apr 03, 2026
    Show notes

    Mein Weg nach Europa: Renate Krekeler-Koch über unseren fehlenden Blick in den Osten Europas

    Wie entsteht ein europäischer Lebensweg jenseits der bekannten Westperspektive? In dieser Folge von Mein Weg nach Europa spricht Manuel mit Renate Krekeler-Koch über ihre biografischen und politischen Zugänge zu Mittel- und Osteuropa, über Erinnerungskultur, internationale Bildungsarbeit und die Frage, warum Deutschland genauer nach Osten schauen sollte. Renate erzählt von frühen Reisen in die Sowjetunion, den Umbrüchen um 1989/91, von Begegnungen mit NS-Zwangsarbeitenden aus der Ukraine, von ihrer Arbeit in der internationalen Jugendbildung und von ihrer heutigen Aufgabe als Leiterin der Berliner Repräsentanz von Renovabis. Themen dieser Folge:

    • Europa-Erfahrungen in Schule und Studium
    • Reisen in die Sowjetunion und Transformationszeit
    • Erinnerungskultur und historische Verantwortung
    • Internationale Jugendbegegnungen als politische Bildung
    • Warum Deutschland einen breiteren Blick auf Osteuropa braucht
    • Kirche als zivilgesellschaftliche Akteurin
    • Renovabis und die Perspektiven seiner Partner in Osteuropa
    • Das soziale Europa und die Frage nach Abwanderung von Fachkräften

    Links zur Folge: Renovabis, Berliner Repräsentanz: https://www.renovabis.de/ueber-uns/renovabis-in-berlin Beispiel für das aktuelle Berliner Programm von Renovabis: Veranstaltung „Armenien. Zwischen Ankommen und Aufbruch“, moderiert von Renate Krekeler-Koch https://www.renovabis.de/termine/armenien-zwischen-ankommen-und-aufbruch/

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    Music Credits Out To The World / New Plan / courtesy of Epidemic Sound Lukas Got Lucky / Kids World / courtesy of Epidemic Sound


    SISO: Wie steht es eigentlich um das transatlantische Sicherheitsverhältnis, Dr. Marco Overhaus? Mar 29, 2026
    Show notes

    Florian im Gespräch mit Dr. Marco Overhaus von der Stiftung Wissenschaft und Politik

    In der dritten Folge des „Sicherheitssonntags“ (SISO) im Europapodcast richten wir den Blick auf das transatlantische Sicherheitsverhältnis und die Zukunft der NATO. Unser Co-Host Florian Schäfer analysiert gemeinsam mit Dr. Marco Overhaus, stellvertretender Leiter der Forschungsgruppe Amerika bei der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP), die aktuellen Entwicklungen in der amerikanischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik und deren Bedeutung für Europa.

    Zu Beginn der Folge gibt Dr. Overhaus Einblicke in seine wissenschaftliche Arbeit zur US-amerikanischen Außen- und Sicherheitspolitik und erklärt, wie politische Entwicklungen in Europa und Washington eingeordnet werden können. Anschließend richten wir den Blick auf die zweite Amtszeit von Präsident Trump und fragen, wie sich Tonlage und Dynamik der transatlantischen Beziehungen verändert haben. Welche Unterschiede bestehen zur ersten Amtszeit? Reicht die aktuelle Phase der Spannungen strategisch weiter als frühere Konflikte zwischen Europa und den USA?

    Ein zentraler Schwerpunkt der Folge liegt auf der strategischen Ausrichtung der Vereinigten Staaten. Anhand der drei außenpolitischen Leitbilder Isolationismus, Opportunismus und selektives Hegemoniestreben ordnet Dr. Overhaus die gegenwärtige amerikanische Politik ein und diskutiert, welche Linie derzeit besonders prägend ist. Daraus ergibt sich unmittelbar die Frage nach Europas Rolle: Welche sicherheitspolitischen Optionen hat Europa angesichts einer weniger berechenbaren US-Politik? Und wie realistisch ist eine stärkere „Europäisierung“ der NATO? Zum Abschluss werfen wir einen Blick nach Washington: Welche Erwartungen haben die USA aktuell gegenüber ihren europäischen Partnern – kurzfristig wie langfristig? Und wie stabil ist das transatlantische Bündnis heute noch? Eine Folge über strategische Unsicherheit, neue Verantwortlichkeiten Europas und die Zukunft der transatlantischen Sicherheitspolitik. Kompakt in 30 Minuten zum Nachhören.

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    Music Credit Isaac Larson / Network Protocol / courtesy of Epidemic Sound (Epidemic Sound) Epidemic Sound / Grandfather Clock, Antique, Old, Ticking, Mechanical Loop 01 / courtesy of Epidemic Sound (Epidemic Sound) Gustav Lundgren, Martin Landström / Bossa for Noa / courtesy of Epidemic Sound (Epidemic Sound)


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