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    Government

    Streitkräfte und Strategien

    Euer Podcast zum Krieg in der Ukraine – auch mit dem Blick auf andere Krisen und Kriege in der Welt. Jeden Dienstag und Freitag ab 16.30 Uhr. Die langjährigen ARD-Korrespondent:innen Anna Engelke, Stefan Niemann, Kai Küstner und Astrid Corall sprechen mit sicherheitspolitischen Expert:innen über die neue Weltordnung und Europas Antwort auf die Machtinteressen der USA, Russlands und Chinas. Fragen und Anregungen zum sicherheitspolitischen Podcast: streitkraefte[at]ndr.de Weitere Interviews und Hintergründe: https://www.ndr.de/nachrichten/info/sendungen/streitkraefte_und_strategien/index.html

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    Latest Episodes:
    Kann die Ukraine im Nahost-Krieg helfen? (Mit Nico Lange) Mar 06, 2026
    Show notes

    Der Krieg im Nahen Osten geht in die zweite Woche: Israel, die USA und Iran setzen ihre gegenseitigen Angriffe fort. Im Interview mit Host Anna Engelke bewertet der Sicherheitsexperte Nico Lange den Krieg im Nahen Osten und erklärt, wie er sich auf die Ukraine auswirkt – etwa bei der Lieferung von Waffen. Das weltweite Rennen um bodengebundene Luftverteidigung und Lenkflugkörper sei durch den Krieg im Nahen Osten massiv verschärft worden. Lange spricht auch über das Durchhaltevermögen der iranischen Revolutionsgarden, die Blockade der Straße von Hormus und den Einsatz von Soldaten auf dem Boden. Aus Sicht des Sicherheitsexperten profitiert Russlands Machthaber Putin von dem Krieg. „Jeder Tag mit einem hohen Ölpreis ist für Putin wieder ein guter Tag“, so Nico Lange, Gründer des Instituts für Risikoanalyse und internationale Sicherheit (IRIS).
    Auf die aktuelle Lage in der Ukraine schaut Astrid Corall. An der Front bewegt sich derzeit wenig, die Ukraine konnte aber im Februar Boden gut machen. Zwischen der Ukraine und Ungarn tobt derzeit ein Streit über Öllieferungen durch die Druschba-Pipeline. Das hat Folgen: Ungarn blockiert seit mehreren Wochen einen 90-Milliarden Euro Kredit der EU, den die Ukraine dringend braucht.
    Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de
    Interview mit Nico Lange, Sicherheitsexperte:
    https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:660643ed39956f49/
    Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien”:
    https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html
    Podcast-Tipp:
    “An vorderster Front” – Doku über den Bundeswehr-Einsatz in Litauen:
    https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:section:05646ebc3e283afe/


    Naher Osten: Krieg - und kein Ende in Sicht (mit Cornelius Adebahr) Mar 03, 2026
    Show notes

    Der Krieg im Nahen Osten weitet sich weiter aus. Die Begründung der USA und Israels für den Konflikt - eine unmittelbare Bedrohung durch die iranischen Raketenarsenale und durch das Atomprogramm - haben Cornelius Adebahr nicht überzeugt. Über die möglichen Motive für den Angriff spricht der Politikwissenschaftler und Iran-Experte von der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik in dieser Folge des Podcasts Streitkräfte und Strategien mit Host Stefan Niemann. Die iranischen Gegenschläge richten sich nicht nur gegen US-Militärstützpunkte in der Region, sondern auch gegen die Energie-Infrastruktur in den Ölstaaten. Dies, die Folgen für den Tourismus, die Blockade der Straße von Hormus und steigende Ölpreise seien Dinge, die für die Staaten der arabischen Region überhaupt nicht wünschenswert seien, so Adebahr. Er erklärt, wer nun im Iran das Sagen hat, wie das Regime militärisch aufgestellt ist und er beschreibt Szenarien für den weiteren Verlauf des Krieges. Die Aufforderung von US-Präsident Trump an das iranische Volk, sich das Land „zurückzuholen“ habe etwas Zynisches. Außerdem schätzt Adebahr ein, wie die Zukunft des Iran aussehen könnte.
    Die aktuelle Lage im Nahen Osten fasst Astrid Corall zusammen. Sie berichtet auch über widersprüchliche Aussagen der US-Regierung im Zusammenhang mit dem Krieg und über verschiedene Reaktionen – in westlichen Ländern, in Russland und der Ukraine. Präsident Selenskyj befürchtet, dass der US-amerikanische Einsatz im Iran und ein damit verbundener möglicher Munitionsmangel auch Folgen für sein Land hat, konkret für die ukrainische Luftabwehr. Weitere Themen im Podcast sind neueste Zahlen zum russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine und die Pläne von Frankreichs Präsident Macron zur nuklearen Abschreckung in Europa.
    Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de
    Interview mit Cornelius Adebahr:
    https://www.ndr.de/nachrichten/info/iran-experte-adebahr-das-hat-schon-etwas-zynisches,audio-433300.html
    Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien”:
    https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html
    Podcast-Tipps:
    11KM: der tagesschau-Podcast - Krieg gegen Iran: Warum jetzt?
    https://1.ard.de/11KM_Krieg_gegen_Iran
    Lost in Nahost - Iran-Krieg: Droht ein Flächenbrand?
    https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:dc392f33d27b106f/


    Krieg im Nahen Osten (mit Bente Scheller) Mar 01, 2026
    Show notes

    Nach den US-amerikanisch-israelischen Luftangriffen gegen den Iran steht fest, dass dessen geistlicher Führer, Ali Chamenei, getötet wurde. Auch Irans Verteidigungsminister, der Generalstabschef und der Anführer der mächtigen Revolutionsgarden, sind tot. Letztere haben blutige Rache geschworen. Viele Fragen sind offen. Für Dr. Bente Scheller, Nahost-Expertin bei der Heinrich-Böll-Stiftung, steht fest: Bis zu einem Zerfall des iranischen Regimes ist es ein weiter Weg. Für einen Umsturz ist viel Energie nötig – und ein langfristiges Engagement. Inwiefern US-Präsident Donald Trump dazu überhaupt bereit ist, darüber sprechen Anna Engelke und Stefan Niemann in dieser Sonderausgabe von "Streitkräfte und Strategien" mit der Politikwissenschaftlerin und ehemaligen Referentin der Deutschen Botschaft Damaskus: "Die Aufmerksamkeitsspanne von Trump hat gezeigt: Heute ist er hier, morgen macht er etwas ganz anderes", so Scheller. So könnte ein Moment für den Regimewechsel verpasst werden – wie im vergangenen Jahr im Libanon nach der Tötung des Hisbollah-Anführers Nasrallah: Dies in politisches Kapital umzumünzen, sei dort damals nicht gelungen, so die Expertin. Weiterhin zieht sie Parallelen zwischen der aktuellen Situation im Iran und dem US-Angriff gegen den Irak Anfang der 2000er Jahre und betont: Militärschläge könnten nur begrenzt etwas erreichen, etwa ein Machtvakuum – Verhandlungen seien aber wichtig, um dieses dann mit einer Sicherheitsarchitektur zu füllen, meint Scheller: "Wie wird umgebaut, wie wird aufgebaut? Das sind Fragen, die überhaupt nicht auf dem Tisch liegen".
    Diese Podcast-Ausgabe beleuchtet auch Trumps Kriegsziele – ausgegeben hatte er die Zerstörung des iranischen Raketen- und Atomprogramms sowie einen Regimewechsel. Bente Scheller beobachtet eine "Abwesenheit von Meilensteinen", woran das Erreichen dieser Ziele gemessen werden könnte, etwa: wann ein relevanter Teil der Waffen, die Israel gefährlich werden könnten, zerstört sei. Der Krieg könnte sich auf diese Weise, mit einer "Unklarheit der Kriegsziele", noch lange ziehen, sagt die Expertin.
    Fest steht, solange die Kampfhandlungen andauern, werde es Folgen für die Weltwirtschaft haben, wie aktuell bereits die iranische Blockade des Schiffsverkehrs in der Straße von Hormus zeigt. Anna Engelke und Stefan besprechen außerdem mögliche Szenarien für die iranischen (unbewaffneten) Oppositionellen und inwiefern ihnen Trumps "Hilfe zur Selbsthilfe" eine Chance bieten kann. Und sie schauen auf die Reaktionen innerhalb der USA und der sogenannten E3-Staaten auf den wohl völkerrechtswidrigen Angriff.
    Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de
    Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien”:
    https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html
    Interview mit Bente Scheller:
    https://www.ndr.de/nachrichten/info/scheller-fuer-einen-umsturz-ist-viel-energie-noetig-und-ein-langfristiges-engagement,audio-431856.html


    Autoritär und ambitioniert - Weltmacht China (mit May-Britt Stumbaum) Feb 27, 2026
    Show notes

    Bundeskanzler Merz ist zurück von seiner China-Reise. Das Land spielt bei der Unterstützung des russischen Kriegs gegen die Ukraine eine wichtige Rolle. In Peking wollte der Bundeskanzler u.a. seine Gastgeber dazu bringen, sich stärker für eine Beendigung des Ukraine-Krieges einzusetzen. In einem gemeinsamen deutsch-chinesischen Statement wird immerhin die "Ukraine-Frage" erwähnt. Und: Die früher regelmäßigen Regierungskonsultationen zwischen Deutschland und China sollen wieder aufgenommen werden, nachdem sie in den letzten Jahren ins Stocken geraten waren - ein Erfolg.
    "Kanäle wieder aufzumachen" - das sei das Ziel des Bundeskanzlers, sagt Prof. Dr. May-Britt Stumbaum, die Direktorin des Spear-Instituts, einer sicherheitspolitischen Denkfabrik, und assoziierte Professorin an der Bundeswehr-Universität München. Allerdings: Auf Augenhöhe sehe sich China nur mit den USA, Russland sei für Peking "nützlich". Wichtig für Deutschland sei, "zu Hause" stark zu werden und den eigenen Mittelstand zu schützen - insbesondere vor chinesischer Technologie- und Wirtschaftsspionage, so Stumbaum, die auch Reserve-Offizierin der Luftwaffe ist. Sie berichtet im Gespräch mit Anna Engelke von Chinas kognitiver Kriegsführung. Dabei geht es darum, die Wahrnehmung des Gegners zu verändern.
    Dafür nutze China auch TikTok: Durch kurze Videos solle die Konzentrationsfähigkeit der User:innen untergraben werden: "Innerhalb Chinas sind diese Reels wesentlich länger. Außerhalb Chinas sind diese Reels wesentlich kürzer und das hat die Auswirkung, dass sie die Konzentrationsfähigkeit systematisch untergraben. Und natürlich ist das Zentrum einer Demokratie, dass ich mich konzentrieren kann, um mich mit den Informationen auseinanderzusetzen", so die Sicherheits-Expertin. China habe sehr viel in KI und Big Data investiert: "Dass man damit eben Inhalte für soziale Medien kreieren kann und die stimulieren eben diese Polarisierung in der Gesellschaft", sagt Stumbaum.
    Außerdem berichten Stefan Niemann und Kai Küstner von der aktuellen Lage in der Ukraine: Diese konnte den dritten erfolgreichen Treffer ihres Marschflugkörpers "Flamingo" gegen russische Ziele verzeichnen. Nach Erkenntnissen des US-Thinktanks Institute for the Study of War hat Russland nach zweijähriger Invasion die ostukrainische Stadt Pokrowsk eingenommen. Unterdessen hat der Haushaltausschuss des Bundestages grünes Licht für Kamikazedrohnen gegeben.
    Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de
    Aktueller Lagebericht des Institute for the Study of War (ISW), u.a. zur russischen Eroberung Pokrowks:
    https://understandingwar.org/research/russia-ukraine/russian-offensive-campaign-assessment-february-26-2026/
    Interview mit Prof. Dr. May-Britt Stumbaum:
    https://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-429720.html
    Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien”:
    https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html
    Podcast-Tipp: “Ready for Liftoff! Der Raumfahrtpodcast”:
    https://1.ard.de/ready-for-liftoff


    Krieg ohne Ende? Vier Jahre nach der Vollinvasion Feb 24, 2026
    Show notes

    Vier Jahre nach Beginn der russischen Vollinvasion senden wir eine besondere Folge von Streitkräfte und Strategien - produziert in Kiew. Stefan Niemann und Kai Küstner besuchen eine ukrainische Familie, die seit Wochen ohne Strom und Heizung lebt. Der fünfjährige Lew sagt, er warte darauf, dass der Krieg endlich vorbei sei. Seine Eltern harren aus - trotz Kälte, Dunkelheit und nächtlicher Angriffe. "Wir werden kämpfen. Wenn es schwierig wird, unterstützen wir uns gegenseitig und bleiben eine Einheit", sagt sein Vater Wsewolod.
    Die Hosts erleben an einem Tag junge Menschen bei einer Techno-Nacht in Kiew, die sich zwischen Luftalarm und Lebenswillen ein paar Stunden Normalität gönnen. An einem anderen Tag besuchen sie eine geheime Drohnenfabrik. Unter größten Sicherheitsvorkehrungen wurden sie an den Ort gebracht - Handys eingeschlossen im Faradayschen Käfig, Kameras tabu. Das deutsche Start-up Quantum Systems entwickelt dort gemeinsam mit einem ukrainischen Partner moderne Aufklärungsdrohnen. Ein seltener Einblick in eine Hightech-Produktion - an einem Ort, der selbst zum Angriffsziel werden könnte. Im Gespräch mit dem Leiter des ARD-Studios Kiews, Vassili Golod, geht es um sein Exklusiv-Interview mit Präsident Wolodymyr Selenskyj und um die Perspektiven im beginnenden fünften Kriegsjahr. Golod beschreibt auch das Dilemma bei der Mobilisierung: "Alle Ukrainer wollen siegen, aber nicht alle wollen kämpfen".
    Zudem besuchen die beiden Hosts die ARD-Korrespondentin Rebecca Barth in ihrer Wohnung. Sie berichtet über das Leben in den von Russland besetzten Gebieten, die sie als eine Art "Freiluftgefängnis" beschreibt. Es geht um systematische Russifizierung, Repression - und darum, was das für Kinder und ihre Familien bedeutet.
    Diese besondere Ausgabe über Widerstandswillen und Erschöpfung geht der Frage nach, woher die Menschen in der Ukraine nach vier Jahren Krieg die Kraft nehmen, weiterzumachen.
    Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de
    Vier Jahre im Verteidigungskampf:
    https://www.tagesschau.de/ausland/europa/ukraine-russland-vier-jahre-krieg-100.html
    Wie der Krieg Deutschland verändert hat:
    https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/ukraine-krieg-deutschland-102.html
    Gespräch mit Rebecca Barth:
    https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:9e2dbaea8c947e04/
    Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien”
    https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html
    Tipp: ARD Story - “Putin und Trump · Ziemlich beste Feinde?”
    https://1.ard.de/Ziemlich_beste_Feinde


    Kriegsalltag in der Ukraine (mit Susanne Petersohn) Feb 20, 2026
    Show notes

    Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine geht am 24. Februar in sein fünftes Jahr. Anlässlich des Jahrestages sind die Hosts von Streitkräfte und Strategien, Stefan Niemann und Kai Küstner, in die Ukraine gereist. In dieser Ausgabe melden sie sich aus Lwiw in der Westukraine. Im Podcast fassen sie ihre Eindrücke aus einer Stadt zusammen, in der der Krieg auf den ersten Blick weit weg zu sein scheint. Beim genauen Hinsehen und in Gesprächen aber ist er allgegenwärtig. Kai und Stefan berichten über den bewegenden und ergreifenden Austausch mit Menschen, die im Krieg schwer verletzt worden sind und sich zurück ins Leben kämpfen. Patienten haben den Hosts in einer Klinik ihr Schicksal geschildert, ein Soldat aus der Ostukraine hat über seinen Einsatz für gefallene Kameraden erzählt, die er aus den Frontgebieten birgt, damit deren Familien sie beerdigen können. Außerdem berichten Kai und Stefan über den Besuch einer Firma, die neue Boden-Drohnen produziert.
    Einen Blick auf die Front werfen die beiden Hosts mit der ARD-Korrespondentin Susanne Petersohn. Sie hat in der Ostukraine in Frontnähe ukrainische Soldaten begleitet und mit ihnen über Fortschritte und Frustrationen gesprochen. Man merke schon, dass die Stimmung sehr gedrückt sei, die Soldaten seien sehr, sehr müde. Sie haben der Korrespondentin erklärt, was sie im Abwehrkampf gegen Russland brauchen und ob aus ihrer Sicht Gebietsabtretungen eine Option sind.
    Nach dem Besuch von Lwiw fahren Kai und Stefan weiter nach Kiew, wo sie weitere Eindrücke sammeln, Gespräche führen und am Dienstag die kommende Ausgabe von Streitkräfte und Strategien produzieren.
    Schickt uns gerne Fragen, die wir in der Ukraine stellen sollen: streitkraefte@ndr.de
    Video von ARD Korrespondentin Susanne Petersohn von der ukrainischen Front
    https://www.tagesschau.de/tagesschau_20_uhr/video-1557008.html
    Kommentar zu Ukraine Gesprächen in Genf
    https://www.tagesschau.de/kommentar/ukraine-gespraeche-genf-104.html
    Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien”
    https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html
    TV Doku: Selenskyj – das entscheidende Jahr
    https://1.ard.de/Selenskyj-Das-entscheidende-Jahr


    Europa antwortet auf Trumps Alleingänge (mit Kaja Kallas) Feb 15, 2026
    Show notes

    Auf der Münchner Sicherheitskonferenz waren die Beziehungen zwischen den USA und Europa das Top-Thema. Die Hosts Anna Engelke und Stefan Niemann schildern in dieser Sonderfolge von Streitkräfte und Strategien ihre Eindrücke und analysieren die Reden. Am ersten Tag hatte Bundeskanzler Merz sich von der US-Politik unter Präsident Trump abgegrenzt und deutlich gemacht, dass es einen starken europäischen Pfeiler innerhalb der NATO braucht. Nach den harschen Aussagen von US-Vizepräsident Vance im vergangenen Jahr war vor allem die Rede des US-Außenministers Rubio mit Spannung erwartet worden. Dieser würdigte zwar die Geschichte des transatlantischen Bündnisses, sprach aber auch von Fehlern, die gemacht worden seien, und stellte sich klar hinter die Politik von US-Präsident Trump.
    Über die Rede von Rubio sprechen Tina Hassel und Kai Küstner mit der EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas. Sie betont, man wolle weiterhin starke transatlantische Bindungen. Gleichzeitig verweist auch sie auf einen stärkeren europäischen Pfeiler in der NATO. Außerdem äußert sie sich im Interview zur Diskussion über die europäische atomare Abschreckung und den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine: „Ich will nicht mehr Nuklearwaffen. Im Gegenteil, das könnte sonst eine sehr, sehr gefährliche Welt werden“, so Kallas im Interview. Den meisten Applaus bei der Sicherheitskonferenz hat Präsident Selenskyj bekommen, berichtet Anna. Er bat die westlichen Verbündeten einmal mehr eindringlich um raschere Waffenlieferungen und erinnerte daran, welchen Preis sein Land bisher für den Krieg bezahlt hat.
    Eine große Rolle spielte bei der Sicherheitskonferenz auch der Iran. Der Sohn des letzten Schahs von Persien, Reza Pahlavi, erklärte, er strebe im Fall eines erfolgreichen Regierungswechsels im Iran keine Führungsrolle an. Pahlavi nahm an einer Demonstration von mehr als 250.000 Exil-Iranern in München teil, die gegen das Mullah-Regime in Teheran protestierten.
    Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de
    Europas neues Selbstbewusstsein auf der Münchner Sicherheitskonferenz
    https://www.tagesschau.de/ausland/europa/msc-kallas-eu-usa-102.html
    Analyse der Rede von US-Außenminister Rubio in München
    https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/rubio-rede-sicherheitskonferenz-100.html
    Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien”
    https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html
    Podcast-Tipp “Bosettis Woche” mit Florian Schroeder
    http://1.ard.de/extra-3-bosettis-Woche-schroeder-sus


    Münchner Sicherheitskonferenz in Krisenzeiten (mit Constanze Stelzenmüller) Feb 13, 2026
    Show notes

    Vor der Münchner Sicherheitskonferenz analysieren Anna Engelke und Kai Küstner die Probleme der transatlantischen Beziehungen. Der ehemalige US-Botschafter Wolfgang Ischinger spricht von einer „erheblichen Vertrauens- und Glaubwürdigkeitskrise“ zwischen Europa und den USA durch die unberechenbare Politik der Trump-Regierung. Der Leiter der MSC wünscht sich als Konferenzleiter, dass die Europäer in Zukunft mit Selbstbewusstsein und Selbstachtung ihre eigene Zukunft gestalten. Die Politologin Constanze Stelzenmüller gibt im Interview den Europäern einen praktischen Tipp im Umgang mit Trump: „Mach es wie die Ente – oben ganz ruhig, unten stark rudern.“ Kühl, ruhig und gefasst müssten sie sich auf allen möglichen Irrsinn einlassen und gleichzeitig sehr energisch dafür sorgen, sich nicht angreifbar und verwundbar zu machen, so die Direktorin des Center on the United States and Europe und erste Inhaberin des Fritz-Stern-Chair bei der Brookings Institution, einem Washingtoner Think Tank. Das bedeute auch, dass sich Europa gegenüber Eingriffen, Angriffen, Interventionen, Sabotage und Propaganda wehren muss – nicht nur aus China und Russland, sondern leider auch aus Amerika. Insgesamt wollen zur Sicherheitskonferenz mehr als 60 Staats- und Regierungschefs nach München kommen.
    Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de
    Reparaturarbeiten am transatlantischen Verhältnis
    https://www.tagesschau.de/inland/muenchner-sicherheitskonferenz-erwartungen-100.html
    NATO startet Arktik-Mission zur Abschreckung und Verteidigung
    https://www.tagesschau.de/ausland/nato-arktis-mission-100.html
    Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien”
    https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html
    Podcast-Tipp: Synapsen über personalisierte Medizin
    https://1.ard.de/Synapsen- ein Wissenschaftspodcast von NDR Info


    Trumps XXL-Schlachtschiffe: militärisch sinnlos? (mit Manfred Nielson) Feb 10, 2026
    Show notes

    Donald Trump kündigte Ende 2025 eine massive Aufrüstung der US-Marine an: neue, gigantische Schlachtschiffe, eine eigene "Trump-Klasse" mit maximaler Feuerkraft. Er nennt sie die "goldene Flotte". Doch sind solche Stahlkolosse im Zeitalter von Drohnen und Hyperschallwaffen überhaupt noch zeitgemäß? In der aktuellen Folge spricht Stefan Niemann mit dem Admiral a.D. Manfred Nielson über Trumps Pläne und die Frage, wie eine Seemacht im 21. Jahrhundert aussehen sollte. Nielson ist der Meinung: "Moderne Einheiten müssen heute nicht über Größe überzeugen, sondern durch Technologie". Dabei geht es auch um den strategischen Wettbewerb mit China und um die Rolle der US-Navy in den kommenden Jahrzehnten. Ein historischer Rückblick zeigt, dass die Debatte über militärische Stärke nicht neu ist. Schon im US-Wahlkampf 2012 reagierte Barack Obama auf Kritik an der schrumpfenden amerikanischen Flotte mit dem Hinweis, dass moderne militärische Fähigkeiten nicht durch bloßes Zählen von Schiffen zu erfassen seien - ein Argument, das heute aktueller denn je erscheint.
    Zuvor blickt Kai Küstner wie gewohnt auf den russischen Krieg gegen die Ukraine. Nachdem die Ukraine im vergangenen Jahr mit der Produktion von Drohnen in Deutschland begonnen hatte, erwartet Präsident Selenskij nun eine erste Auslieferung bereits in den nächsten Tagen. Überhaupt verzahnen sich die Rüstungsindustrien der Ukraine und ihrer europäischen Partner zunehmend: Kyjiw vollzieht einen Strategiewechsel und will künftig Waffen exportieren. Außerdem geht es um den Test einer deutsch-britischen Hyperschallrakete und um die Frage, ob der anfangs so gepriesene ukrainischen Marschflugkörper “Flamingo" hinter den Erwartungen zurückblieb. Auch die Lage an den Fronten und die anhaltenden russischen Luftangriffe auf die ukrainische Energieinfrastruktur werden eingeordnet.
    Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de
    Interview mit Admiral a.D. Manfred Nielson
    https://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-412636.html
    Flamingo - erfüllt Erwartungen bislang nicht:
    https://kyivindependent.com/ukraine-strikes-russias-oreshnik-launch-site-in-kapustin-yar-with-flamingo-missiles-general-staff-says/
    https://www.tagesspiegel.de/internationales/da-stimmt-was-nicht-ist-der-gross-beworbene-ukrainische-marschflugkorper-flamingo-ein-flop-15207640.html
    Trump kündigt Bau neuer Kriegsschiffe an:
    https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/trump-kriegsschiffe-100.html
    Alle Folgen von "Streitkräfte und Strategien"
    https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html
    Podcast-Tipp: 15 Minuten. Der tagesschau-Podcast am Morgen
    https://www.ardaudiothek.de/sendung/urn:ard:show:b84b465ae5abcd64/


    Neues atomares Wettrüsten? (mit Fabian Hoffmann) Feb 06, 2026
    Show notes

    Der letzte Atomwaffen-Abrüstungsvertrag zwischen den USA und Russland ist ausgelaufen. Weder Russland noch die USA hätten jedoch ein Interesse an einem neuen Wettrüsten, so schätzt es Fabian Hoffmann im Podcast Streitkräfte und Strategien ein. Der Militärexperte an der Universität Oslo sieht im Gespräch mit Host Kai Küstner nach dem Aus des New-START-Vertrags für Europa keine neue Bedrohungslage. Schon jetzt könne Russland jedes Bevölkerungszentrum in Europa mit seinem Atomwaffenarsenal treffen, so Hoffmann. Weil beiden Ländern aber die finanziellen Mittel und industriellen Kapazitäten fehlen, werde sich vermutlich auch an der Zahl der Sprengköpfe zunächst nichts verändern, so die Einschätzung des Wissenschaftlers, der für das Oslo Nuclear Project forscht.
    Stefan Niemann bilanziert die zweite Gesprächsrunde in Abu Dhabi, wo die Delegationen beider Kriegsparteien spürbar bemüht sind, die Amerikaner bei Laune zu halten. Die Ukraine wolle den impulsiven Trump nicht provozieren, Russland suche, den US-Präsidenten als Hebel zu benutzen, um auf dem Verhandlungsweg zu erringen, was sich im Donbass bisher militärisch nicht erobern ließ. Einen Durchbruch hat Abu Dhabi nicht gebracht, aber einen größeren Gefangenenaustausch zwischen Kiew und Moskau. Weitere Themen dieser Folge sind Selenskyjs jüngste Äußerungen zur Zahl der ukrainischen Gefallenen und die erneute Unterstützung der russischen Streitkräfte durch nordkoreanische Soldaten, die von Russland aus die Ukraine angreifen.
    Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de
    Interview mit Militärexperte Fabian Hoffmann
    https://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-409560.html
    Neues atomares Wettrüsten nach Ende von New Start?
    https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/atomwaffenvertrag-new-start-endet-100.html
    Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien”
    https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html
    Podcast-Tipp: “Raus aus der Depression” mit Jonathan Hilbert
    https://1.ard.de/raus-aus-der-depression
    Podcast-Tipp: Der Sportschau Olympia Podcast
    https://1.ard.de/sportschau-olympia-podcast


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