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    Science & Medicine

    Radiologie up2date

    Herzlich willkommen bei Radiologie up2date, der radiologischen Fortbildungszeitschrift des Georg Thieme Verlags. Zu jeder Ausgabe von Radiologie up2date erscheint ein Podcast, der auf einem aktuellen Heftbeitrag basiert.

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    Copyright: © Georg Thieme Verlag KG

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    Latest Episodes:
    Staging und Therapiemonitoring maligner Lymphome Jun 01, 2014
    Show notes

    Dieser Beitrag erläutert auf der Basis aktueller Leitlinien und Veröffentlichungen die radiologischen Methoden zum Staging und zur Verlaufsbeurteilung maligner Lymphome. Die CT ist die diagnostische Grundlage, um pathologische Lymphknoten und Organmanifestationen von Hodgkin- und Non-Hodgkin-Lymphomen nachzuweisen. Die größenbasierte CT-Verlaufskontrolle der Lymphome nach Therapie leidet unter den oft nachweisbaren avitalen Residualbefunden. Die Positronenemissionstomografie (PET) kann beim Hodgkin-Lymphom zuverlässig einen Resttumor nach Chemotherapie nachweisen, beim Non-Hodgkin-Lymphom wird der exakte Stellenwert gegenwärtig in klinischen Studien bestimmt. Auswertungskriterien zur Verlaufsbeurteilung mit CT und PET werden vorgestellt und ihre Aussagekraft aufgrund von Metaanalysen bewertet. Leitlinienbasiert werden Empfehlungen zur Untersuchungsmethode und -frequenz in Staging, Verlaufskontrolle und Nachsorge ausgesprochen.


    Suszeptibilitätsgewichtete Bildgebung in der Neuroradiologie Mar 01, 2014
    Show notes

    Suszeptibilitätsgewichtete Bildgebung (SWI) ist eine Möglichkeit, hochaufgelöst und sensitiv geringe Magnetfeldinhomogenitäten nachzuweisen. Diagnostisch lässt sich dies besonders nutzen, um venöse Anomalien, Blutabbauprodukte und Verkalkungen zu visualisieren. Je nach Hersteller unterscheiden sich die kommerziellen SWI-Sequenzen in technischen Details, wobei die Ergebnisse vergleichbar scheinen. Dieser Artikel fasst die technischen Grundlagen der Sequenz zusammen und bietet einen Überblick über mögliche Anwendungsbereiche, wobei die zu beobachtenden Veränderungen von klinisch relevant bis experimentell/investigativ reichen. Bei gezielter Anwendung ist die SWI ein nützlicher Baustein im MRT-Repertoire und kann einen diagnostischen Zusatznutzen bringen, um zur richtigen Diagnose zu gelangen.


    Meniskus-Update Dec 01, 2013
    Show notes

    Die MRT ist aufgrund der erwiesenen Genauigkeit und Effizienz die Methode der Wahl, um Meniskuspathologien zu diagnostizieren. Sie liefert Informationen zur Größe, Lokalisation und Klassifikation von Meniskusverletzungen, die zusammen mit der Klinik des Patienten das therapeutische Vorgehen bestimmen. Um die MRT-Befunde richtig zu interpretieren, sind fundierte Kenntnisse der normalen Anatomie, anatomischer Varianten sowie der bildgebenden Kriterien erforderlich, die eine Differenzierung unterschiedlicher Risstypen, den Nachweis eines Meniskuswurzelrisses und einer meniskokapsulären Separation ermöglichen.


    Bildgebende Beurteilung des Therapieansprechens unter Chemotherapie Sep 01, 2013
    Show notes

    Die primär an der Tumorgröße orientierte RECIST- (Response Evaluation Criteria In Solid Tumors)-Klassifikation beinhaltet Tumorherde in Zielläsionen und Nicht-Zielläsionen (Target- und Non-Target-Läsionen). RECIST 1.1 kategorisiert die international anerkannten Kriterien zur radiologischen Beurteilung des Erfolgs onkologischer Therapien bei soliden Tumoren. Neben einer Mindestgröße sind gute und reproduzierbare Messbarkeit sowie eine adäquate Repräsentation der Gesamttumorlast Anforderungen an Target-Läsionen. Die Kategorie der Non-Target-Läsionen fasst alle weiteren Tumormanifestationen zusammen, die die Kriterien einer Target-Läsion nicht erfüllen. Sowohl Target- als auch Non-Target-Läsionen entscheiden im Verlauf über den Therapieerfolg. Dabei sollten Bildgebung und Krankheitsverlauf prinzipiell im Einklang stehen.Funktionelle bildgebende Parameter werden derzeit in der RECIST-Klassifikation nicht berücksichtigt. Daher ist zusätzlich die Kenntnis solcher spezieller Klassifikationen unerlässlich. Solche neuen Einteilungen tragen modernen onkologischen Therapieansätzen unter Berücksichtigung aktueller tumorbiologischer Erkenntnisse zunehmend Rechnung. Die Cheson-Klassifikation oder IWG (International Working Group NHL) wird bei Lymphomen angewandt und bezieht PET (Positronenemissionstomografie) und klinische Parameter mit ein. Choi und mRECIST gelten für gastrointestinale Stromatumoren (GIST) bzw. hepatotzelluläre Karzinome (HCC) und versuchen, die Tumorneoangiogenese bzw. Tumorvitalität mit zu erfassen. PERCIST zielt auf eine reine PET-Einteilung des Therapieansprechens bei soliden Tumoren. Eine erneute Modifikation von RECIST (1.1) unter Berücksichtigung funktioneller bzw. molekularer Bildgebung ist für die radiologisch-onkologische Zukunft wünschenswert.


    MRT des Kiefergelenks May 23, 2013
    Show notes

    In Abhängigkeit von der klinischen Symptomatik ist die MRT das Untersuchungsverfahren der Wahl zur Diagnostik degenerativer, entzündlicher und tumoröser Prozesse des Temporomandibulargelenks und ihrer Therapiekontrolle. Die Normalanatomie des Gelenks und optimierte MR-Protokolle werden genauso vorgestellt wie die häufigsten Krankheitsentitäten und der notwendige Untersuchungsablauf.


    Die CT-gesteuerte Lungenbiopsie: Indikation, Technik und Ergebnisse Mar 15, 2013
    Show notes

    Die CT-gesteuerte Punktion ist ein etabliertes und risikoarmes Verfahren zur Materialgewinnung mit hoher Erfolgsquote. Indikationen sind unklare Raumforderungen mit Frage nach Dignität und Entität und entzündliche Veränderungen zur Erregerbestimmung. Es wird zwischen der Aspirationsbiopsie zur Gewinnung von Flüssigkeiten oder Zellaspiraten und der Stanzbiopsie zur Entnahme von Gewebeverbänden für histologische Untersuchungen unterschieden. Eine sorgsame Planung und eine gute Vorbereitung des Patienten erleichtern die Punktion und mindern ihre Risiken. Dabei ist auf eine gute Blutgerinnung, eine ausreichende Lungenfunktion und einen sicheren Zugangsweg zur Läsion zu achten. Typische, meist harmlose Komplikationen sind ein Pneumothorax und eine pulmonale Hämorrhagie, selten sind Infektionen, Verschleppung von Tumorzellen und Luftembolien.


    MR-Neurografie – Bildgebung des peripheren Nervensystems Dec 04, 2012
    Show notes

    Die Magnetresonanzneurografie (MRN) ist ein nicht invasives Untersuchungsverfahren mittels hochauflösender Magnetresonanztomografie (MRT) zur präzisen Diagnostik von Pathologien des peripheren Nervensystems und deren zugrunde liegenden Ätiologien. Bereits jetzt wird die anatomische MRN auf breiter Basis zur Diagnostik einer Vielzahl von Erkrankungen des Nervensystems verwendet. Ebenso sind Verlaufskontrollen von Degenerations- und Regenerationsprozessen möglich. Dieser Artikel stellt neue, sowohl derzeit bereits verwendete als auch in Entwicklung stehende MRN-Technologien sowie deren klinische Anwendung und zukünftiges Potenzial als nicht invasive Methoden zur Abklärung von Störungen des peripheren Nervensystems vor.


    Bildgebung und Vorgehen bei präinvasiven Läsionen der Mamma Jun 12, 2012
    Show notes

    Präinvasive Läsionen der Brust umfassen ein Spektrum von biologisch und klinisch heterogenen, neoplastischen Läsionen mit einem sehr unterschiedlichen Progressionspotenzial zum invasiven Brustkrebs. In dieser Übersicht werden Definitionen, diagnostische Kriterien und klinische Schlussfolgerungen zu folgenden Entitäten vorgestellt: duktales Carcinoma in situ (DCIS), atypische duktale Hyperplasie (ADH), flache epitheliale Atypie (FEA), lobuläre Neoplasie (LN).


    Impingementsyndrom des Hüftgelenks Mar 17, 2012
    Show notes

    Die Diagnose eines femoroazetabulären Impingements (FAI) ist eine Kombination aus klinischem Befund und typischen bildgebend erfassten Veränderungen der knöchernen Morphologie des Hüftgelenks sowie Verletzungen des Labrums und des Gelenkknorpels. Konturveränderungen des Kopf-Hals-Übergangs des Femurs treten beim Cam-Impingement auf, während das Pincer-Impingement durch knöcherne Veränderungen des Azetabulums bedingt ist. Beide Formen des FAI zeigen durch rezidivierendes Anschlagen von Schenkelhals und Azetabulum bei forcierter Flexion und Innenrotation typische Muster der Labrum- und Knorpeldestruktion, die sowohl isoliert als auch kombiniert vorkommen können. Die fortschreitende Gelenkdestruktion wird als Ursache einer frühzeitig auftretenden Koxarthrose angesehen.


    Neurosarkoidose Dec 16, 2011
    Show notes

    Ist bei Patienten mit neurologischen Symptomen und „atypischen“ Kontrastmittelanreicherungen in der MRT eine systemische Sarkoidose bekannt, liegt die Verdachtsdiagnose einer Neurosarkoidose auf der Hand. Häufiger ist eine systemische Sarkoidose bei Neurosarkoidosepatienten jedoch nicht bekannt. Der Radiologe muss in diesen Fällen die Verdachtsdiagnose stellen, somit die Suche nach einer systemischen Sarkoidose initiieren und bei negativer Suche eine Hirn- oder Rückenmarkbiopsie vorschlagen. Voraussetzung hierfür ist die Kenntnis der bevorzugten bildmorphologischen Erscheinungsformen der Neurosarkoidose, die im folgenden Beitrag vermittelt werden.


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