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    Natural Sciences

    IQ – Wissenschaft und Forschung

    Wissenschaft und Technik geht uns alle an. IQ berichtet verlässlich, tief und kritisch über aktuelle Forschung aus Bereichen wie Technik, Astronomie, Medizin, Archäologie, Biologie, Natur.

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    Latest Episodes:
    Verräterische Pfeilspitzen | Archäologie-Spezial (1) Dec 29, 2025
    Show notes

    Der Klimawandel lässt die Gletscher schmelzen. Dabei fördert er unzählige Relikte aus vergangenen Jahrhunderten zutage. Spektakuläre Funde wie Ötzi sind selten, aber auch Pfeilspitzen, Kleidungsreste oder Kultfiguren erzählen viel über die Vergangenheit. Archäologen sind im Wettlauf mit der Zeit, um die Funde zu sichern. Ein Podcast von Sebastian Kirschner.

    Credits:
    Autor und Regie: Sebastian Kirschner
    Technik: Peter Riegel / mars13
    Redaktion: Miriam Stumpfe

    Im Interview:
    Romain Andenmatten, Archäologe, Projektleiter Gletscherarchäologie, Kantonales Amt für Archäologie, Sion
    Antoine Caminada Gletscherarchäologe, Kanton. Amt f Archäologie, Sion
    Tristan Allegro Gletscherarchäologe, Universität Lausanne
    Prof. Dr. Sylvian Fachard, Archäologe, Institut für Archäologie und Altertumswissenschaften, Universität Lausanne
    Philipp Baumann Archäologie-Student, Universität Zürich
    Anna Lydia Däscher Archäologie-Studentin, Universität Zürich
    Aris Baiardi Archäologie-Student, Universität Lausanne
    Dr. Caroline von Nicolai, Archäologin, Universität Leipzig
    Dr. Christian Later, Archäologe, Bayer. Landesamt für Denkmalpflege

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    Das IQ-Team sagt: Danke für eure Neugier! Dec 28, 2025
    Show notes

    Egal ob wir Bakterien auf dem Meeresboden zählen oder Spuren des Lebens auf dem Mars suchen - für euch graben wir uns jede Woche in neue Themen aus Naturwissenschaft und Technik. Aha-Erlebnisse inklusiv. Danke fürs Dabeisein!

    Host in dieser Folge ist Stefan Geier
    Redaktion: Sarah Bioly, Iska Schreglmann, Miriam Stumpfe

    Bei welchen Folgen hatten ihr Aha-Momente mit IQ? Welche Geschichten habt ihr weitererzählt? Das würden wir gerne wissen! Und freuen uns, von Euch zu hören: WhatsApp https://wa.me/491746744240 oder iq@br.de

    Zum Weiterhören: Das sind die Folgen zu einigen unserer Aha-Momente

    Wunderreptil Mirasaura - So entschlüsseln Saurier-Forscher alte Fossilien
    https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:3572686674b8a1fc/

    Achtung Zecken! - Neue Krankheitserreger drohen durch Blutsauger
    https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:993af129d4dbe633/

    Der Meeresboden - Mikroorganismen am Grund des Ozeans
    https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:fd82f6774fe2134c/

    Die Geminiden sind da - So seht Ihr den schönsten Sternschnuppen-Regen
    https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:1e4ea016550e4bd6/

    Chemikalien im Blut – So werden wir sie los
    https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:077f3e99f7c81aa5/

    Meeresschnecke futsch – So what? Warum jede Art zählt
    https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:29826af7c9f9cded/

    Vertrauen in die Blackbox - Wie erklärbar muss Künstliche Intelligenz sein?
    https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:033466c083218173/

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    False-Memory-Forschung - So fälscht unser Gehirn Erinnerungen Dec 26, 2025
    Show notes

    Erinnerungen wirken auf uns selbst oft glasklar und wie eine Bestätigung, dass ein Ereignis genau so, und nicht anders stattgefunden hat. Doch:Das Gehirn setzt Erinnerungen immer wieder neu zusammen. Wie sehr können wir uns auf ihren Wahrheitsgehalt verlassen? Ein Podcast von Daniela Remus

    Credits:
    Autorin/Sprecherin: Daniela Remus
    Redaktion: Yvonne Maier

    Unsere GesprächspartnerInnen:
    Prof. Aileen Oeberst, Sozialpsychologin, Universität Potsdam
    https://www.uni-potsdam.de/de/sozialpsychologie/unser-team/aileen-oeberst
    Prof. Rüdiger Pohl, Psychologe, Universität Mannheim
    https://www.ruediger-pohl.de/
    Prof. Stefan Röpke, Psychiater, Charité Berlin
    https://www.oberbergkliniken.de/unser-team/prof-dr-med-stefan-roepke
    https://psychiatrie.charite.de/metas/person/person/address_detail/prof_dr_med_stefan_roepke
    Dr. Jonas Schemmel, Aussagepsychologe, Psychologische Hochschule, Berlin
    https://www.aussagepsychologie-berlin.de/partner/dipl-psych-jonas-schemmel/
    Dr. Tobias Sommer, Neurowissenschaftler, UKE, HH
    https://www.uke.de/allgemein/arztprofile-und-wissenschaftlerprofile/wissenschaftlerprofilseite_tobias_sommer-blöchl.html
    https://www.uke.de/kliniken-institute/institute/systemische-neurowissenschaften/forschung/arbeitsgruppen/memory-and-decision-making.html

    Zum Weiterhören:
    Mind-Reading - Können Maschinen Gedanken lesen? | ARD Audiothek
    https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:ce9af810060aa72c/

    Zum Weiterlesen:
    Forschung von Prof. Aileen Oeberst, Universität Potsdam
    https://www.pnas.org/doi/10.1073/pnas.2026447118

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    Rückblick 2025 - IQ-Geschichten, die Mut machen (Teil 2) Dec 25, 2025
    Show notes

    Abnehmspritzen, Quantencomputer, Pilzelektronik, Mondflüge, Kernfusion oder KI-Stimmen - über 200 Folgen IQ haben wir gemacht. Viele zeigen: Forschung kann die Welt verändern. Ein paar Folgen, die Mut machen fürs kommende Jahr, fassen wir nochmal zusammen

    In dieser Folge erfahrt ihr, wie Corona- und Schwangerschaftstests in Zukunft ohne Tierversuche funktionieren können, wie eine Spritze das Gedankenkarussell im Kopf stoppt und warum Astronaut Alexander Gerst die Idee einer Mondmission elektrisiert.
    Host in dieser Folge ist Stefan Geier
    AutorInnen: Hellmuth Nordwig, Doris Tromballa, Franziska Konitzer
    Redaktion: Miriam Stumpfe
    Produktion: Markus Mähner
    Tipps zum Weiterhören:
    Tiere als Blutfabriken - Geht's auch anders?
    https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:dfe10938bb01341e/
    Food Noise - Wenn eine Spritze das quälende Gedankenkarussell stoppt
    https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:9cf6e04fbf04ebf8/
    Alexander Gerst, wann fliegen Sie zum Mond?
    https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:0719e8e85dc7727c/
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    Rückblick 2025 - IQ-Geschichten, die Mut machen (Teil 1) Dec 24, 2025
    Show notes

    Abnehmspritzen, Quantencomputer, Pilzelektronik, Mondflüge, Kernfusion oder KI-Stimmen - über 200 Folgen IQ haben wir gemacht. Viele zeigen: Forschung kann die Welt verändern. Ein paar Folgen, die Mut machen fürs kommende Jahr, fassen wir nochmal zusammen

    In dieser Folge erfahrt ihr, wie Deutschland bis 2045 klimaneutral werden kann, wie ein Chip im Auge gegen Erblinden helfen soll und warum Psychiater sich vom Wirkstoff der Magic Mushrooms echte Hilfe für Depressionspatienten erhoffen.
    Host in dieser Folge ist Stefan Geier
    AutorInnen: Jenny von Sperber, Hellmuth Nordwig, Birgit Magiera
    Redaktion: Miriam Stumpfe
    Produktion: Markus Mähner
    Tipps zum Weiterhören:
    Klimaneutral 2045 - So weit sind wir
    https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:fbc83c03a9603547/
    Chip im Auge - Hilft er im Kampf gegen Makula-Degeneration?
    https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:ee2d6a6568fb5e15/
    Psilocybin gegen Depression - Heilung dank Magic Mushrooms?
    https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:42629d63607162d6/
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    Ho Ho Aaaaargh?! So gefährlich ist Weihnachten Dec 22, 2025
    Show notes

    Wie schafft es der Weihnachtsmann, alle Geschenke rechtzeitig zu liefern, ohne in Flammen aufzugehen? Mit wie vielen Rentieren? Wie kommt der rundliche Santa dank Relativitätstheorie durch schmale Kamine? Und wie löst Quantenphysik sein Zeitproblem?

    In diesem (nicht ganz ernst gemeinten) Podcast nehmen wir die gravierenden Herausforderungen von Santa Claus unter die Lupe – natürlich mit ernstzunehmender Physik! Und danach klären wir, warum Zimt, Vanille, Kerzenlicht und Weihnachtslieder uns so sehr verzaubern.
    Host in dieser Folge ist Stefan Geier
    Autorin: Susi Weichselbaumer
    Redaktion: Miriam Stumpfe, Florian Falzeder
    Produktion: Markus Mähner, Susi Weichselbaumer, Christian Granzin
    Buchtipps:
    Metin Zolan: Stille Nacht, eilige Nacht - Mit der (Quanten-)Physik dem Weihnachtsmann hinterher
    https://www.piper.de/buecher/stille-nacht-eilige-nacht-isbn-978-3-492-07428-5
    Tipps zum Weiterlesen:

    Mehr zu den Problemen des Weihnachtsmanns mit der Relativitätstheorie lest Ihr hier:
    https://news-archive.exeter.ac.uk/disciplines/geography/2016/articles/title_558233_en.html

    Wie es der Weihnachtsmann schafft in nur einer Nacht so viele Geschenke zu liefern, erfahrt Ihr hier:
    https://www.tcd.ie/news_events/articles/how-does-santa-deliver-billions-of-gifts-in-one-night-quantum-physics-of-course/
    Und welchen technischen Errungenschaften er sich dabei bedient, wird hier verraten:
    https://news.ncsu.edu/2011/12/wmssilverbergsanta2011/
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    KI-Stimmen - So täuschend echt sind sie Dec 19, 2025
    Show notes

    Menschliche Stimmen lassen sich inzwischen auf Knopfdruck klonen, in wenigen Sekunden nach Wunsch synthetisch "designen". Diese "KI-Stimmen" eröffnen ungeahnte Möglichkeiten: für KI-Assistenten, in der Medienproduktion, um Filme zu synchroniseren usw. Doch wie transparent ist ihr Einsatz? Und welche rechtlichen und ethischen Fragen wirft diese Entwicklung auf? Ein Podcast von Martin Schramm.

    Credits:
    Autor/Sprecher/Regie: Martin Schramm
    Sprecherin: Julia Fischer
    Technik: Leon Schiefer, m-sound
    Redaktion: Yvonne Maier

    Unsere GesprächspartnerInnen:
    Dr. Tim Polzehl, Forschungsbereich Speech and Language Technology, DFKI, Berlin
    https://www.tu.berlin/qu/ueber-uns/team-personen/gast-wissenschaftler-partner/dr-tim-polzehl

    Univ.-Prof. Dr.-Ing. Malte Kob, Stimmforscher, Universität Wien
    https://www.mdw.ac.at/instas/lehrende/kob/

    Dr. Maria Pawelec, Bereich Deepfakes und Desinformation, Internationales Zentrum für Ethik in den Wissenschaften, Universität Tübingen
    https://uni-tuebingen.de/forschung/zentren-und-institute/internationales-zentrum-fuer-ethik-in-den-wissenschaften/team/maria-pawelec/

    Prof. Stefan Sporn, Gründer AIL Audio Innovation, Köln
    https://audioinnovationlab.com/

    Dr. Philip Meier, Medienökonom, Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft, Berlin
    https://www.hiig.de/philip-meier/

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    Wer ist Monogamie Weltmeister? Menschen landen auf Platz ... Dec 18, 2025
    Show notes

    Wie monogam sind wir Menschen - im Vergleich zu anderen Säugetieren? Ein Forscherteam hat diese Frage anhand von Halb- und Vollgeschwistern untersucht. Ergebnis: Menschen landen im Ranking zwischen Weißhandgibbon und Biber. Wer Monogamie Weltmeister ist? Das erzählen wir in dieser Podcast Folge.

    Host in dieser Folge ist Stefan Geier
    Autor Johannes Roßteuscher
    Redaktion: Martin Schramm

    Link zur Originalstudie: Human monogamy in mammalian context
    https://royalsocietypublishing.org/rspb/article/292/2060/20252163/363965/Human-monogamy-in-mammalian-context

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    IQ verpasst? Hier könnt Ihr die letzten Folgen hören: https://1.ard.de/IQWissenschaft

    Transkript
    Bei der Liebe da denken ja viele erstmal an innige Zweisamkeit für den Rest des Lebens mit nur einem Partner, einer Partnerin monogam leben. Aber wenn wir ehrlich sind, es gibt halt leider auch die andere Seite in Beziehungen, Unzufriedenheit, Streit, Fremdgehen, Trennung. Hallo Stefan Geier aus dem IQ Team hier und in dieser Folge, das schauen wir heute mal auf die Monogamie und die Frage.
    Wie monogam es der Mensch eigentlich.
    Deutlich, wenn man ihn mal vergleicht mit anderen Säugetierarten.
    Iq, Wissenschaft und Forschung.
    Recherchiert hat diese Geschichte Johannes Roßteuscher aus dem IQ Team. Johannes Servus. Servus, das ist ja eine, ja eine sehr alte Frage. Ist der Mensch eigentlich monogam? Kann man die Frage jetzt schon abschließend beantworten.
    Wird man nie abschließend beantworten können, aber in dieser Studie, da kommt er als ja überraschend monogam rüber, da muss ich sagen, der Mensch, das hat mich schon überrascht, wir sind im Vergleich zu, wie du gesagt hast, anderen Säugetierarten ziemlich.
    Monogam gehören zu einer sehr kleinen Minderheit der eher monogamen Arten.
    Und zwar sind wir zu 66% monogam.
    OK, also 66% monogam. Was heißt das 66? Das klingt für mich jetzt eben eigentlich eher so n bisschen nicht monogam.
    Na ja, vergleiche es mal mit den anderen, hab ich hier. Erklär erstmal wie du die Zahl herkommt, die haben etwas über 100 Gesellschaften untersucht und rausgefunden, dass da genetisch gesehen beim menschlichen Nachwuchs.
    66% Vollgeschwister sind OK, also 2 Drittel haben die gleichen Eltern und 34%, also ein gutes Drittel haben verschiedene Eltern, also sind Halbgeschwister, das heißt also bei uns in der Menschheitsgeschichte, in der relativ kurzen, die, die untersucht haben, ist die Wahrscheinlichkeit, dass 2 zusammenbleiben beim Kinderzeugen 2 Drittel.
    OK, also noch mal für mich. Also die Forscher haben sich angeschaut, wie häufig ist es, dass Geschwister dieselben Eltern haben und wenn das der Fall war, was so der.
    Beweis für Monogamie und wenn nicht, dann eben nicht. Das waren beim Menschen 66%, ja, klingt gar nicht so monogam.
    Ja, aber jetzt warte, bis du die Zahlen von unseren Verwandten hörst. OK, ich sag jetzt aber noch was dazu. Das heißt ja nicht, dass.
    Bei den 34% immer jemand fremdgegangen sein.
    Muss. Kann es sein, dass jemand aus einer anderen Partnerschaft schon ein.
    Kind hat die berühmte serielle Monogamie zum Beispiel oder 2 waren immer zusammen, einer ist fremdgegangen, aber sie hat keinen Nachwuchs, hervorgegangen draus.
    Der anderen 100% Monogamie, ohne dass er immer treu war.
    Und es spielte wahrscheinlich auch ne Rolle. Johannes könnte mir vorstellen, in welcher Gesellschaft ich das untersuche, weil die Kulturen sind ja auch unterschiedlich.
    Da komm ich gleich drauf. Ich glaub, das ist auch vielleicht eine Schwäche der Studie, aber noch mal den Vergleich zu den Tieren, weil der ist einfach besonders interessant, wenn man zum Beispiel zu unseren nächsten Verwandten schaut, Schimpansen und Gorillas. Schätz mal, wie ist da die Treuequote so ungefähr?
    Schwer. Ich könnte mir vorstellen, ein bisschen weniger als bei uns, also weniger als.
    66% definitiv bei den Schimpansen, 4, bei den Gorillas 6% 4. Ja, die Leben ganz anders, die Leben in großen Gruppen, aber wie man ja auch immer bei Videos sieht sehr unmonogramm.
    Die sympathischen Delfine, die Großen Tümmler auch 4% Orcas, 3% absolutes Schlusslicht, das Säu scharf, das ist ein verwildertes Hausschaf, das in Schottland auf der gleichnamigen Insel lebt. Da ist diese Rate.
    Unter einem Prozent also da gibt es eigentlich nur Halbgeschwister.
    OK, also das Ding auf jeden Fall die Monogamie, die absolute Ausnahme, aber Säugetiere, die haben ja vielleicht auch nen anderen Antrieb die Gene weiterzugeben, da geht es ja oft darum, das Überleben gibt es auch welche Säugetiere, wenn wir nach oben schauen im Ranking, die treuer sind als wir.
    Durchaus, wir sind ja auf Platz 7 von 34 untersuchten Arten in dem Fall.
    Da war aber nur ein Affe dabei, der Schnurrbart tamarin recht kleiner schwarzer Affe aus dem Amazonasbecken, der ist treuer als wir, da ist die Vollgeschwisterquote 78%, aber zum Beispiel der äthiopische Wolf 77%, der afrikanische Wildhund.
    85% ist.
    Es schon. Der Weltmeister, der.
    Amerikanische Wind jetzt, das klingt schon so, aber es gibt in dieser Studie einen Weltmeister, das ist die kalifornische Maus mit Achtung 100, also kalifornische Mäuse bringen 100%.
    Vollgeschwister hervor. Also so wird das ja errechnet, wie viele der untersuchten Individuen genetisch sind, Halbgeschwister und Vollgeschwister und bei dieser Maus Kalifornien dirmaus.
    100%.
    Noch mal tiefer reingefragt Johannes, Schimpansen, Gorillas, hast du gesagt, da ist die Monogamie eher die Ausnahme. Woran kann es dann liegen, dass wir sind ja doch irgendwie unsere Vorfahren, dass wir Menschen, also nicht wir beide, sondern wir Menschen.
    Doch eher zu den Treuen gehören und viele Affenarten so untreu sind, hat das dann kulturelle Gründe? Also.
    Diese Studie hat gesellschaftliche oder kulturelle Gründe oder Einflüsse nicht untersucht. Von der Uni Cambridge, was jetzt der Studienautor sagt.
    Wenn sich irgendwo besonders kooperative Partner oder Gesellschaften entwickelt haben, ist dem oft eine Zunahme in monogamen Verhältnissen vorausgegangen.
    Also Monogamie führt offenbar zu mehr Kooperation, ist häufig gut für die Art, natürlich auch nicht immer. Aber ich muss da ein bisschen ausholen und auch sagen, warum ich vorher gesagt hab, das hat mich überrascht, weil es gibt viele andere Studien, und die kommen eigentlich immer zu dem gleichen Schluss in der langen Menschheitsgeschichte waren wir zu 85% polygam o.
    K aber das steht im Widerspruch. Das heißt, diese reinen statistische Betrachtung, die ist vielleicht gar nicht so aussagekräftig oder sogar falsch.
    Falsch, nicht. Ich spekulier jetzt mal, dass die Ergebnisse, dass meine Spekulation das sind nur genetische Untersuchungen, zwar aus 100 Gesellschaften 104, ganz genau aber die ältesten waren neusteinzeitlich.
    3 neue steinzeitliche waren da dabei und viele sagen ja, dass mit der Sesshaftwerdung des Menschen, also ungefähr in der Zeit oder sogar schon früher, die Monogamie zunimmt. Also von diesen anderen Studien, dass man früher, als der Mensch wirklich noch nomadisch gelebt hat und in anderen Verbünden.
    Viel mehr Polygamie üblich war vereinfacht gesagt einfach in größeren zusammenlebenden Gruppen. Da führt nämlich die Monogamie zu mehr Frieden, weil.
    Weniger andauernde Konkurrenz, große Gruppe man muss nicht ständig quasi mit einem anderen Achtzehnjährigen um die gleiche Frau prügeln.
    Also weniger Stress, ne.
    Weniger Stress, weniger tödliche Duelle, mehr Zeit für die Brutpflege, für die Nahrungsbeschaffung. Wenn man das alles wegfällt, hat man dafür ja mehr Zeit, was ja auch was bringt für die Art im Gegensatz dazu, dass er eigentlich die genetische Durchmischung erwünscht ist. Deswegen gibt es ja die sexuelle Fortpflanzung überhaupt, dass wir uns genetisch durchmischen, aber offenbar ist in vielen Gesellschaften das andere Modell dann doch.
    Erfolgreicher nicht nur in Gesellschaften, auch bei vielen Tieren, weil dann die Brutpflege so gut funktioniert. Wenn beide Partner sicher sind, dass der andere nicht fremdgegangen ist, also dass jeder seine Gene aufzieht. Aber es hat in der Menschheitsgeschichte eben viele, viele Gesellschaften gegeben, wo es nicht so war, vor allem die Polygonie war erlaubt, also mehrere Frauen zu haben, und das hat einen ganz entscheidenden Nachteil.
    Das einflussreichste Männchen, der Häuptlingssohn, später dann der reiche Erbe oder reiche Erfinder.
    Einer oder der Tech Milliardär Tech Milliardär hat mehr Zugriff auf die Frauen, weil für die Frau rentiert sich das auch. Die sagt lieber die Drittlieblingsfrau des Königs als die einzige Frau vom Schweinehirten, weil im Königspalast.
    Ist die Wahrscheinlichkeit, dass meine Kinder überleben, viel größer, auch wenn ich nur die Drittfrau bin. Und das ist natürlich vielleicht biologisch ein gewisser Vorteil, aber für die Gesellschaft sehr schlecht, weil so viele Männer auf der Strecke bleiben, die sich gar nicht fortpflanzen.
    Und die neigen dann natürlich zu ja. Unzufriedenheit, Depression, Aggression, Revolution. Also offenbar hat sich da in diesen immer größer werdenden enger zusammenlebenden Gesellschaften des herausgebildet, dass sich einfach die Einehe.
    Durchgesetzt hat auch, sagen jedenfalls die Anthropologen, also jetzt nicht unser Forscher von Bridge, sondern die führenden Anthropologen, die das so im Gesamtzusammenhang anschauen, dass sich immer mehr die eine durchgesetzt hat, auch sehr stark vorangetrieben von der katholischen Kirche.
    Die auch damit die macht großer Clans, wo sich dann viele untereinander verpaart haben. Riesige Familienverbünde, wo viel erlaubt war, alles erlaubt war, dadurch gebrochen hat, mehr Gerechtigkeit auf der einen Seite, aber auch weniger macht für diese Clans und eben diese Einehe, die sich dann kulturell, philosophisch, religiös bei uns ja bis heute ziemlich durchgesetzt hat.
    Zum Schluss Johannes noch mal zurück zur Studie und.
    34 Säugetierarten waren es, glaube ich, die untersucht worden sind.
    Und du hast gesagt, wir sind auf.
    Platz 7. Wir stehen genau zwischen dem Biber und dem Weißhandgeboren. Wir sind also keine treue Weltmeister, aber wir sind schon extrem weit entfernt von von diesem Schaf, dem diesem Säuschaf da auf der Säulinsel und auch den.
    Unseren engen Verwandten, Gorillas und Schimpansen, auch weit entfernt von den netten Delfinen. Das sieht auch der Autor von unserer Studie so, Marc Dibbel in der B.
    BC Unplugged.
    Also er selbst ist gerade im Erziehungsurlaub deswegen.
    Nur ein Interview für die BBC aber er selbst sagt, er, ist viel näher bei dieser kalifornischen 100% Maus als beim Gorilla.
    Ein neuer Blick auf die Monogamie mit auf jeden Fall viel Statistik und ich merk mir, wir stehen bei der Monogamie zwischen Gibbon und Biber. Weißhand Gibbon. und Weltmeister im Treusein ein Leben mit einem Partner, einer Partnerin ist die kalifornische Maus jetzt gleich mal nachschauen, wie die aussieht. Vielen dank Johannes, für diese Geschichte.


    Krieg im All - Der Weltraum wird zum Machtfaktor Dec 17, 2025
    Show notes

    Auf der Erde werden Kriege inzwischen anders geführt als früher. Drohnen, autonome Systeme, Roboter - für all diese Technologien rückt der Weltraum zunehmend in den Fokus. Insbesondere Satelliten sind Teil einer globalen, digitalen Infrastruktur.

    Wir fragen in diesem Podcast: Wie friedlich geht es dort oben noch zu? Entscheiden sich Kriege künftig auch im All? Wie muss sich Europa aufstellen - und wie gut ist Deutschland vorbereitet?
    Host in dieser Folge ist Birgit Magiera
    Autor: Stefan Geier, Wissenschaftsjournalist
    Redaktion: Martin Schramm
    Produktion: Markus Mähner
    Tipps zum Weiterhören:
    Weniger Schrott im All - Kommt die europäische Recycling-Rakete?
    Rätsel um den Mond gelöst? - So ist er aus Theia entstanden
    Abwehr von Drohnen - Deshalb muss sich Deutschland wappnen
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    Transkript des Podcast:

    Weltraum, Raumfahrt wenn wir hier im IQ Team folgen übers Universum machen, dann geht es ja meistens ums Staunen, um Entdeckungen diesmal nicht. Diesmal geht es um knallharte Macht und um geostrategische Interessen, denn zumindest im erdnahen Weltraum, da tobt, kann man schon so sagen, jetzt schon eine Art Krieg, zumindest ist das all schon lang nicht mehr friedlich.
    Weil Kriege auf der Erde heute anders geführt werden als früher. Und inzwischen hat auch Deutschland, hat Europa gemerkt, dass da mehr passieren muss, wenn man nicht abgehängt werden will.
    Wie umkämpft ist der Weltraum tatsächlich? Und wenn Kriege künftig wirklich da oben entschieden werden, wie gut ist Europa vorbereitet? EQ?
    Wissenschaft und Forschung.
    Hallo, ich bin Birgit Magira und Stefan Geier ist da der Mann, der sich im Weltraum fast so gut auskennt wie in seiner eigenen Wohnung, oder?
    Ja, ich tue, was ich kann. Ja, aber ich find auch zu Hause manchmal Sachen nicht.
    Du hast gerade erst ne aktuelle Folge über den Mond und seine Entstehung und was man da Neues rausgefunden.
    Hat, da waren wir noch bei der Faszination.
    Ja genau, faszinierend hier. Jetzt reden wir über Krieg im All, ganz ehrlich, das erste Bild in meinem Kopf ist so der Todesstern von.
    Star Wars aber das ist natürlich.
    Quatsch. Ja, tatsächlich geht es nicht um Raumschiffe, die rumfliegen und aufeinander schießen. Es geht allgemein um alle militärischen Aktivitäten, die wir im Weltraum oder zumindest mit Hilfe des Weltraums machen können, da gehört viel dazu, machen wir es ganz konkret.
    In einem Kriegsfall. Ja, ich will eine Einheit, die an der Front kämpft, mitteilen, was sie machen soll. Dann brauch ich erstmal selber n lagerbild ich muss ja wissen, was ist da überhaupt los, wo sind die, wo ist der Feind, dazu brauch ich Satelliten die Bilder machen oder ich muss einen Radar nutzen und schauen wie ist das Gelände, weil es ist ja wichtig, ja ist dann Berg ist dann Fluss und so weiter dann will ich meine Informationen übermitteln brauche ich n kommunikationssatellit das soll der Feind aber natürlich nicht mitkriegen, ich muss es verschlüsselt machen, dann brauch ich Bodenstationen damit das Signal auch.
    Rumkommt. Die Leute dort müssen navigieren können, weil die müssen ja wissen, wo sie überhaupt hin müssen oder wo sie einen Roboter hinsteuern. Ich muss Raketen verfolgen, die vielleicht auf mich geschossen werden und so weiter und an jeder Stelle dieser Kette, die ich jetzt gerade gesagt hab, kann natürlich.
    Sich auch die Gegenseite versuchen zu stören, abzuhören oder zu zerstören, weil das Gefechtsfeld, könnte man es insgesamt nennen, dass es eben nun mal nicht mehr nur am Boden, sondern auch im All, und das ist nicht nur für uns gläsern, sondern auch für die anderen.
    Also zum Beispiel das Ziel, Satelliten zum Beispiel.
    Satelliten zum Beispiel. Abschießen geht es schon.
    Geht man, kann Raketen ins All schießen, die muss starten, fliegt ins All, zerstört den Satelliten. Hat Russland schon mal gemacht, oder ich kann natürlich auch was anderes machen, ich kann mich.
    Ich mit meinem Satelliten einem anderen annähern und den Rahmen kaputt machen. Es geht aber natürlich auch viel subtiler. Jaming nennt sich das, also die Kommunikation zum Satellitenstören, damit der eben nicht mehr das macht, was derjenige, dem er gehört.
    Möchte oder ich kann ihn mit Laserlicht von der Erde ausblenden. Das sind nur n paar Beispiele. Also all diese technischen Komponenten, die gehören zu einer inzwischen sehr, sehr großen Infrastruktur im All.
    Und diese Infrastruktur im all, die gibt es ja eigentlich schon länger. Aber was genau hat sich in letzter Zeit da verändert, dass die jetzt so eine besondere Bedeutung hat? Na?
    Ja, wir sehen es an den aktuellen Kriegen in der Ukraine, Israel, jetzt teilweise sogar Venezuela, wo?
    Angebliche Drogenboote abgeschossen werden. Von Drohnen hat auch alles mit Weltall zu tun, was sich vor allem geändert hat, ist, dass wir immer deutlicher merken, Krieg ohne Weltraumunterstützung geht gar nicht mehr, also oder schauen wir in die Ukraine Drohnen.
    Raketen, die brauchen Informationen von Satelliten oder auch wenn man es n bisschen größer zieht, die ganze geopolitische Lage. Die USA wenden sich an der ein oder anderen Stelle ab, wir sehen viele Krisen weltweit und man sieht halt.
    Wenn man global mitspielen will, ja. Das heißt, er kann ja heißen, ich will mich schützen, dazu muss ich abschrecken, da muss ich bestimmte Kapazitäten haben, dann brauch ich Zugriff auf diese Infrastruktur und die Rahmenbedingungen, wer hat die, die ändern sich halt.
    Und was passieren kann, wenn ein Teil dieser Infrastruktur ausfällt, das zeigen noch mal konkret diese Beispiele.
    Die Ukraine nutzt im Krieg gegen Russland hochauflösende Bilder westlicher Partner, insbesondere der USA. Nur damit lassen sich russische Truppenbewegungen erkennen, Ziele identifizieren und Evakuierungen planen.
    Im März 2025 setzt die US Regierung vorübergehend die Lieferung dieser satellitengestützten Geheimdienstinformationen aus. Die Folge die Ukraine verliert einen entscheidenden Teil ihres Lagebilds. Die Augen im All.
    Sind blind.
    Ohne Satellitenaufklärung muss das Militär Entscheidungen im Blindflugtreffen all das geschieht Berichten zufolge, um die ukrainische Regierung unter Druck zu setzen, Verhandlungen aufzunehmen.
    Zwischen Januar und März 2024 melden Piloten Tausende von GPS Störungen über der südöstlichen Ostsee, insbesondere über Polen und Litauen.
    Experten vermuten einen russischen Störsender aus der Region Kaliningrad. Die Störungen werden als ernste Bedrohung für die zivile Navigation eingestuft, für Flugzeuge, Schiffe und Logistik.
    Ende 2023 Finnland meldet massive Störungen im Navigationssystem GPS, vor allem Flugzeuge und Hubschrauber in der Nähe der russischen Grenze sind betroffen.
    Die Störungen sind so stark, dass sie die Navigation von zivilen Rettungsdiensten beeinträchtigen.
    2021 Russland zerstört einen eigenen, nicht mehr aktiven Spionagesatelliten mit einer Rakete. Der sogenannte ASAT Test erzeugt über 1500 Trümmerteile im All.
    Man kann sie bis heute zwar verfolgen, aber immer wieder gefährdet solcher Weltraumschrott die Raumstation ISS und andere Satelliten.
    Und wenn wir jetzt noch mal hinschauen, Stefan, was genau hat Europa selber, hätten wir schon Alternativen, wenn jetzt es schon passiert? Irgendein Tech Milliardär sagt also mein Satellitennetzwerk, das kriegst du jetzt nicht mehr.
    Wir haben Alternativen bei bestimmten Sachen, Navigation zum Beispiel, wenn man eigenes Navigationsnetzwerk, Galileo, Alternative zu GPS, moderner und übrigens auch genauer funktioniert. Auch beim Breitband, Internet. Also das wäre sozusagen diese Frage.
    Haben wir irgendeine Alternative zu starlink? Zu diesem riesen Netzwerk von Space X von Elon Musk, das inzwischen um die 9000 Satelliten um die Erde verletzen hat? Und es gibt auch noch andere Konkurrenten, Blue Origin, die gerade was aufbauen, da sind wir eher abgehängt.
    Europa hat eine Alternative, zum Beispiel One Web, aber das ist n bisschen anders ausgerichtet, da gibt es große Einschränkungen, das ist nicht überall verfügbar, weil ich bestimmte Bodenstationen hab, das ist noch nicht so, wie es sein soll, und der Plan ist jetzt.
    Dass die ESA die Europäische Weltraumorganisation, ein eigenes breitbandinternet Netzwerk entwickelt, eine sogenannte Konstellation. Iris 2 heißt die, die soll dann sicher sein für zivile Nutzung für dich und mich können wir.
    Mit dem Handy nutzen aber auch Militär können die Nutzen, ist aber noch nicht fertig und dauert noch n paar Jahre.
    Und nur Satelliten reicht auch nicht. Es braucht ja auch Raketen, um diese Satelliten dann hochzuschießen.
    Habt ihr ja vor kurzem eine schöne Folge gemacht.
    Ja, verlinke ich in den Shownotes. Jan Kerkoff hat mir das genau erklärt. Diese, die wieder senkrecht landen können oder auch waagrecht funktioniert.
    Beides, wenn man sie erst mal.
    Entwickelt hat. Genau da haben wir nämlich gesehen, wir hinken ziemlich hinterher, also wenn man es mit einem 100 Meter Lauf vergleichen, da sind wir, na ja, wir sind eigentlich noch am Startblock, jetzt kann man sagen, Google, wir haben da eine Rakete, Ariane 6 stimmt, die fliegt jetzt inzwischen auch und.
    Und manche sagen aber schon, na ja, auf der einen Seite ist sie schon wieder veraltet, die kann nämlich nicht zum Großteil wieder landen. Und die Ariane, die fliegt, na ja, 567 mal im Jahr und wir sprechen jetzt hier über n Kriegsfall über n Krisenfall, da muss es sehr schnell gehen, mein Satellit ist kaputt gegangen.
    Der ist abgeschossen worden, der ist gestört worden und ich muss sehr schnell einen wieder hochbringen und da sind wir blank. Also da sind wir völlig abhängig von anderen. Deswegen setzt die ESA jetzt auch mit viel Geld auf sogenannte Micro Launcher, also kleine Raketen.
    Die das eben können sollen. Da haben wir ja auch mehrere Firmen in Deutschland, die brauchen noch eine, ist mal gestartet, da gab es ja gleich die Kritik, ja, die funktionierte nicht, weil sie nach n paar Sekunden wieder abgestürzt ist. Aber da muss man ganz ehrlich sagen, das ist normal. Komplexe Technik, Space X hat auch.
    Ungefähr 15 Jahre gebraucht um mal ne Rakete zu starten, dann wieder zu landen. Da brauchen wir Geduld. Aber auch hier muss man sagen, wir sind immer noch auf andere angewiesen.
    Und diese Abhängigkeit von anderen, die wurmt ganz gewaltig in Europa. Das sieht man daran, dass die.
    Staaten einen regelrechten Run auf den Orbit gestartet haben.
    Zumindest hat man den Eindruck, dass dieser Riese Europa langsam aufwacht, was auch das militärische Engagement betrifft oder die militärische Planung. Zusammenarbeit auch mit der eigentlich ja nur zivilen Weltraumorganisation ESA viele Milliarden sind bereitgestellt worden vom deutschen Verteidigungsministerium zum Beispiel nur fürs Weltall, und man sieht es ja an der Anzahl der Konferenzen, die momentan unterwegs sind, in der Industrie, in Politik, Wissenschaft sowieso.
    Du ja überall hin und es sind deutlich mehr.
    Geworden überall. Aber ich versuch zumindest am Laufenden zu bleiben. Und ja, der Fokus ist einfach auf dem All, bei Sicherheit, nicht nur Militär, Verteidigung, sondern auch einfach immer diese Frage, wie abhängig sind wir, wie verletzlich sind wir im All als Deutschland.
    Als Europa, weil das ist eben der Unterschied im All. Man muss halt alles global sehen, ne, und da merkt man ja, der Riese wacht auf, hab ich gesagt oder wie es einer der Vorstände vom Deutschen Zentrum für Luft und Raumfahrt in einem Hintergrundgespräch gesagt hat, dieses Thema Weltall, das ist jetzt endlich mal angekommen in den Hauptstädten Europas.
    Kannst du noch mal benennen, werden die anderen Mitspieler sind oder auch die Konkurrenten. Also wenn wir allein unterwegs wären, wäre es ja.
    Wurscht. Die üblichen Verdächtigen, die USA, China, Russland.
    Der eben, wie ich es zumindest finde, eigentlich Riese Europa und der große Unterschied ist eben, dass es inzwischen nicht nur Staaten sind, von denen die Abhängigkeit besteht, Nasa und China und so weiter, sondern eben auch große private Firmen. Ne, du hast es gesagt, die Tech Milliardäre, jeder hatte sein eigenes.
    Satellitennetzwerk, das muss man sich schon gönnen. Und auch da tobt natürlich auch n wirtschaftlicher Kampf im All um Einfluss auf diese Infrastruktur.
    Kannst du es zahlenmäßig mal runterbrechen, jetzt USA oder China, wieviel Satelliten die oben haben?
    Interessant sind vor allem die, sagen wir mal, die rein militärischen, die anschaut, da sieht man es am besten bei den USA ungefähr 300 nicht alle sind ja öffentlich China, die Hälfte ungefähr 150 Deutschland 8.
    Also wir haben da keine großen Kapazitäten, deswegen wollen wir auch schnell neu ins All bringen. Da kommt aber wieder dieses Raketenproblem.
    Wie umkämpft ist der Weltraum? Das ist die Frage in dieser Folge und wir haben schon gesehen, alles hängt ab von der unsichtbaren Infrastruktur dort oben, die wird auch machtpolitisch eingesetzt, aber wir haben auch gehört, Deutschland will investieren, mitspielen, 35 Milliarden Stefan, hat der Verteidigungsminister angekündigt, Esa, europäische Weltraumorganisation, hat auch n viel größeres Budget bekommen und eine eigene Sicherheitsstrategie vorgelegt. Du hast von dem Riesen Europa gesprochen, das klingt.
    Jetzt schon.
    Schon so, als sei der nicht nur aufgewacht, sondern hätte auch n Sack voll Geld auf den Tisch.
    Gelegt. Jetzt ist ein großer Sack voll Geld da, aber Geld allein reicht ja noch nicht. Also das ist ja nur ein Anfang, man sieht daran, es gibt n Commitment was zu tun, auch von Seiten der ESA ...


    Expedition ins Weddellmeer - Polarstern erkundet Hotspot des Lebens Dec 15, 2025
    Show notes

    Es gilt als Hotspot der Artenvielfalt: Das Weddell-Meer an der Nordküste der Antarktis, südöstlich von Südamerika in einer riesigen, hunderte Kilometer breiten Bucht gelegen. 2,8 Millionen Quadratkilometer Wasser, zwischen 500 und 5000 Meter tief.

    Das Forschungsschiff „Polarstern“ des Alfred-Wegener-Instituts will die einzigartige Artenvielfalt und das fragile Ökosystem dieser Region erkunden, um es besser zu verstehen - und so in Zukunft besser schützen zu können. In diesem Podcast sprechen wir mit der Leiterin der Expedition über die Herausforderungen dieser Mission.
    Host in dieser Folge ist Birgit Magiera
    Co-Autor: Jan Kerckhoff
    Redaktion: Martin Schramm
    Produktion: Markus Mähner
    Unsere Gesprächspartnerin:
    Dr. Heike Link, Department Maritime Systeme, Universität Rostock:
    https://www.inf.uni-rostock.de/maritime-systeme/team-1/dr-heike-link/
    Tipps zum Weiterlesen:
    Reiseroute und Schiffstagebuch der Polarstern:
    https://follow-polarstern.awi.de/
    Mehr zum Biodiversa+Project WOBEC:
    https://wobec.aq/


    Habt Ihr Feedback? Anregungen? Wir freuen uns, von Euch zu hören: WhatsApp (https://wa.me/491746744240) oder iq@br.de
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    IQ verpasst? Hier könnt Ihr die letzten Folgen hören: https://1.ard.de/IQWissenschaft
    #Podcast #Audio #Polarstern #Biodiversität #Forschungsschiff #Seefahrt #Heike Link #UniversitätRostock #Ökosystem #Weddel-Meer #Antarktis #Klima #Klimawandel #Klimaerwärmung #Polarmeer #Alfred-Wegener-Institut
    Transkript
    Meeresforschung Das ist nicht nur Wissenschaft, das ist immer auch Abenteuer.
    Zumindest stelle ich es mir so vor, also zumindest wie früher wildromantisch so ein Humboldt oder ein Amundsen, der ins unbekannte Losgesegelt ist. Heute weiß man sehr genau, wohin man will aktuell ins Südpolarmeer.
    Genauer ins östliche Weddelmeer mit dem hochmodernen Forschungseisbrecher Polarstern. Die Polarstern fährt regelmäßig in die kalten Erdregionen warum gerade diese Fahrt jetzt nicht nur wissenschaftlich, sondern auch politisch wichtig ist, klären wir.

    Schiff ahoi. Ich bin Birgit Magira und ich spreche jetzt mit Doktor Heike Link. Sie ist Meeresbiologin an der Uni Rostock und hat die Fahrtleitung, also die Verantwortung für diese Expedition mit mehr als 40 Forschenden an Bord.
    Hallo.
    Ja Hallo, vielen Dank für die Einladung.
    Wir erwischen sie gerade noch zu Hause in Deutschland. Wir zeichnen auf am Mittwoch, 9. Dezember, aber die Polarstern selbst, die ist ja schon seit Mitte November unterwegs, man kann es im Netz verfolgen, jetzt gerade im Südatlantik auf der Höhe so, ja, Angola, fast schon Namibia, wo steigen sie zu?
    Tatsächlich werden wir in.
    Namibia auch aufsteigen in Warface Bay, das heißt Polarstern.
    Stellen wird jetzt in den nächsten Tagen dort einlaufen und wir fliegen mit dem Flieger runter. Am Freitag geht's los und werden dann ja auf Polarstern aufsteigen.
    Bevor sie uns jetzt gleich erklären, warum genau diese Fahrt so wichtig ist.
    Ist kurzer Überblick über den Reise und Forschungsplan.
    Er gilt als Hotspot der Artenvielfalt. Das Weddel Meer an der Nordküste der Antarktis, also südöstlich von Südamerika. In einer riesigen, hunderte Kilometer breiten Bucht gelegen. 2,8 Millionen Quadratkilometer Wasser zwischen 5.
    105000 Meter tief.
    Der südliche an das Festland der Antarktis grenzende Teil ist von Schelfeis bedeckt. Es ist die zweitgrößte permanente Eisdecke der Antarktis.
    An der Abbruchkante zum Wasser hin ist es bis zu 200 Meter ****. Immer wieder brechen Eisschollen und teils gigantische Eisberge ab und treiben im Wasser.
    Hier wird die Polarstern sozusagen das Flaggschiff der deutschen Forschungsflotte, mit 45 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ihre Bahnen ziehen und die Artenvielfalt unter Wasser erforschen. Mit Sonden und auch optischen und akustischen Messgeräten.
    Im Fokus ist beispielsweise das Bentos. Das sind die auf dem Meeresboden lebenden Kleinstlebewesen mit einer Größe von 0,3 bis 1 Millimeter. Sie stehen am Anfang der Nahrungskette und sind abhängig unter anderem von der Eisbedeckung, die sich aufgrund des Klimawandels ändert.
    Aber auch Kaltwasserkorallen, Schwämme, Algen und Fische wie der Langflossen Eisfisch oder der bis zu ein Meter 70 und 80 Kilo schwere Riesen Antarktis Dorsch werden untersucht.
    Die zentrale Frage dabei, in welchem Zustand ist das Ökosystem des Weddell Meeres und wie verändert es sich durch die Erwärmung und die Abnahme des Eises? Die Erfahrungen durch diese Expeditionen sollen auch Methoden und Techniken liefern, mit denen dort ein permanentes Überwachungssystem installiert werden kann und auch die weiteren Veränderungen beobachten zu können und es sollen auch Informationen gesammelt werden, die helfen, das Weddelmeer zu einem Naturschutzgebiet zu machen, um eben dieses einzigartige Ökosystem zu erhalten.

    Die Polarstern, unterwegs im Weddell Meer und dieses Meeresschutzgebiet des da kommen soll. Warum gerade dort Frau Link, was macht diese Meeresregion so kostbar für den Artenschutz?
    Tatsächlich sind wir ja im südlichen Ozean, gerade in der Antarktis, in einem Bereich, wo wir Menschen noch sehr wenig Einfluss auf die Natur hatten. Und gleichzeitig haben wir in den Polarregionen in Arktis und Antarktis eben diesen.
    Einen wichtigen Einfluss des Meereises auf das gesamte natürliche System. Sie müssen sich das so vorstellen, das Wasser ist ja nicht die Oberfläche, sondern über der Oberfläche drüber ist Meereis, und das bewirkt, dass wir dort besondere.
    Mikroalgen im Meereis haben die dann auch zum Beispiel ein besonderes Futter für die Tiere in der Wassersäule sein können. Für das Zooplankton, den Grill natürlich und das alles ergibt dann eine Nahrungskette, die nicht nur besonders artenreich ist.
    Sondern auch sehr angepasst auf dieses System, in dem ihr mehr Eis finden.
    Wenn man Fotos aus der Region sieht, Aufnahmen, das sieht alles so leblos aus, Eiswüste, wasserwüste, und da sagen sie aber nein, nein, das ist ein Hotspot.
    Des Lebens. Wie kommt das?
    Wenn wir auf das Meer schauen, können wir natürlich auch Pinguine sehen. Wir können Wale sehen, aber unter dem Meereis unter der Wasseroberfläche verbirgt sich ja unglaublich viel leben, was wir.
    Zum einen nur mit Instrumenten, die wir ins Wasser lassen sehen können, zum anderen gar nicht sehen können, weil es so mikroskopisch klein ist. Und das Besondere ist eben, dass im Weddermeer auch diese Mikroalgen schnell zum Meeresboden sinkt.
    Und hier finden wir dann ein ganz vielfältiges System von Lebewesen. Wir finden Schwammgemeinschaften, die diese Mikroalgen filtern, die darunter kommen, auf den Schwammgemeinschaften Sitzen schlangensterne.
    Ich selber arbeite ja gern mit dem, was dann unter der Meeresboden Oberfläche, also im Sediment im Schlamm drin erlebt. Und da finden wir ganz unterschiedliche Würmer und Krebstierchen und diese Vielfalt an Nahrung und gleichzeitig aber eben auch.
    Diese lange Entwicklungszeit, die die Natur dort unten hatte, führt dazu, dass wir sehr viele unterschiedliche Arten finden.
    Ihr Spezialbereich sind die kleinen Lebewesen im Meeresboden. Jetzt ist das Weddel Meer eisig kalt, tiefe paar 100 bis paar 1000 Meter.
    Wie kommen Sie daran, an diese Tiere? Mit welchen Gerätschaften?
    Ich selber arbeite mit dem Wook mit dem sogenannten Multicorer, das heißt, es ist ein bisschen, könnte man sich das vorstellen, wie Stangen in.
    Der Tipiform angeordnet und in der Mitte haben wir acrylröhren leere Röhren, so 10 Zentimeter im Durchmesser. Jede einzelne und dieses Gerät wird dann vom Schiff aus zum Boden gelassen.
    Und er wird sich im Boden dann quasi in das Sediment eindrücken. Einfach durch das Gewicht und dann schließen sich durch einen Mechanismus die Röhren unten und oben und man bekommt dann einen Mini Sediment Ökosystem.
    Aufs Schiff zurück.
    Und das schauen Sie sich dann an, per Hand also, das wird dann aufgemacht und dann kommt der Sand und Schlick und die Tierchen, oder wie muss ich mir das?
    Vorstellen. Da werden ganz unterschiedliche Dinge mitgemacht. Zum einen wollen wir im Sedimentwissen wie ist denn eigentlich der Nahrungszustand?
    Wieviel kam wirklich von diesen Mikroalgen oder von der sogenannten Primärproduktion von ganz oben an? Durchaus in 250, aber auch in 900 Metern Tiefe schauen wir uns das an.
    Das sogenannte Chlorophyll ins Sediment. Aber was wir eben auch machen ist, wir nehmen diese Röhren und machen Experimente, damit im Labor. Insbesondere schauen wir, wieviel Sauerstoff wird verbraucht vom Sediment, sodass wir eine Abschätzung.


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