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    apolut: Tagesdosis

    Hier finden Sie ausgewählte, tagesaktuelle Artikel, Berichte und Kommentare die von unseren Autoren erstellt oder in einigen Fällen aus anderen Quellen übernommen werden. “Tagesdosis” erscheint an sechs Tagen die Woche.
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    Latest Episodes:
    Die Lage beruhigt sich | Von Thomas Röper Jan 12, 2022
    Show notes

    Die OVKS-Friedenstruppen sollen Kasachstan schon in zehn Tagen verlassen. Nach den Unruhen ist in Kasachstan weitgehend Ruhe eingekehrt, der Abzug der Friedenstruppen der OVKS soll in zwei Tagen beginnen und in zehn Tagen abgeschlossen sein.


    (Anmerkung der Redaktion: Die OVKS, Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit, ist ein von Russland geführtes internationales Militärbündnis.)


    Ein Kommentar von Thomas Röper.


    Die Unruhen in Kasachstan sind vorbei, im Land ist wieder weitgehend Ruhe eingekehrt, in Almaty wurden seit 24 Stunden keine Schießereien mehr gehört. Die Friedenstruppen der OVKS haben an den Kampfhandlungen anscheinend nicht teilgenommen, ihre Aufgabe war es vielmehr, strategische Objekte zu bewachen und so kasachische Sicherheitskräfte freizustellen, die gegen die Extremisten gekämpft haben. Nun wurde mitgeteilt, dass die internationalen Friedenstruppen schon in wenigen Tagen die Heimreise antreten werden.


    Das russische Fernsehen hat am 11. Januar in den Abendnachrichten Korrespondentenberichte aus Almaty gesendet, die ich übersetzt habe.


    Beginn der Übersetzung:


    Waffenverstecke und Plünderungen: Almaty nach den Pogromen


    Der internationale Flughafen von Almaty, der durch Angriffe von Extremisten beschädigt wurde, wird bald wieder geöffnet. Morgen wird der Devisenhandel an der Börse wieder aufgenommen, die Banken werden wieder Devisengeschäfte durchführen. Das Internet funktioniert. Das Militär hat Almaty jedoch noch immer nicht verlassen, die Ausgangssperre ist in Kraft und die Fahndung nach Extremisten geht weiter. Unsere zwei Korrespondenten berichten über die Lage in Kasachstan. ... hier weiterlesen: https://apolut.net/die-lage-beruhigt-sich-von-thomas-roeper


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    Kasachstan hat die Lizenz zum Unheil | Von Willy Wimmer Jan 11, 2022
    Show notes

    Ein Kommentar von Willy Wimmer.


    Die revolutionären Umtriebe auf den Straßen von Kasachstan strafen den Satz von Goethe Lügen. Danach ist es für die Hiesigen unbeachtlich, wenn sich noch jenseits der Türkei die Völkerschaften die Köpfe einschlagen. Kasachstan geht uns alle an. Das zeigt sich schon an den geographischen Dimensionen. Würde man an der westlichen Landesgrenze von Kasachstan hingehen und das Land auf der Landkarte umkippen, käme man aus dem Staunen nicht heraus.


    Kasachstan würde bis kurz vor Hamburg sich erstrecken. Beim Beitritt der neuen zentralasiatischen Republiken nach dem Zerfall der Sowjetunion war es Kasachstan, über das die damalige "Konferenz für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa" das Tor zu einer umfassenden Zusammenarbeit nicht nur mit Kasachstan aufstieß. Eine Zwischenlandung auf dem Flugplatz von Aktyubinsk, hart an der Grenze zu Russland, für die Sondermaschine der SAS mit einer Delegation der KSZE zur Aufnahme der zentralasiatischen Staaten in diese Organisation, war der erste Schritt in diese dem Westen völlig unbekannte Region. Die Vorsitzende der KSZE und schwedische Außenministerin, Baronin of Uglass, hatte diese Reise in die Hauptstädte der Region glänzend vorbereitet. Dennoch musste die Delegation zur Kenntnis nehmen, wie wenig man über das tatsächliche Leben in der Region wusste. Kein Wunder, dass man sich bei Buchara, Taschkent und Samarkand bestenfalls an „Tausend und eine Nacht“ erinnerte.


    Das sollte politisch auch später so bleiben, als nach einigen Jahren der Neugier und einer beginnenden Zusammenarbeit für die deutsche Politik diese Großregion in einem „politischen Bermuda-Dreieck“ oder „schwarzem Loch“ verschwand. Das wird für Deutschland an einer Persönlichkeit mehr als deutlich. Als mit dem Ende der Regierung Kohl 1998 auch die Tätigkeit von Staatssekretär Horst Waffenschmidt als Aussiedlungsbeauftragtem der Bundesregierung beendet war, war gleichsam alles vorbei. Afghanistan ließ aufblitzen, welche Dimension Unheil annehmen könnte, aber das war noch weiter weg, um mit Goethe zu sprechen. ... hier weiterlesen: https://apolut.net/kasachstan-hat-die-lizenz-zum-unheil-von-willy-wimmer


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    Finanzapokalypse – Sind die Zentralbanken schuld? | Von Ernst Wolff Jan 10, 2022
    Show notes

    Ein Kommentar von Ernst Wolff.


    Das globale Finanzsystem wird seit über zwanzig Jahren künstlich am Leben erhalten.


    Der erste rettende Eingriff erfolgte 1998, als der New Yorker Hedgefonds Long Term Capital Management vor dem Bankrott stand und das gesamte System mit sich in den Abgrund zu reißen drohte.


    Unter der Führung der US-Zentralbank Federal Reserve taten sich damals die von einem Dominoeffekt bedrohten Großbanken zusammen, kauften den Hedgefonds für knapp 4 Milliarden Dollar auf und verhinderten auf diese Weise seinen und ihren Zusammenbruch.


    Die Weltfinanzkrise von 2007/08 hob die Probleme auf eine neue Stufe. Diesmal mussten die Staaten eingreifen und das System mit dem Geld der Steuerzahler retten. Da auch das nicht ausreichte, begannen die Zentralbanken unter dem Schlagwort des „Quantitative Easing“ große Mengen von Geld aus dem Nichts zu schöpfen.


    Die nachfolgende Eurokrise verschärfte die Probleme ab 2010 ein weiteres Mal, so dass die Zentralbanken neben der Geldschöpfung auf eine weitere Waffe in ihrem Arsenal zurückgreifen mussten – die Zinssenkung.


    Bis Ende 2016 flossen immer größere Summen zu immer niedrigeren Zinsen ins System. Da man jedoch wusste, dass das auf Dauer nicht gutgehen konnte, begannen die Zentralbanken – allen voran die größte unter ihnen, die amerikanische FED - ihre Geldpolitik ab 2017 zu straffen. 2018 verschärfte die FED den Kurs und erhöhte den Leitzins viermal um 0,25 Prozent.


    Die Folge war ein schwerer Einbruch an den weltweiten Aktienmärkten zu Weihnachten 2018. Er endete erst, als die FED den Investoren versprach, ihre Geldpolitik wieder zu lockern. Doch auch das nützte nur vorübergehend: Neun Monate später, im September 2019, geriet der Repo-Markt, an dem sich die US-amerikanischen Großbanken refinanzieren, ins Wanken. ... hier weiterlesen: https://apolut.net/finanzapokalypse-sind-die-zentralbanken-schuld-von-ernst-wolff


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    Medienversagen | Von Norbert Häring Jan 08, 2022
    Show notes

    Wie ein Medienkonzern seine Journalisten auf bedingungslose Unterstützung der Pandemie-Politik festgelegt hat


    Ein Kommentar von Norbert Häring.


    Der CEO des wichtigsten Schweizer Zeitungsverlags, der auch einige internationale Zeitungen herausgibt, hat sich laut einem nun veröffentlichten Video vor 10 Monaten damit gerühmt, dass er veranlasst habe, dass alle Zeitungen der Gruppe die Corona-Politik der nationalen Regierung unterstützen. Sein Dementi ist schwach und schreckt vor Ad-hominem-Attacken nicht zurück.


    Der Nebelspalter, der das Skandalvideo veröffentlichte, spricht angesichts der eigentlich nicht zu Veröffentlichung bestimmten Aufnahme von unverfrorener Komplizenschaft zwischen Staats- und Medienmacht. Sie erkläre, warum die Zeitungen der Ringier-Gruppe, darunter das Bild-Pendant Blick, immer so gut über Pläne der Regierung informiert gewesen seien und die Regierungspolitik immer so freundlich begleitet und kommentiert hätten.


    Eingebettet in den Artikel mit dem Titel „Geheimes Video zeigt: CEO Marc Walder zwang alle Redaktionen der Ringier-Medien weltweit auf Regierungskurs“ der traditionsreichen Satire-Zeitschrift können Ungläubige einen O-Ton von Ringier-CEO Marc Walder hören. Walders Bemerkungen fielen am 3. Februar 2021 im Rahmen der Gesprächsreihe mit dem Titel «Inspirational Talk» der Schweizerischen Management Gesellschaft. Thema: Digitale Transformation. Walder ist sich erkennbar bewusst, dass er sehr Heikles sagt, nämlich unter anderem:


    "Wir hatten in allen Ländern, wo wir tätig sind – und da wäre ich froh, wenn das in diesem Kreis bleibt – auf meine Initiative hin gesagt: ‹Wir wollen die Regierung unterstützen durch unsere mediale Berichterstattung, dass wir alle gut durch die Krise kommen. Das mag Sie jetzt überraschen, aber ich will es an einem Beispiel festmachen. Auch die Blick-Gruppe, die jetzt in der Schweiz sehr prägend ist in der Covid-Berichterstattung, könnte deutlich härter – und vielleicht sagen einige von Ihnen: ‹Ja, macht’s doch bitte, die schlafen alle, die packen’s nicht› – sein. (…) Das nützt im Moment niemandem etwas. Wir müssen versuchen, dass die Politik, ob sie jetzt genug schnell, genug hart, zu wenig hart usw. agiert, das Volk nicht verliert. Und hier dürfen die Medien nicht einen Keil treiben zwischen der Gesellschaft und der Regierung.“ ... hier weiterlesen: https://apolut.net/medienversagen-von-norbert-haering/


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    Ablenkung von den Tätern | Von Anke Behrend Jan 07, 2022
    Show notes

    Stichwort #Montagsspaziergänge. Unter »Corona« wird von Regierung und Konzernen eine Perversion der Demokratie betrieben, die in den Faschismus führt.


    Von Anke Behrend, Autorin der Wochenzeitung Demokratischer Widerstand.


    »Gegen die Verdrehung der Geschichte«, – diese Worte trugen antifaschistische Gegendemonstranten am 22. Dezember 2021 auf dem Münchner Odeonsplatz vor sich her. Es ist ein sehr guter Slogan. Er setzt Geschichtskenntnis und -bewusstsein sowie die Reflexion der eigenen Rolle voraus. Er setzt die Kenntnis voraus, wie sich das Gift des Antisemitismus, wurzelnd in der Antike, mit Hilfe der katholischen Kirche, dem mittelalterlichen Machtapparat schlechthin, und ihren Erfüllungsgehilfen seit Jahrhunderten durch Europa und die Welt brennen konnte.


    Im Jahr 1391 begann eine beispiellose Vertreibung der Juden, die die christliche Taufe verweigerten, aus Spanien und Portugal. Jedoch schon lange zuvor hatte man die Juden der Verschwörung gegen Christen bezichtigt, ihnen angedichtet, Seuchen einzuschleppen, Zinswucher, Brunnenvergiftung und Ritualmorde zu begehen. Man machte sie verantwortlich für den »Schwarzen Tod«, die mittelalterliche Pest-Pandemie zwischen 1346 und 1353 mit mutmaßlich 25 Millionen Todesopfern. Legitimiert durch diese Mythen breitete sich die Judenverfolgung ausgehend vom spanischen Sevilla über die iberische Halbinsel und bald über ganz Europa aus.


    Pogrome, Zwangstaufen, Vertreibungen waren nur der Anfang. Die Zwangsbekehrungen befriedeten die Situation nicht, sondern zogen weiteren Hass und Gewalt gegen Juden und die konvertierten Conversos nach sich. 1449 erließ man die »Blutreinheitsgesetze« von Toledo. Nicht getaufte Juden ohne »Reinheitsnachweis« wurden mit Kontaktbeschränkungen, Berufsverbot oder Kerkerhaft belegt oder auf offener Straße ermordet. Mit dem Alhambra- oder Vertreibungs-Edikt von 1492 beschlossen die katholischen Machthaber, endgültig alle Juden aus Spanien zu vertreiben. Gleichzeitig verhängte man eine generelle Taufpflicht.


    Die politische Lage im Europa des Hochmittelalters war gespannt und unübersichtlich. Durch einen wirtschaftlich und kulturell im Wachsen begriffenen Kontinent schlugen Auseinandersetzungen um die religiöse Macht blutige Schneisen. Ihre Spuren reichen bis in heutige Tage. Begonnen hatte die Inquisition bereits 1268 im Königreich Neapel, um Häretiker – konvertierte Juden und Muslime, die ihren Glauben heimlich ausübten – zu verfolgen. Der Druck war so immens, dass ganze jüdische Gemeinden geschlossen zum Christentum übertraten. In den Augen der Kirche blieben sie jedoch Herätiker und unrein.


    Mehr als 350 Jahre fraß sich die Inquisition der römisch-katholischen Kirche durch die Menschheitsgeschichte und gelangte bis nach Indien und Mexiko. Was mit der Weigerung Andersgläubiger, sich taufen zu lassen, begann, wurde zu einem Schwelbrand des Aberglaubens, der apokalyptischen Angstpropaganda, religiöser Verblendung, Barbarei und mithin auch der Hexenverfolgung. Allein in Deutschland fielen zwischen 40.000 und 60.000 Menschen dem Wahn zum Opfer. Er erfasste bald sämtliche Lebensbereiche. Frauen, Kinder, sogar Haustiere wurden in absurden Prozessen und Tribunalen abgeurteilt und öffentlich hingemetzelt. ... hier weiterlesen: https://apolut.net/ablenkung-von-den-taetern-von-anke-behrend/


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    Die Verkünstlichung des Menschseins | Von Milosz Matuschek Jan 06, 2022
    Show notes

    Den vollständigen Tagesdosis-Text (inkl. ggf. Quellenhinweisen und Links) finden Sie hier:

    https://apolut.net/die-verkuenstlichung-des-menschseins-von-milosz-matuschek/

    Gedanken zur Sterilität der Welt.

    Ein Kommentar von Milosz Matuschek.

    Gibt es etwas Schöneres dieser Tage als ein offenes Feuer im Kamin zu bestaunen, während draußen die Kälte an die Türe klopft? Flammen erklimmen Holzscheite, während es knackt und faucht. Die Glut glänzt pulsierend. Fast scheint sie zu atmen. Das Zentrum der Wohnstube strahlt Leben aus und zieht Leben an. Die ganze Existenz konzentriert sich um einen Quadratmeter Wärme. Das Feuer ist der Mittelpunkt, um den sich die Menschheit seit je gerne schart. Es ist auch der Beginn der Zivilisation, der Kultur, des Menschseins. Am Feuer traf man sich zum Essen, für Rituale, für Erzählungen und Geschichten.... hier weiterlesen: https://apolut.net/die-verkuenstlichung-des-menschseins-von-milosz-matuschek/

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    Gibt es eine Chance auf Frieden in Europa? | Von Wolfgang Effenberger Jan 05, 2022
    Show notes

    Ein Kommentar von Wolfgang Effenberger.


    Zum Jahresende, am 30. Dezember 2021, wandte sich Paul Craig Roberts, US-amerikanischer Ökonom, Publizist und ehemaliger stellvertretender Finanzminister während der Regierung Reagan, mit dem warnenden Artikel „Das alte Jahr hat sich verabschiedet und im neuen Jahr erwartet uns der Krieg“ an die Öffentlichkeit.


    Am gleichen Tag führten die Präsidenten Biden und Putin ein Telefongespräch, in dessen Mittelpunkt die Umsetzung der Vereinbarung über die Aufnahme von Verhandlungen über die von Putin am 15.Dezember 2021 angestrebte Gewährung rechtsverbindlicher Sicherheitsgarantien für Russland stand. Aufschlussreich sind die anschließend vom Kreml und Weißem Haus abgegebenen Verlautbarungen. Hier sollten Sie sich selbst ein Urteil bilden.


    Der Kreml:


    „Wladimir Putin erläuterte die grundlegenden Ansätze, die den russischen Entwürfen des Vertrags zwischen der Russischen Föderation und den Vereinigten Staaten von Amerika sowie des Abkommens zwischen der Russischen Föderation und den Mitgliedstaaten der Nordatlantikvertragsorganisation zugrunde liegen. Er betonte, dass die Verhandlungen zu soliden rechtsverbindlichen Garantien führen müssen, die eine Osterweiterung der NATO und die Stationierung von Waffen, die Russland in unmittelbarer Nähe seiner Grenzen bedrohen, ausschließen. Wladimir Putin betonte ferner, dass die Sicherheit einer Nation nur dann gewährleistet werden kann, wenn der Grundsatz der unteilbaren Sicherheit strikt eingehalten wird.


    Beide Staatsoberhäupter erklärten sich bereit, einen ernsthaften und substanziellen Dialog über diese Fragen zu führen. Es wurde bestätigt, dass die Verhandlungen zunächst am 9. und 10. Januar in Genf und dann im Rahmen des Russland-NATO-Rates am 12. Januar in Brüssel stattfinden werden. Am 13. Januar sollen die Verhandlungen auch bei der OSZE stattfinden. Die Präsidenten kamen überein, diese Verhandlungen, insbesondere die bilateralen, persönlich zu überwachen, um rasch zu Ergebnissen zu gelangen. In diesem Zusammenhang betonte Joseph Biden, dass Russland und die USA gemeinsam eine besondere Verantwortung für die Sicherung der Stabilität in Europa und der ganzen Welt tragen und dass Washington nicht die Absicht hat, offensive Waffen in der Ukraine einzusetzen.


    Wladimir Putin antwortete ausführlich auf die von Joseph Biden erneut erwähnte Möglichkeit, im Fall einer Eskalation der Lage um die Ukraine "groß angelegte" Sanktionen zu verhängen. Er wies darauf hin, dass dies ein schwerer Fehler wäre, der de facto die Gefahr eines völligen Abbruchs der Beziehungen zwischen Russland und den USA in sich birgt.“ (1) ... hier weiterlesen: https://apolut.net/gibt-es-eine-chance-auf-frieden-in-europa-von-wolfgang-effenberger/


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    Noch fallen wir langsam… | Von Hermann Ploppa Jan 04, 2022
    Show notes

    Den vollständigen Tagesdosis-Text (inkl. ggf. Quellenhinweisen und Links) finden Sie hier: https://apolut.net/noch-fallen-wir-langsam-von-hermann-ploppa/

    … doch das Jahr 2022 könnte turbulent werden. Ein Rückblick auf 2021 und was wir mitnehmen in das Jahr 2022.

    Von Hermann Ploppa.

    Kinders was war das wieder für ein turbulentes Jahr! Wir sind nicht nur um einige Euro ärmer und dafür im Gegenzug um viele wertvolle Erkenntnisse reicher geworden. Wir wissen jetzt, dass es die Eliten da oben gar nicht gut mit uns meinen, sondern dass sie vielmehr zu jeder Perversität bereit sind, um uns den Garaus zu bereiten. Das haben wir alle bis dato nicht im Entferntesten für möglich gehalten.

    Da ist schon mal zum Einstieg die enorme Umverteilung der Vermögen von unten nach oben. Der Reichtum der zehn reichsten Männer auf diesem Globus hat sich glatt verdoppelt auf nunmehr 1,12 Billionen US-Dollar. Tesla-Popstar Elon Musk hat mal eben Jeff Bezos vom Thron als reichster Mann der Erde gestoßen mit nunmehr 243,8 Milliarden Dollar nach Steuern. Mister Amazon Jeff Bezos ist jetzt Zweiter mit „nur“ 194,8 Milliarden Dollar. Abgeschlagen auf Platz vier Mister Microsoft Bill Gates mit seinen läppischen 137,5 Milliarden Dollar. (1)

    Was man dem einen gibt, muss natürlich dem anderen genommen werden. Und so zeigen die offiziellen Statistiken für das Jahr 2020, die erst jetzt vorliegen, dass sich im reichen Deutschland mittlerweile 13,4 Millionen Menschen unterhalb der Armutsgrenze befinden... hier weiterlesen: https://apolut.net/noch-fallen-wir-langsam-von-hermann-ploppa/

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    Es gilt das gebrochene Wort | Von Willy Wimmer Jan 03, 2022
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    Verhandlungen in Genf und anderswo

    Ein Kommentar von Willy Wimmer.

    Die NATO und die EU, die eine unter Führung von Herrn Stoltenberg, die EU unter Führung von Frau Dr. von der Leyen, erwecken in Bezug auf Russland verbal den Eindruck einer Meute kläffender Köter, die endlich ihrem Ziel auf Nasenlänge nähergekommen zu sein scheinen. Diese Meute wird verstärkt durch die Fanfaren-Bläser der transatlantischen Netzwerke. Der ehemalige Merkel-Berater, Herr Heusgen, scheint dabei die Spitzenrolle bei der Sicherheitskonferenz zu München zuzufallen. Eine Umdrehung mehr und eine zuviel für die Schraube, die das geschundene Europa darstellt und unser Traum vom „gemeinsamen Haus Europa“ ist für ewig ausgeträumt. Soll es das gewesen sein?... hier weiterlesen: https://apolut.net/es-gilt-das-gebrochene-wort-von-willy-wimmer/

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    Telegram: Warum die Bundesregierung zum Lukaschenko-Versteher werden müsste | Von Thomas Röper Dec 24, 2021
    Show notes

    Den vollständigen Tagesdosis-Text (inkl. ggf. Quellenhinweisen und Links) finden Sie hier: https://apolut.net/telegram-warum-die-bundesregierung-zum-lukaschenko-versteher-werden-muesste-von-thomas-roeper

    Ein Kommentar von Thomas Röper.

    Weißrussland wurde vom Westen vorgeworfen, gegen Telegram-Kanäle vorzugehen. Nun fordert der deutsche Justizminister das Gleiche, und auch noch mit den gleichen Argumenten. Verkehrte Welt?

    Nach den Präsidentschaftswahlen in Weißrussland 2020 hat der Westen Fälschungsvorwürfe erhoben und die Proteste gegen den gewählten Präsidenten Lukaschenko angefeuert. Da die Proteste in Minsk vor allem über einige Telegram-Kanäle mit Sitz in Polen gesteuert wurden, hat Weißrussland diese Telegram-Kanäle im Land als extremistisch eingestuft und versucht, sie zu verbieten. Im Westen wurde das letztes Jahr als Einschränkung von Menschenrechten und Unterdrückung kritisiert und Telegram als eine Art Hort von Freiheit gefeiert... hier weiterlesen: https://apolut.net/telegram-warum-die-bundesregierung-zum-lukaschenko-versteher-werden-muesste-von-thomas-roeper

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